Freitag, 7. Juli 2017

Zu angespannt



Kann ich mich tatsächlich auf meinen Ehemann verlassen? Nun, genau diese Frage stellte sich mir in dieser Woche (erneut?). Denn all das TUN hat mich so derart überfordert, dass sich am Mittwoch mein Organismus eine Auszeit nahm. Obwohl es doch so viel zu erledigen gab, trat mein Körper in einen Streik. Es war schlicht und einfach zu viel gewesen, was ich mir vorgenommen hatte. Aber Gunnar war nicht bei mir. Lies mich tagsüber weitestgehend allein. Mag sein, dass es aber ebenso eine Eigenart von mir ist, in  Stunden der Kränklichkeit allein sein zu wollen. Jedoch hätte ich mir schon ein wenig mehr Zuwendung von meinem Mann gewünscht. ER jedoch hielt sich bei Alexa auf. Ich hätte Derek anrufen können. Ihn bitten zu mir zu kommen. War jedoch so derart verstimmt, dass ich lieber (ein wenig trotzig auch) gedachte allein zu bleiben und zu leiden. Selbstredend wäre da ebenso Sasha gewesen. Doch auch ihn wollte ich nicht sehen. Wozu mich bei dem einen über den anderen beklagen. Gleichermaßen hätte keiner von den Dreien mir mein Leid, meine Schmerzen oder den Schwindel (ab-) nehmen können. Zudem wollte ich nicht, dass mich einer von ihnen SO sieht! Ich fühlte mich so derart erbärmlich. Zog mich zurück wie ein krankes Tier. War an diesem Tag zu nichts nütze und zu nichts zu gebrauchen, außer…….auszuruhen. Und das tat ich auch! Offenbar hatte ich es dringend nötig!
Aber zurück zum Ausgangspunkt. Es war doch recht befremdlich für mich, Gunnar nicht bei mir zu sehen, gerade WENN ich so kränklich bin. Er war doch stets bei mir gewesen, eben in diesen Momenten, WENN es mir nicht gut gegangen ist. Was doch nun einigermaßen verwunderlich für mich war.
Aber okay. Zumindest begleitete er mich am nächsten Tag zum Arzt fürs Herz und fuhr meinen Wagen, alldieweil mir noch immer so derart schwindelig war. Man riet mir dort zu einem Langzeit EKG über Nacht, was ich auch tat. Die Auswertung werde ich in der nächsten Woche erfahren. Und auch diese Strümpfe zur Kompression der Beine, welche ich speziell für mich in Auftrag gab, sind noch nicht verfügbar. Worüber ich im Grunde nicht wirklich traurig bin.
Seitdem Alexas Eltern hier im Zentrum sind, hält sich Gunnar die meiste Zeit bei ihnen auf. Die letzte Nacht (Donnerstag (-s Mann!)) war ich mit Derek zusammen. Und ich fragte nur kurz nach (seinen) den anderen Frauen. Nicht, dass es mir gleichgültig gewesen wäre. Nein. Jedoch fehlte mir für tiefere Gespräche dieser Art der Sinn. ER zumindest erweckte den Anschein, als sei da keine andere mehr…..außer mir. Was ich ihm (selbstverständlich) nicht abnehme. Giselle spielt er herab. Er müsse sie doch (schließlich!) trösten. Rochelle wäre böse mit ihm. Peaches, die Fußballspielerin, würde sich nicht mehr melden und auch das (neue) junge Ding riefe ihn nur noch gelegentlich an. (Was ich für unwahrscheinlich halte.) OH! Man möge mir glauben, dass ich weiß, wie Bagatellisieren funktioniert. Die Symptome kenne ich ganz genau. Aber egal. Er war da.

Die Forderungen Alexas an meinen Mann nehmen nun offenbar wieder stetig zu. Beansprucht sie doch das Wochenende und mehr Nächte mit ihm. Nun gedenkt Gunnar zudem mit ihr, ihren Eltern und klein Ragnar zu seinem Vater nach Gotland zu fliegen. Selbstverständlich bat er mich, sie zu begleiten. Ich antwortete nicht und wendete mich ab, WAS genug Erklärung war. Punkt!
Fest steht diese Reise allerdings noch nicht. Man diskutiert noch darüber. Wir werden sehen.

Mit seinen Verpflichtungen im Zentrum hält sich Gunnar ebenfalls zurück. Oft muss ich vieles alleine handeln, wenn ER bei Alexa ist.
Gut, mag sein, dass er womöglich, dieser Tage, überfordert ist. Jedoch, WAS ist mit MIR? Ich fühle mich ebenfalls geplagt. Vor allem ob meiner gesundheitlichen Lage, welche derzeit doch überaus angespannt (bedenklich) ist. Muss ich doch gleich mit zwei neuen Problemen fertig werden. Herz und Venen. A – B – E – R Kevin geht es tatsächlich zunehmend besser. Erst heute Morgen zeigte er mir stolz, dass er bereits zwei Zehen bewegen kann. Nun, möglicherweise wird er in absehbarer Zeit in der Tat wieder auf seinen eigenen Beinen stehen und mein Opfer hätte sich somit wirklich gelohnt. Ich freue mich dann mit und FÜR IHN!

----------------------------

Sasha hält sich weitestgehend zurück. Er ruft im Augenblick nur gelegentlich an. Macht offenbar sogar Doppelschichten, um sich abzulenken.
Durch (meine) die Entführung, scheint er nun einen doch recht schweren Stand bei seinen Kollegen und überhaupt hier im Zentrum zu haben. Zudem versteht man nicht, dass er wieder hier her zurückgekommen ist und warum ICH dies dulde. Es wurde offenbar von mir erwartet, dass ich ihn ächte. Aber da ist (tatsächlich) irgendetwas (Besonderes) zwischen uns, was ich nicht wirklich zu erklären vermag. Auch wenn man mich des Verharrens im Stockholm-Syndrom beschuldigen mag. Was ich nun bereits des Öfteren von verschiedenen Menschen (Männern – Gunnar, Kevin, Derek) hörte. Nun sprach es noch jemand anderes aus. Henning, der Privatdetektiv. Er hatte mich heute Morgen aufgesucht, um mir zu berichten. Man erinnere sich an den speziellen Auftrag, welchen ich ihm gab. Allerdings war Gunnar gerade zugegen und da dieser das Deutsche noch immer sehr ungenügend beherrscht, gab ich Henning in einem zügig gesprochenen Satz zu verstehen, dass er mir sein Anliegen doch besser zu einem späteren Zeitpunkt vortragen kann.
Tja nun, WARUM war ER dann da (?), fragte sich Gunnar sicherlich. Henning fand jedoch ein ausgezeichnetes Motiv. Er präsentierte seine Bereitschaft, nun doch für mich zu arbeiten. Was bisher doch recht fragwürdig war. Er gibt seine eigene Detektei in der Stadt auf und bekommt hier im Zentrum ein Büro zur Verfügung gestellt. Arbeitet für mich so zu sagen. Jedoch gestehe ich ihm zu, dass er gleichwohl noch seine eigenen Fälle bearbeiten darf. Je nach Auftragslage eben.
Ich mag diesen Mann. Er ist Deutscher. Es macht Freude sich mit ihm in meiner Muttersprache zu unterhalten. Und NEIN (!), er ist NICHT einer der Männer, welche ich sexuell anziehend finde. Darum geht es nicht bei ihm.
Offenbar hat er mir, Henning, nach Wochen des Schweigens, nun doch etwas zu berichten was Gunnar und Alexa betrifft. Denn genau DAS war schließlich sein Auftrag. Nachforschungen über den Inhalt der Gespräche zwischen Gunnar und seiner Konkubine anzustellen, welche MICH betreffen. (Sprich: Sie belauschen/abhören.)


Ellen Parker, unsere Presseagentin, die ebenso für die Kultur im Zentrum und die Organisation der Unterhaltung, der Vorträge, des gesamten Kulturprogrammes zuständig ist, ist seit einiger Zeit erkrankt. Daher übernahm Kirsten vorübergehend die Aufgaben von ihr und sie tut ihre Arbeit doch einigermaßen bravourös.
Ich hatte heute Morgen ein kurzes Briefing einberufen und in diesem besprach ich alles mit ihr. Ian hätte bei uns angefragt, ob er das Studio mieten dürfe und womöglich wäre noch zusätzlich ein Auftritt für ihn drin. So seine Frage. Ich sagte zu. Und auch Gunnar segnete meine Entscheidung mit einem Nicken ab. Er weiß sehr wohl, dass Ian keine Bedrohung mehr für ihn ist.
Casandra Fish (ein doch sehr freizügiges Mädchen, mit welcher Gunnar ebenso bereits schlief) und Julia Lundin beenden nur ihre Lehrzeit von drei Jahren und ich gedenke (vor allem Casandra) keine der beiden zu übernehmen. Obwohl Julia doch eher eine Ruhige ist und doch weitestgehend anständig zu sein scheint. Wir werden sehen. Das wird noch besprochen.

Und um den Kreis zu schließen, stelle ich mir noch einmal die Frage. Kann ich mich auf meinen Ehemann verlassen?
Eine Antwort DARAUF werde ich womöglich nach dem Gespräch mit Henning finden. Wir werden sehen……..


Dienstag, 4. Juli 2017

Genug mit mir selbst zu tun




Im Wesentlichen gibt es nichts wirklich Neues zu berichten.
Gunnar pendelt zwischen mir und Alexa hin und her. Tagsüber ist er des Öfteren bei ihr, alldieweil sie noch immer nicht gut laufen kann und ihre Eltern hier im Zentrum sind. Nachts schlief er bisher stets bei mir. Allerdings merkte er bereits an, dass Alexa ihn gebeten hätte, doch zumindest wieder ein, oder auch zwei Nächte pro Woche bei ihr zu sein.
Nun, für mich gibt es dann schließlich noch den liebeskranken Sasha und den Schokoladen braunen Derek.

Im Augenblick jedenfalls, bin ich doch, von all der Arbeit, dem Kümmern um mich selbst, da Gunnar derzeit wohl eher am Umsorgen seiner Konkubine, nebst Balg und deren Eltern ist, und, den für mich neuen Wichtigkeiten, was die Venen und das Herz betrifft, voll ausgelastet. Das alles strengt mich so sehr an. Macht mich unleidlich. Mir bleibt kaum Zeit zum Schreiben……..wie man sieht.

Infolgedessen muss sich niemand sorgen, wenn es hier nun nicht, wie gewohnt, täglich etwas zu lesen gibt. Dies ist schlicht und einfach dem vielen Tun geschuldet......
WENN es Neues gibt, berichte ich selbstverständlich.


Sonntag, 2. Juli 2017

Liebestrunken…..



Diese absolute Vertrautheit, dieses Eins-Sein, fühle ich ausschließlich mit Gunnar. Mit niemand anderem. Zumindest nicht in dieser Form.
Ich bin so derart glücklich darüber, dass mein Ehemann wieder bei mir ist, dass ich am allerliebsten fortwährend seine Berührung spüren möchte. Ein Streicheln, ein Kuss, eine Umarmung. Ahhhh…….ich bin liebestrunken! Und DAS nach über fünf Jahren mit ihm. Ich denke, dass ER es ähnlich empfindet, trotz Alexa. Andere Frauen bedeuteten ihm ohnehin kaum etwas. Er fühlte sich allenfalls für sie verantwortlich, wenn er mit ihnen schlief.

Gunnar half mir gestern zum aller ersten Mal bei Anziehen dieser vermaledeiten Strümpfe, dieser Monstrosität, die so eng und unbequem sind. Jedoch tatsächlich etwas bewirken, wie es scheint. In jedem Fall, schmerzen mir die Beine nicht mehr so arg wie vorher. Trotz alledem habe ich mich, gleichwohl in Rücksprache mit Gunnar, dazu entschlossen, sie nur stundenweise, oder zumindest NICHT den gesamten Tag anzuziehen. (Ich hasse es!)
Aber egal……

--------------------

Im Augenblick ist es, wegen meiner kränklichen Venen-Beschwerden, für mich mühsam Kevin gegenüber zutreten.
Selbstredend vermag ich IHM nun in der Tat keinerlei Vorwurf zu machen und es war MEINE Entscheidung ganz allein. Dennoch beschleicht mich nun ab und an das bedauernde Gefühl, dass ich dieses Ritual besser nicht hätte zelebrieren sollen. Es war mir nicht wirklich klar gewesen, welches Opfer das für mich bedeutet. Jedoch Kevin zu helfen war ebenfalls meine innigste Intension. Daher hatte ich gleichwohl nicht wirklich lang und vor allem nicht gut darüber nachgedacht. Hatte schlicht und einfach getan, aus dem Verlangen heraus, Kevin wieder irgendwann Gehen zu sehen. Was konnte denn daran falsch sein?

-----------------------------

Aufgrund von Alexas verstauchtem Bein und der Anwesenheit ihrer Eltern, besteht Gunnar nun etwas vehementer darauf, dass die Trennung zwischen mir und Alexa, vor allem was ihn betrifft, gelockert, bis aufgehoben wird. (Die große, glückliche Familie eben! Die er sich immer so wünscht.)
„Es ist doch nicht auf Dauer.“, sagte Gunnar mit fast flehendem Blick zu mir, weil er möchte, dass ich diesen Zustand, ohne weitere Diskussionen, toleriere. „Nur, solange sie nicht gut laufen kann und Gina und Phil hier sind.“
Und da auch ICH so derart überglücklich bin, dass Gunnar endlich wieder bei mir ist, bin ich doch vorübergehend geneigt, es zu akzeptieren. Gunnars Vorschlag/Bedingungen anzunehmen. Jedoch NUR vorübergehend!
Was allerdings nichts anderes bedeutet, als dass Alexa, ihr Eltern und klein Ragnar zumeist bei mir im Hause sein werden.
Nun, womöglich kann ich in dieser Zeit ein paar Stunden zu Derek gehen. (Und vielleicht auch zu Sasha? Obwohl ich, genau genommen, nur geringes Verlangen nach ihm verspüre.)
Andererseits,….bin ich so derart liebestrunken, dass ich Gunnar nichts abzuschlagen vermag und, gleich wie, lieber bei ihm sein mag. Also,….worüber noch nachdenken?

-------------------------------

Alexa war richtig nett zu mir. Freundlich sogar. Lachte mit mir, heiterte mich auf und saß mit mir zusammen. Infolgedessen kam auch ich nicht umhin ihr ein wenig Mut zuzusprechen und gute Besserung für ihr Fußgelenk zu wünschen.
Alles in allem munterten wir uns, zur großen Freude Gunnars, gegenseitig auf. Er sah immer wieder zu uns hin, oder von einer zur anderen und lächelte dabei zufrieden. Ja. In der Tat. DAS konnte er auch. Ich gab mir alle Mühe (nicht ärgerlich zu werden). Wir sahen uns Filme und you tube Videos übers Fernsehen an. Zuweilen stieg ich auf mein Laufband und ging ein paar Meter darauf. Wir sahen uns Übungen an, die für meine Beine waren und ich druckte sie aus. Wir amüsierten uns dabei, wie ich versuchte diese  auszuprobieren. Usw…usf….

Am Abend war ich dann mit Gunnar endlich allein. Ich hatte gesundheitliche Probleme, die offenbar auf diese vermaledeiten Stümpfe, die anscheinend viel zu eng sind, zurückzuführen waren. Der Blutdruck war enorm gestiegen. Das Blut rauschte mir im Kopf. Schwindel, Übelkeit und Kopfschmerzen hatten eingesetzt und meine Brust schien zu bersten, so pumpte das Herz. Ich rang nach Luft.
Gunnar half mir beim Ausziehen dieser Strümpfe und meinte, ich soll sie vorerst lieber nicht noch einmal anziehen.
„Wir fahren morgen nach Stockholm zum Arzt und gehen gleich noch zum orthopädischen Meister, um zu schauen, was es sonst noch für Möglichkeiten gibt.“, sagte er mit besorgtem Blick. Späterzu ging es mir dann wieder besser. Was für ein Glück!

------------------------------

Nun, die vergangene Nacht schlief ich ungewöhnlich gut. Angeschmiegt an meinen Mann, den ich über alles liebe.
Am Morgen dann der Sex, zwei Mal gleich, alldieweil es am Abend sehr spät geworden war.
Vor allem die Mahlzeiten verschieben sich immer weiter nach hinten im Tag, wenn man des Morgens sehr spät aufgestanden ist. Aber egal.
Nach unserem Frühstück um halb elf, kam Alexa mit dem Baby und ihre Eltern zu uns. Zu dieser Zeit versuchte ich gerade erneut meine Übungen für die Beine zu absolvieren. Zu den anderen, welche ich für gewöhnlich am Morgen zelebriere, kam ich bis zu diesem Zeitpunkt bedauerlicher Weise nicht. A-b-e-r…….zum Kneipen. Das bedeutet kalte Güsse, wo sich mein ganzer Körper zusammenzog und kontaktierte. Nur gut, dass der Herz- Tee wirkt. Zwinker. Mit hochdosiertem Weißdorn, so wie es mir meine Naturtherapeutin riet, beginne ich nächste Woche.
Oh Göttin! Man könnte denken, ich sei eine alte Frau von über fünfzig, wenn man das alles so liest. Ich weiß nicht, was ich je verbrach, dass es mich so derart hart betrifft in diesem Leben, was die Gesundheit angeht. (Nun, wir werden sehen, WIE LANGE ich es durchhalte/schaffe….)

Nach dem Mittag ging Gunnar dann zu Alexa und ihren Eltern. Selbstredend gleichwohl zu seinem Sohn. Und ICH rief Derek an. Erreichte ihn jedoch nicht und als ich die Tür seiner Hütte öffnete, sah ich Giselle, die Derek am Tisch gegenüber saß. Sie schienen sich zu unterhalten.
„Oh! Komm doch rein.“, sagte Derek beflissen zu mir und war rasch aufgestanden. Eilte zu mir hin.
„Nein, nein.“, wehrte ich ab. „Ich möchte nicht stören.
Derek versuchte mich noch zurückzuhalten. Jedoch gelang es ihm nicht. Ich dachte, ich lasse die beiden am besten allein/weiter reden und lenkte meine Schritte zur Hütte von Sasha.
Dieser Mann ist noch liebestrunkener nach mir, als ich nach Gunnar. Göttin noch eins! DAS hatte ich nicht erwartet!
Sasha war allein in seinem Haus. Hat seinen freien Tag. Saß auf der Couch und las ein Buch. Im Hintergrund, ganz leis‘, war meditative Musik zu hören.
Ich hatte geklopft und war schlicht und einfach eingetreten. Hatte genau genommen erwartet, dass er eben NICHT alleine war. Irrte mich jedoch zu meiner großen Freude, was belohnt werden musste und wir kamen auch gleich dazu. Denn Sasha war überliebestrunken. Lies seine Hände (und Lippen) nicht von mir. Und nur durch die Berührungen meiner Haut und ein paar innige Küsse, stieg sein Penis sichtbar in der Hose auf. Ich spürte ihn deutlich groß und hart. Was letztendlich dazu führte, wohin es führen musste. Ich schlief so ganz spontan mit ihm auf der Couch.
Er wollte das ich blieb. Aber Derek rief mich an und entschuldigte sich bei mir.
„Tut mir leid, das mit Giselle. Wir haben nur geredet.“, und ich glaubte es ihm sogar. Verabredete mich mit ihm im Restaurant, zum Kaffeetrinkern. Er brachte mich dann anschließend heim, wo ich nun auf Gunnar warte.

Was für ein Nachmittag! Ein Pendeln zwischen Gunnar, Derek und Sasha. In dieser Reihenfolge sogar……liebe ich sie. Und dann käme Kevin. Womöglich am Ende noch Jason. Für mein Alter, und vor allem für meine Kränklichkeit-en, denke ich, scheint mir dies doch genug zu sein.


Samstag, 1. Juli 2017

Es hat sich nicht verändert.......



Gunnar ist zurück.
Ich lag gerade eben noch mit Derek im Bett, als Gunnar in unser Schlafzimmer kam und die Koffer abstellte.
Natürlich wunderte er sich nicht, dass Derek neben mir lag. Er hatte es nicht anders erwartet. Er wusste es und auch, dass Derek während seiner Abwesenheit stets auf mich achtete, sofern er nicht anderweitig etwas enorm Wichtiges zu tun hatte.
Ich war müde gewesen gestern Abend und Derek sagte noch zu mir: „Morgen früh, schlafen wir miteinander.“ Er hatte mich dabei liebevoll angelächelt und ich….. hatte mich in seine Arme und an seinen wunderbaren, muskulösen Köper gekuschelt.
Tja nun, daraus wurde nun bedauerlicher Weise nichts. Derek ging, kurz nachdem Gunnar gekommen war.
Ich war wütend auf Gunnar gewesen. Hatte ihn gescholten und ihn gefragt, warum er sich nicht gemeldet hatte, als ich bemerkte, dass er im Zimmer war. Allerdings verrauchte mein Zorn, wie so üblich, recht schnell.
Gunnar duscht kurz und dann…….schwang er sich, so nackt wie er war, über mich und ich konnte nicht anders (vor Liebe zu ihm!), als ihn endlich wieder in mir willkommen zu heißen. Ich genoss und genoss und genoss meinen Mann……….Wir taten es gleich zwei Mal hintereinander und er kam beim ersten sehr schnell. Auch Gunnar war froh darüber, wieder bei mir zu sein. DAS spürte ich!
Wir duschten gemeinsam und er konnte seine Hände nicht von mir lassen. „Ich liebe dich. Ich liebe dich. Ich liebe dich.“, beteuerte er mir seine innigsten Gefühle. UND ich glaubte ihm sogar. Obgleich ich zu Beginn doch recht zornig auf ihn war.
Er hatte sich gleichwohl bei mir tausend Mal dafür entschuldigt, dass er sich nicht gemeldet hat.
„Es war so ein Durcheinander.“ Denn,…..Alexa hatte sich den rechten Fuß ziemlich übel verstaucht.
„Ich habe darauf bestanden, dass wir so bald als möglich fliegen.“, sagte er zu seiner Verteidigung. Und auch, DAS glaube ich ihm.
Zum Ankleiden kamen wir jedoch NOCH nicht wirklich. Ich saß auf meinen kleinen Hocker vor der Couch und gedachte mir gerade meine Kleidung überzustreifen, als Gunnar, noch immer völlig nackt, geradewegs auf mich zukam. Er blieb direkt vor mir stehen. Ich hatte seinen Penis gerade vor mir in Augenhöhe. Er grinste. Fasste meinen Kopf und drückte ihn an sein Gelschlecht. Was folgte, war (selbstredend!) Fellatio und ich verwehrte mich kein Stück dagegen. Ich tat und DAS sogar noch mit Genuss. Aber ausschließlich für meinen Ehemann. Denn ich liebe ihn über alles!!!
Als wir damit zu Ende gekommen waren und aufgestanden, hielt er mich noch einmal fest. Umfing mich mit seinen Armen, zog mich zu sich heran und drückte mich so fest an sich, dass ich kaum Luft bekam. Er Tat einen Schrei der Erleichterung und küsste mich inbrünstig. „Ich liebe dich! Ich liebe dich! Ich liebe dich! Und bin so froh wieder bei dir zu sein.“

Oha!!!! Was für ein Auftakt des Tages!!!!! Da war alles an Gefühlen dabei, was man sich vorzustellen vermag.

Kaum dass wir angezogen waren und ich mit meinen Morgenübungen begonnen hatte, kam überraschender Weise Alexa herein gehumpelt.
Was sollte ich tun? Ich ging auf sie zu und begrüßte die (Hure) Mätresse meines Mannes. Und schon im nächsten Moment kamen ihre Eltern dazu. Sie waren sehr freundlich. Umarmten mich, sie wie sie es vor ihnen getan hatte…..und entschuldigten sich bei mir, dass Gunnar durch den Unfall von Alexa nicht früher zurückgekommen war.
„Ich bin äußerst erleichtert darüber, dass uns Alexas Eltern auf dem Flug begleitet haben.“, sagte Gunnar erklärend zu mir und ich verstand selbstverständlich, dass es leichter war, noch jemand dabei zu haben, wenn Alexa nicht gut laufen kann. Schließlich musste jemand die Koffer tragen und auf klein Ragnar achten.
Alles war gut, versuchte ich mir einzureden, so wie Gunnar es mir intonierte. Ja, in der Tat, alles IST genau wie vorher.

Vielleicht sollte ich am Rande, so nebenher noch erwähnen, dass Sasha gestern bei mir war. Es schien, als hätte er darauf gewartet, dass Derek geht, um nach seiner Mutter zu sehen. Auf Sport hatte Derek ohnehin gestern (zum Glück!), weitestgehend verzichtet. Sonst hätte ich ihn noch weniger gesehen.
Nun, Sasha war neben mir nieder gekniet. Hatte mir gestanden, wie sehr ich ihm fehle. Ich forderte ihn auf, sich doch für einen Augenblick neben mich zu setzen und dann…….nun, er war nicht nur zum Küssen gekommen……..
Allerdings war er genau genommen im Dienst und Troels wartete draußen vor dem Haus auf ihn. Alles ging sehr schnell. Und ICH,…hatte es zugelassen.

Das Frühstück nahm ich mit Derek ein, der im Restaurant (jedoch NICHT an meinem Tisch) offensichtlich auf mich wartete. Denn auch ER hatte noch nichts zu sich genommen an diesem Morgen und vermutete offensichtlich, dass ich ins Restaurant kommen würde. Und sogar noch allein. Was für ein Glück für ihn. Selbstredend setzte ich mich zu ihm hin. Küsste ihn……
Gunnar hatte sich entschuldigt. Er war zurück zu Alexa gegangen. Unser Arzt im Zentrum sollte sich ihr Bein ansehen und die Verbände wechseln. Gunnar kümmerte sich darum und hatte mir versprochen sobald als möglich zurückzukommen.
„Am besten, ich teile meine Zeit. Fifty, fifty. Sie braucht mich jetzt, wo sie nicht gut laufen kann.“, hatte Gunnar den Satz recht entschieden begonnen und ich fühlte, dass er wusste, dass es mir eben NICHT gefiel. Denn er biss sich dann mit einem eher bangen Gesichtsausdruck auf die Unterlippe und sah mich doch eher abwartend an.
„Sind ihre Eltern nicht deshalb hier?“
„Ja. Das auch. Aber trotz alledem…..“, beendete er den Satz nicht und ich wusste genau, was er damit sagen wollte. Selbstredend sorgt er sich um sie. Das verstehe ich doch.
Er ist zu Alexa gegangen…….und bis jetzt noch nicht wieder gekehrt.