Dienstag, 15. August 2017

Die Gedanken springen.....



Die Gedanken in meinem Hirn tanzen Samba. Rütteln, schütteln alles hin und her. Ich denke an Sasha und im nächsten Moment bin ich bei einer pn von Silke ( ab und an denke ich an dich. Hallo. Und ja, es geht uns gut. Wir sind von den Wetter-Kapriolen nicht allzu sehr betroffen. Ist eben nicht wirklich ein guter Zeitpunkt, um hier zu sein. Aber egal.) bei fb.

Im Allgemeinen läuft hier alles ganz normal. Wie es eben so laufen kann, wenn man mit dem Ehemann UND seiner Mätresse samt Balg verreist. Nach wie vor schalte ich den Filter ein, bevor das Gesehene, das Wahrgenommene das Hirn erreicht. Vieles ist gut, von DEM, was um mich und mit mir geschieht. Gunnars Zärtlichkeiten und seine Zuneigung zu mir genieße ich in vollen Zügen, wenn sie mir zu Teil wird. Was nun keinesfalls bedeuten soll, dass er unfair zu mir wäre. Nein. Ganz im Gegenteil. Mir wähnt, er bevorzugt mich als seine geliebten  Ehefrau vor seiner Konkubine. Dennoch sind mir Gedanken an und auch Gespräche mit Sasha ein Trost, wenn Gunnar, für mich sicht- und wahrnehmbar, bei Alexa ist.
Meine Halbschwester Marie ist mir ebenfalls ein Beistand. So gut wie im Augenblick, verstanden wir uns lange nicht. Ich bin glücklich darüber. Es gab Zeiten, da sah das völlig anders aus.
Aber zurück zu Sasha. Was tue ich nur mit ihm? Er kann es kaum erwarten, mich endlich wiederzusehen. Und ich kann ihn gut verstehen. Auch ICH vermag nicht zu leugnen, dass sich mein Körper (ab und an) nach ihm sehnt. Mein Geist, meine Seele…..ist bei meinem Ehemann. Was sonst?

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Es gibt so reichlich an Kriminalität, hier in New Orleans. Dieser Bericht hat mich besonders erschüttert. (Link)  Und es sind überwiegend die Neger. (Derek möge mir verzeihen.) Natürlich gibt es gleichwohl zu Hauf Weiße, die Straftaten verüben. Siehe hier: (Link) Aber genug davon. Es deprimiert.

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Wir denken bereits darüber nach, weiter zu reisen und womöglich später noch einmal hier her zurückzukehren.
Als Nächstes besuchen wir Mary und Rodney in South Dakota. Ich freue mich auf die beiden. Allerdings, the magic is lost, wenn Alexa samt ihrem Balg bei uns ist. Ohne sie, wäre alles viel angenehmer! Ich sage das immer wieder, weil es eben genau SO ist!!!

Heute jedoch schauen wir bei Camille vorbei und vorher der Termin bei einem hiesigen Natur –Therapeuten in der Charles Ave.


Montag, 14. August 2017

Was man in Menschen sieht……



Die Qualität unserer alljährlichen Reise leidet unter Alexas Gegenwart (für mich doch sehr enorm!).

Gunnar ging gestern seine eigenen (Trauer-) Wege. Ich sah ihn kaum. Erst am späten Abend kam er zu mir hin und ich fragte ihn, ob alles in Ordnung mit ihm sei.
Er nahm meinen Kopf zwischen seine Hände und seine Augen strahlten Liebe aus. „Eigentlich wollte ich mich betrinken. Aber dann dachte ich, es ändert nichts daran. Meine Mutter ist tot.“ Ein tiefer Seufzer kam über seine Lippen. Und dann…..ein Lächeln voller Melancholie und Wehmut.

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Heute Morgen ein rasches Aufstehen. Kevin rief SEHR früh an, um mit mir die Bestellungen und andere Dinge das Zentrum betreffend abzusprechen. Bei ihm war es nach Mitternacht.
Gunnar orientierte sich daher um und verschwand mit Alexa in deren Zimmer. Aber auch ich hatte für das Baby keine Zeit. Veronica Turner, die Tochter unseres Verwalters, passte freundlicher Weise auf klein Ragnar auf. Und auch ich hatte gelegentlich ein Auge darauf. Nur war ich viel zu sehr mit mir selbst und meine Pflege beschäftigt. Duschen, Haare waschen, Beine cremen, etc…Gunnar setzt das alles bei derartigen Aktionen voraus. Es wird sich schon jemand kümmern. In diesem Augenblick denkt er offenbar nur an das Eine……..und zwingt MICH doch recht oft in die Rolle der Ersatzmutter hinein….die ich nicht sein will. Schon ganz und gar nicht, wenn ER, als mein Ehemann, gedenkt mit der Mutter dieses Balgs zu…..man denke sich den Rest.
Aber egal. Heute gehen wir noch einmal shoppen. Auch die Physiotherapeutin ist gerade auf dem Weg hier her.
Alles in allem versuche ich eben weder trotzig noch eifersüchtig zu sein/zu reagieren, weil es mir nur schadet. Ich versuche auszublenden, was mir nicht gefällt und konzentriere mich auf die schönen Dinge im Leben. Gleichwohl auf die Zärtlichkeiten meines Ehemannes, die er mir nach wie vor mit Liebe entgegenbringt.

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Sasha ist ein eigenes Thema. Er ruft mich täglich an und ICH, weiß nicht, was ich ihm sagen soll. Zumeist halte ich ihn tunlichst mit Worten davon ab, hier her zu kommen. Ich will das nicht! Es wäre zu stressig für mich. Und ein-gefühlt ebenso für Sasha. Es kann doch für ihn keineswegs angenehm sein, wenn er mit ansehen muss, wie ICH mit meinem Mann schmuse.
„Also steht Gunnar nach wie vor für dich an erster Stelle.“, fragte er. „Trollendem, dass du fortwährend und das schon sehr lange, mit seiner Mätresse konfrontiert bist. Wie kannst du nur so leben? Ich bin hier allein. Wir könnten so …...“ Usw……“Liegt es etwa daran, dass ich Jude bin? Und bitte sei jetzt ehrlich zu mir.“
Ich pustete laut die Luft aus mir heraus und bevor ich noch zum Reden kam, zudem wusste ich ohnehin nicht WAS ich ihm antworten sollte, sprach er weiter. Echauffierte sich.
„DAS ist jetzt nicht dein ernst?! Das kann nicht sein!, stellte er fest.
Und noch immer antwortete ich ihm nicht-s……..dachte nur, dass ICH eben KEINE Jüdin bin, so wie Sasha es mir gerne weiß Glauben machen würde. NEIN! Das bin ich nicht.
„Ich bin nicht wie du.“, sagte ich dann leise und wir kamen aufs Vegetarische und aufs Schächten zu sprechen. Jedoch eine erneute Grundsatzdiskussion gedachte Sasha nun ebenso wenig erneut mit mir zu fuhren.
DA sind schlicht und einfach zu viele Unterschiede zwischen uns. Dachte ich so. Sagte jedoch: „Meine Herkunft ist germanisch-keltisch. Meine Haare sind gelb-rötlich und meine Augen sind grün. Und ich bin stolz darauf. Ich fühle mich den nordischen Völkern zugehörig. Intrigieren, Überheblichkeit und Machtbesessenheit liegt mir fern. Ich bin niemand, der sich über andere stellt und auch nicht von Gott auserwählt. Trotz alldem bin ich kein Tier. Kein Vieh, sondern Mensch.“ Ich verrate meinen Ahnen nicht (die ihr so jagd und am liebsten vernichtet sähed (aus welchem Grund auch immer)). Hätte ich beinahe noch angefügt. Ließ es jedoch dann. Es war mir durchaus bewusst, dass DAS, was ich sagte, Sasha kränken musste.….und ich hatte es schon so freundlich wie möglich formuliert. War ruhig und sachlich dabei geblieben. Redete mit Gleichmütigkeit.
Ich hörte Sasha schnaufen. Er war still. Sagte nichts mehr. Und dann…..“Siehst du tatsächlich NUR den Juden in mir?“, platzte es aus ihm heraus wie der Korken aus einer Flasche Sekt, die man geschüttelt hat.
„Nein.“, antwortete ich wahrheitsgemäß und prompt. „Da ist auch Liebe für dich als Mensch.“
Stille. Und dann….“Ich gebe nicht auf!“


Sonntag, 13. August 2017

Alles sehr "persönlich"


Christine, Gunnars Mutter hätte heute ihren Geburtstag feiern können, wäre sie nicht bereits tot. Verstorben im Mai 2015, als sie mit ihrem Lebenspartner Thomas auf seiner Ranch in Montana war. Ein trauriger Tag für uns alle. Insbesondere für meinen Mann.
Trotz alledem stiegen Gunnar und ich heute Morgen wie gewöhnlich in diese Welt. Er lag an meiner Seite, als ich die Augen öffnete. Erfrischend angenehm! Dann die Übungen aller Art. Zwinker. Obwohl er gestern Abend noch, bevor er sich zu mir ins Bett begab, kurz bei Alexa gewesen war, um zu…….man denke sich hier den Rest.

Vermutlich aus diesem Grund der Pietät heraus, sah Gunnar davon ab, am Samstagabend noch wegzugehen. Was mir, so ganz persönlich, entgegenkam. Denn heute ist in den Gazetten zu lesen, dass die Crime-Bilanz erschreckend war. Oder womöglich auch nicht erheblicher als sonst. Denn, New Orleans ist eine gefährliche Stadt. Man lese selbst, wer Muse hat. (Link)
Und im Ozean vor der Küste, scheint sich wer weiß was zusammen zu brauen. Die Öffnung weitere Schleusen soll New Orleans vor dem (Ersaufen) Hochwasser schützen. Hurrikan Isaac (bedeutet: „Gott wird uns beschützen“. Das Judentum verfolgt mich offenbar überallhin. WAS hat mir dies zu sagen?) hat uns hier bereits zur Genüge zugesetzt. Und er hat seinem Namen alle Ehre gemacht!
Es ist nach wie vor sehr heißt und schwül mit hoher Luftfeuchtigkeit. Nun, für die kommende Woche sollen die Aussichten sonniger sein. (Link!)


Samstag, 12. August 2017

WER „gehört“ ZU MIR – Eine Wahrheitsfindung und eine Denkaufgabe für Mußestunden



Warum nur, frage ich mich, wollen manche Männer so vehement zu mir gehören? Ich meine, WAS zum Kuckuck ist so besonderes an mir? Nichts! Im Gegenteil. Ich kränkle für mein Alter doch recht heftig. Und WER will denn schone eine kranke Frau? Das finde ich immer wieder eigenartig.
Adam, als einer meiner Seelenpartner, den ich als erstes traf,…..das mag gut sein. Unser Handikap, unsere Hürde war (und ist? nach wie vor) die Klassenschranke. Ein Wunder überhaupt, dass wir uns kennenlernten. Unsere Affinität füreinander wurde damals von meinem Vater als jugendliche Torheit abgetan.
Felicio bestand nicht auf diesen Aspekt der Beziehung. Von Spiritualität konnte bei ihm keiner Rede sein. Die patriarchale Religion des Katholizismus war seine Art des Ausdrucks von Glaube an das/etwas Göttliches. Am Ende ließ er mich glücklicherweise gehen, was gut so war.
Bei Gunnar vermag ich das Pochen auf unsere Zusammengehörigkeit noch zu verstehen. Auch ich spüre, dass wir bereits zahlreiche Leben miteinander verbrachten, welche mit Spiritualität durchzogen waren. Selbst ich bin der Meinung, dass wir uns nicht zufällig kennengelernten. Es musste so geschehen.
Jedoch WAS, um der Göttin Willen verbände mich mit Sasha? Nein! Das ist nicht möglich, finde ich.  (Oder vielleicht doch?)
Mag sein, dass ich mich womöglich tiefer in diese Materie einfühlen sollte, um vielleicht doch noch zu verstehen was er meint. Königinnentochter – was soll das Ganze? Sehr schmeichelhaft. Inanna ist für mich eine Göttin (- die Göttin hat viele Namen), welche sicherlich auch einmal menschlich war. Es sind überlieferte Mythen und vielleicht reichen diese sogar beinahe in eine Zeit zurück, wo die Erde und die Menschen noch ein matriarchales Leben führten. Beispielsweise Atlantis. Eine alte Hochkultur. Derzeit munkelt man/frau sogar, dass Atlantis im heutigen Norden lag und dass die nordischen Völker, wie beispielsweise Schweden und auch Deutsche, von diesen Menschen abstammen. Und es ist immer wieder die Rede von den alten Seefahrern, die ihre Errungenschaften (aus dem untergegangenen Atlantis vielleicht?) auf ihren Fahren vielen Völkern brachten. Sie seien rot-oder gelbhaarig mit heller Haut gewesen und Frauen hätten sie an-geführt. Aber die anerkannten Wissenschaft-LER erkennen bedauerlicher Weise die matriarchalen Verhältnisse nicht einmal, wenn sie vor ihren Füßen liegen. ALLES wird aus dem patriarchalen Denken heraus gedeutet und erklärt, was Blödsinn ist! WARUM nimmt man dieses Wissen nicht mit auf??? Warum fügt MANN es nicht dem Bestehenden hinzu, oder revidiert die falschen Erkenntnisse??? Steht das Ego, das Ansehen der so genannten Wissenschaft-LER tatsächlich noch immer über der Wahrheit??? (Das ist verabscheuungswürdig!)
Aber zurück zu mir.
Sasha. Ist es tatsächlich wahr? Nur finde ich, dass  im Kern, ihrem eigentlichen Wesen, alle Frauen göttlich (-er Abstammung) sind. Denn sie ge-bären LEBEN! Was MANN nun, mit der so genannten modernen Wissenschaft, sogar noch gedenkt abzuschaffen. Was für ein Nonsens!!! Muss die Entwicklung der Menschen in der Tat erst über den Cyborg gehen? Macht MANN uns tatsächlich in naher Zukunft zu kybernetischen BIO-Maschinen (wie die Borg, bei Star Trek Enterprise?) Was für eine Farce gegen die Natur! Gegen die natürliche Ordnung!!! Welchem kranken Gehirn entspringen dergleichen martialisch, abartige Phantasien???
Zurück zu Sasha. WAS will er von mir? Ist er wirklich ein Nachfahre Davids? Und WENN, ist es mir egal. WAS hätte ICH damit zu tun? Warum sollten wir zusammen gehören? WAS verbindet uns denn? Seine derzeitige Religion gewiss nicht. Aber womöglich gehört diese eben zu seinem derzeitigen (und früheren) Leben dazu,…..wie eine schlechte Angewohnheit, die MANN gehen lassen sollte. Möglicherweise war dies stets ein Streitpunkt zwischen uns? Und vielleicht entscheid ich mich aus diesem Grund immer wieder für einen, DEN anderen. Für Gunnar. Was bedeutet, dass sie bereits in mehreren Leben Rivalen waren. Für dieses Leben scheint der Kampf erst eröffnet zu sein.
Die Spiritualität Gunnars unterscheidet sich doch immens von der Sashas. Da steht keine fest geschriebene, an ein Buch gebundene Religion dahinter. Obwohl das keltische Pantheon mit Odin, und der Edda bereits ver-männlicht ist. Wo doch vorher matriarchale Verhältnisse herrschten, so wie überall auf der Erde, bevor dich das Männliche in dieser Weise so ungestüm ausgebreitet hat.
Allerdings bin ich im Vergleichen (Sashas und Gunnars Glaubensgerüst und Sicht auf die Welt) und darüber Nachsinnieren, noch nicht tief genug in die Materie eingedrungen. Insbesondere was Sasha betrifft. Mit seinem GLAUBEN möchte befasse ich mich allerdings nur ungern. Oder sollte ich das tun? (Kenne deine Feinde besser als deine Freunde. Wobei ich Sasha nicht als FEIND empfinden kann.) Hat er aus vergangenen Leben heraus tatsächlich im Heutigen einen Anspruch auf mich??? Ist es wahr, was er sagt, was er behauptet? Eine Denk- und Fühlaufgabe für Mußestunden, die aller Wahrscheinlichkeit nach sogar Recherchen beinhaltet! Bisher war dies kein wirkliches Thema für mich. Sollte es das nun tatsächlich sein?
Ich liebe Gunnar, und wenn ich bei ihm bleibe, was wahrscheinlich ist, spielt die Geschichte um Sasha und was er behauptet und denkt, was wir sind, keine Rolle mehr für mich. Aber womöglich soll, oder MUSS ich mich in diesem Leben (erneut???) für einen der beiden entscheiden. Vielleicht ist es genauso vorgesehen. (Warum bleibt nur immer alles an mir kleben??? Verdammt!!!)
Aus der Liebe heraus, entscheide ich mich immer wieder für Gunnar. Andererseits ist da noch Alexa, die er nicht lassen kann und…will und die KEINE temporäre Liaison zu sein scheint. (Aber Missgeschicke, Unglücksfälle oder Heimsuchungen, sind schließlich möglich. Nur wohin mit dem Kind, sollte Alexa in der Tat etwas zustoßen?)  Seine anderen Neigungen und Laster sind zum Glück durch Eriks Zauber….verschwunden. Es ist so erstaunlich, dass dies möglich ist. Dennoch ist es so und ich hoffe, das der Zauber ewig hält. Dass Gunnar nicht erneut in die sadomasochistischen Gefiele fällt. Samt seinem unermesslich großen Hunger nach neuem, anderen Fleisch (als DAS, was er zu Hause hat). Er scheint im Augenblick tatsächlich mit DEM, was er von mir ….UND Alexa bekommt an Sex zufrieden zu sein. Erstaunlich! Mein Ziel ist jedoch ein Leben mit meinem Mann, OHNE andere Frauen. So gänzlich konservativ. Als Chef und Chefin des spirituellen Zentrums. Ich würde mir wünschen, wir beide könnten uns wieder viel mehr mit Magie beschäftigen. Es gibt noch so viel zu lernen und zu tun.
Im Augenblick wäre es mir am Angenehmsten, Sasha ausschließlich als meinen Liebhaber sehen zu können. Im Grund ist es NICHT meine Absicht, tiefer in seine Welt einzudringen. Sie interessiert mich nicht.
Natürlich war es spannend zu erfahren, dass auch ER des magischen, vorwiegend des Okkulten mächtig ist. Dass er, ebenso wie Gunnar, sehen kann, was jemand denkt. Ich denke, was Sasha betrifft, treibt mich in vielen Belangen schlicht und einfach nur die Neugierde. Ich werde diese Thematik zukünftig sicherlich noch weiter vertiefen. Vielleicht sollte ich mit Gunnar über all das reden? Was mir doch recht plausibel erscheint. Bisher wusste er (oder Erik) immer Rat. Oder sollte ich mich doch besser an Frauen halten, um Rat zu bekommen? An Camille, die Voodoo–Priesterin vielleicht?
Nun, allerdings denke ich, ich bin allein Göttin genug, um zu wissen, was das Beste für mich ist. Und ich darf nicht NUR die physische Welt und deren Belange im Auge behalten, bevor ich eine Entscheidung fälle. Es ist die Spiritualität eines Menschen und das eigentliche Wesen was wirklich zählt! (Nicht (nur) die Äußerlichkeiten.) 



Freitag, 11. August 2017

Zeit-Ausgleich



Ich sah Gunnar gestern kaum. Er beginnt seine Zeit erneut ausgeglichener zwischen uns, Alexa und mir, aufzuteilen. Das gefällt mir nicht. Ich beklagte dies….mehrmals….in seiner und der anderen Gegenwart. Das Ergebnis ist gleich null.
Aber egal. Was erwarte ich denn? Trotzigkeiten aus Eifersucht, Alexa gegenüber, ergeben wenig Sinn. Es würde ihr nur in die Hände spielen. Infolgedessen lasse ich es. Und immer schön lächeln………schließlich gibt es noch Sasha, den ich anrufen kann. Er meldet sich ohnehin mehrmals am Tag. Wir sprechen oft nur kurz miteinander, keine ausführlichen Sachen und ich weiß, dass er mit dem Gedanken spielt, mir erneut hier her nachzureisen.
Nun, ist es nicht genau DAS, was Gunnar so wie so vor einigen Tagen vorgeschlagen hatte? Allerdings fühle ich mich nach wie vor nicht wohl dabei. 

Es ist sehr schwül. Um die 30 Grad und hat geregnet.......