Da es meiner Mutter etwas bessergeht,
sind Sasha, seine Assistentin und ich vorerst nach Schweden zurückgekehrt. Alles
andere wird geregelt. Ganztägige Pflege scheint nun von Nöten, da sie nicht
mehr laufen kann und ihr Herz zu schwach ist. Der Vater möchte sie jedoch nach
Hause holen, so, für die womöglich letzte Zeit.
Zu diesem raschen Entschluss zu
fliegen, trug ebenso der Sieg der Schwedendemokraten bei, die meine Unterstützung
finden. Gratulationen sind angesagt und selbstredend ein Treffen, wenn möglich.
Obgleich ich meine, dass es in der Politik nie Zufälle gibt. Also auch dieser
kleine Sieg seine Ursachen und dahinterstehenden Pläne haben mag.
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Es gab vor zwei Tagen ein recht
privates und ebenso beinahe schon bedenkliches Vorkommnis mit Sasha. Er
bemerkte es selbst und war gleichermaßen über sich beunruhigt, ja sogar
bestürzt, ob seines Verhaltens Isa gegenüber. Er erzählte es mir, nach einigen
Nachfragen meinerseits. Isa war eher schon als Leidtragende involviert
und,…...sie ist nach wie vor hier in Schweden, in einem Häuschen, gleich
nebenan. Auch ich war nicht verschont geblieben. Aber Kummer oder Schmerz
erfuhr ich nicht durch meinen Mann.
Ich ahnte es immer und nun scheint
es sich womöglich sogar zu bestätigen. Sasha hat mehrere Seiten in sich und
ebenso eine recht Missliche, was, meiner Meinung nach, auf all seinen
Erlebnissen, bis hier her, in seinen Kreisen basiert. Aber dazu kann und darf ich
ohnehin nichts ausführen.
Isa selbst hat sich (mir) gestern
ein wenig angenähert. Dachte offenbar eine „Freundin“ zu benötigen, die ICH ihr
niemals sein kann und werde. Sie ließ Sasha fragen, ob sie nicht ein wenig zu
mir rüberkommen dürfe, was ich nicht wirklich gutheißen kann. Ich bin schon der
Meinung, dass man DAS trennen sollte und Sasha weißt das auch. Er selbst sorgt
zumeist dafür, dass wir uns nicht begegnen. Allerdings weiß ich nun definitiv
von ihr und ich ließ es zu, dass sie für ein paar Stunden Gast in meinem Hause
war. Ich kümmerte mich allerdings nicht weiter um sie und ging meiner Dinge
nach.
(Wie könnte man „diese Frau“ nun bezeichnen? Eine Art Konkubine
vielleicht? Die allerdings (und glücklicherweise!) nicht ständig bei uns ist. Und ich bin froh, dass
sie wohl die Einzige zu sein scheint. - Auch hier wäre es besser, dies nicht
weiter auszuführen. Und streng genommen sollte ich überhaupt nichts darüber
schreiben. Es bewegt mich jedoch…..wie man sich vorstellen kann. Nur zu ändern vermag ich ohnehin nichts daran. (Und es ist NICHT wie mit Gunnar, vorher!) Es scheint mir eine Gewöhnungsfrage, zumal ich weiß, dass Sasha mich wirklich liebt und dass auch sehr gut trennen kann...in sich. Da ist kein wirkliches "Gefühl" für sie (oder für andere), was DEM zu mir gleicht. Zumindest bringt er mir das stets zum Ausdruck und auch ich selbst bemerke es und glaube es ihm.)