Montag, 10. Juli 2017

Der Anfang vom Ende vielleicht?




Erpressung liegt in der Luft. Das Ausboten der Ehefrau von der Konkubine….vermutlich. Denn, WESSEN Idee soll es sonst gewesen sein. Gunnars sicher nicht…..wirklich. Er scheint mir hier nur das ausführende Element zu sein.
Gunnar hat mir gewissermaßen ein Ultimatum gestellt und meinen Unmut über Alexa, sowie den Wunsch der Trennung zwischen uns beiden, was ihn betrifft, gegen mich gewendet. Mich in eine Ecke gedrängt, wo ich niemals zu sein gedachte. Und nun gleichwohl noch zeitbegrenzt. Umso mehr von eben Dieser vergeht, umso unentschlossener wirke ich und Alexa hat mehr und mehr Anlass zum Jubeln. Vielleicht war es auch der Einfall ihrer Eltern. Vielleicht sogar Johanns, Gunnars Vater. Alldieweil ER nun offenbar gedenkt, samt seiner neuer Frau Megan, alle seine Enkelkinder zu sehen und zusammenzubringen. Sowie Gunnar auch. Die große, glücklich Familie.
Aber ich greife den Ereignissen vor. Immer schön der Reihe nach.

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Der Sonntag mit Sasha war fabelhaft. Voll von gegenseitigem Verlangen. Aber nicht jede Sekunde lang ließ ich mich dazu hinreißen, eben dieses zu stillen. Oder es ihn stillen zu lassen. 
„Dann habe ich den ganzen Tag Appetit nach dir.“, sagte Sasha augenzwinkernd zu mir, als ich in diesen intimeren Dingen gestern doch ein klein wenig zurückhaltend war. (Aber nur ein klein wenig! Den spontanen Sex auf der Couch ließ ich schon zu, wo er mich auf seinen Schoß hob und reiten ließ. Und ich wollte es ebenso.)
Er küsst mich, schleckt mich ab, wenn ich Obst oder Süßigkeiten aß. Ich hatte Schmetterlinge im Bauch……..(obwohl ich wusste/weiß, dass es streng genommen nicht sein darf,……..mit dem Feind zu paktieren. Da ist es wieder, dieses zweischneidige Schwert, wo ich nicht fühlen darf!)

Mitten in der Nacht, es muss so gegen zwei gewesen sein, hatte mich Gunnar gestern noch angerufen. Gefragt, ob alles in Ordnung und wer bei mir sei. Er wusste genau, dass ich NICHT allein sein kann. Und er hatte offenbar vermutet, dass es Sasha war.
„Gib ihn mir.“, forderte er mich auf und ich tat.
An Gestik, Mimik und Stimme erkannte ich leicht, dass die beiden sich nicht mögen. Es ist anders als mit Derek.
Alles in allem war das Gespräch sehr kurz. Denn ich war gerade dabei zu Bett zu gehen und müde.
Aus heutiger Sicht überlege ich, ob Gunnar mir nicht bereits heute Nacht seinen (?) Vorschlag hatte unterbreiten/offenbaren wollen. Er hatte herum gedruckst und mir schlussendlich gesagt, dass sie noch einen Tag bleiben und aufgelegt.
Ich hatte gewusst, dass er nicht gleich am Montag zurückkommen würde. Und zu Sasha hin, hatte ich noch eine Ahnung ausgesprochen: „Die brüten etwas aus. Da ist ein Plan am Entstehen.“ Und ich hatte Recht damit!
Aber egal. Weiter.

Während des Frühstücks heute Morgen, sah ich immer wieder zu DEM Tisch hin, wo sonst immer Derek mit seiner Mutter (und wer weiß wem – Giselle, Rochelle, Laurianne, Peaches, oder Jasmin) sitzt. Ich dachte daran Ryan anzurufen, um nach Derek zu fragen. Ob er heute Morgen pünktlich seine Arbeit angetreten hat.  Aber es war nicht Ryan, sondern Derek, der am anderen Ende war. Oha!
Ein doch recht klärendes Gespräch entwickelte sich. Jedoch konnte ich nicht wirklich gut reden, alldieweil Sasha neben mir saß und Derek stellte beständig Fragen über ihn. In seiner Stimme schwang deutlich die Eifersucht mit und auch Zorn darüber, dass ich nicht mit IHM, sondern mit Sasha zusammen bin, wenn Gunnar nun im Augenblick nicht im Zentrum war. Es war immer SEIN Part gewesen. Seit gut zwei Jahren schon. Und nun(?)….übernahm ein anderer seine Stelle. Nur, um ganz ehrlich zu sein, schoss er sich doch selbst dorthin. Ich hatte ihn so weit nach oben gehoben. Er selbst ging die Stufen wieder nach unten. Vermutlich und unverständlicher Weise auch auf Anraten seiner Eltern, die gleichermaßen eben NICHT zu wissen scheinen, was sie wollen, oder ihrem Sohn zugedenken sollen. Es ist wirklich schade um Derek. Und dann noch die Offenbarung der Play-boy-Nummer, was ein kurzzeitiges Ende eingeläutet hatte. Nur, andererseits kann ich bisher nicht wirklich OHNE ihn. Ich mag ihn wirklich sehr.
„Liebst du ihn?“, fragte Derek gerade heraus und meinte Sasha.
„Ich weiß es nicht.“, antwortete ich ihm kurz.
„Es ist eine einfache Frage. Ja oder nein?“
„Dann doch besser ein NJEIN. Derek, du hast irgendwie deine Chance verpasst.“, sagte ich offen und ehrlich zu ihm. „Es tut mir so leid!“
„Das höre ich heute bereits zum zweiten Mal.“, erwiderte er niedergeschlagen.
Aber so sehr ich ihn auch mag,….liebe, er passt-e nie wirklich zu mir. Seine Welt ist nicht die Meine.

Sasha begleitete mich noch zum Büro. Er hat frei genommen, solange Gunnar nicht im Zentrum ist und ich genehmigte es ihm selbstverständlich.
Es gab so viel zu erledigen, gerade heute, am Wochenbeginn. Gunnar fehlt auch an dieser Stelle. Ich hatte ein Briefing einberufen und bin nun allein am Handeln.

Kevin löcherte mich, nachdem wir das Briefing beendet hatten und allein in meinem Büro zusammen saßen. Er ist auf Sasha eifersüchtig. Schimpfte mich eine Verräterin. Und beim Mittatgastisch, als seine Janina für einen Moment draußen war, malte er sich unsere Zukunft aus.
„Das ist verwerflich Janina gegenüber.“, sagte ich zu ihm.
Kevin senkte den Kopf und kratzte sich verlegen. „Ich weiß, erwiderte er ernst. „Aber WENN es doch mit uns etwas werden würde? Ich bin doch bald wieder fit. Kann mittlerweile bereits ALLE Zehen bewegen. Rechts UND links. Und ganz leicht den Fuß im Gelenk. Es kann nicht mehr allzu lange dauern, bis ich wieder gehen kann.“ Er sah mich an mit einem flehenden und hoffnungsvollem Blick, welcher mich zum Ausharren auffordern sollte. „Und vielleicht….“, nun schmunzelte er ein wenig, grinste verschmitzt, „bin ich auch bald wieder in der Lage mein drittes Bein zu bewegen.“
Allerdings war ich nicht wirklich zum Scherzen aufgelegt. Gleichwohl nicht zum Phantasieren WAS WÄRE WENN. Denn nun  komme ich zum Ausgangspunkt zurück und schließe somit den Kreis. Denn ich dachte verzweifelt darüber nach, WIE ich mich denn nun entscheiden soll! Denn Gunnar hatte mir ein Ultimatum gestellt.

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Gerade, als ich mitten im Briefing war, hatte mich Gunnar heute Morgen angerufen. Ich hatte sogleich abgewehrt und ihn auf später vertröstet. Und nun zu seinem Angebot, welches er mir offerierte.
Gunnar wusste nicht wie er beginnen sollte. Stotterte herum und ich verstand nicht, was er wollte. Hatte ihn dann sogar auf laut gestellt, sodass Kevin und auch Janina, die Kevin hier im Büro besuchte, mithören konnten. Allerdings dachte ich mir nicht weiter dabei. Und schon ganz und gar nicht, dass er mich, absichtsloser Weise, vor den beiden kompromittierte.
„Ich glaube mich zu erinnern, dass du nicht damit einverstanden warst, zusammen mit Alexa auf unsere große Reise zu gehen. Ich habe nachgedacht und bin zu dem Schluss gekommen, dass ich JETZT eine kürzere Reise zu denselben Orten mit Alexa machen könnte. Wenn du schon nicht möchtest, dass sie uns auf der alljährlichen Reise begleitet.“, fügte er immer wieder an und es klang in meinen Ohren wie ein Vorwurf und gleichzeitig eine Rechtfertigung für sein jetziges Tun. Und genau genommen hatte es mir die Sprache verschlagen. Ich hörte einfach nur zu. Ließ Gunnar weiter reden. „Mein Vater würde uns auch begleiten. Er möchte so gern ALLE seine Enkel zusammen sehen.“
Und was war mit Alexas Eltern? Würden sie ebenso mit auf diese Reise gehen? Jedoch vermochte ich genau genommen überhaupt nichts zu fragen. Ich rang nach Luft.
„Megan würde ebenso mit uns kommen.“
Würde? Hier gab es doch noch ein A-B-E-R!
„Ich meine, ich würde mich freuen mit der Familie zu reisen. Vor allem mit meinem Vater.“, sprach Gunnar weiter.
Ha, ha! Sehr witzig! Dache ich so. SEINE FAMILIE scheint mir jetzt mehr und mehr Alexa und ihr Balg zu sein. SIE ist schließlich bereit sich einzufügen, so wie Gunnar es gerne sieht von (s)einer Frau. Nun übernimmt die Konkubine den Platz der Ehefrau an Gunnars Seite. Sie hat ihm schließlich einen Balg geboren. Und ich? Eben nicht. Ich bin ja nur seine (begüterte, kränkliche) Ehefrau, die man beiseiteschieben und abservieren kann.
„Ich möchte, dass DU das entscheidest Rea! Wenn du zusagst, dass Alexa mit Ragnar uns auf der großen Reise begleiten dürfen, komme wir Morgen zurück und reisen dann geneinsam später. Sprichst du dich allerdings weiterhin dagegen aus, würden wir gleich alle von hieraus reisen und ich, wir“, berichtigte er sich, „ kommen dann in etwa vier Wochen wieder zurück.“
Oho! Nun darf ich gleichwohl zwischen Pest und Cholera wählen. Wie nett! Mein Atem ging kurz. Ich wollte etwas erwidern, konnte jedoch NOCHT nicht. Im Grunde schockierte mich das Ganze und die beiden, Kevin und Janina sahen mir das an. Kevin machte ein besorgtes Gesicht. Schüttelte mit dem Kopf. Janina jedoch blieb fast regungslos. Hörte zu, beobachtete mich und schien sogar noch ein wenig zu (grinsen) lächeln.
„Nun, offenbar ist die Entscheidung bereits gefallen! Sind die Flüge schon gebucht?“, presste ich die Worte heraus und hatte, so la, la, meine Stimme wieder gefunden.
„NEIN! Natürlich nicht! Deshalb rufe ich doch an. Du entscheidest, was wir alle tun.“
„Du kannst das nicht mir auf die Schultern legen! Für mich ist beides KEINE Option!“, rutschte es mir zornig heraus.
Ich hörte, wie Gunnar sich räusperte.
„Was hast du denn erwartet?“, fuhr ich ihn grimmig an und ich fand, das Recht war auf meiner Seite. „Wieso tust du das? Wieso tust du mir das an? Bist du verrückt geworden? Hat dir deine Mätresse in den letzten Tagen das Hirn verdreht? Willst du unsere Ehe beenden, oder was?“
„REA NEIN!“, verwehrte sich Gunnar nun gegen meinen Vorwurf. „Natürlich nicht. Ich liebe dich doch. Weißt du das nicht? Aber WAS soll ich denn tun, wenn du dich nicht mit Alexa verträgst.“ (Sie zum Teufel jagen! Dachte ich so!)
Ja. Genau DAS war der Punkt. Würde ich tatsächlich meine Zustimmung geben, dass Alexa und ihr Balg, Gunnar und mich auf unserer großen, alljährlichen Reise begleiten, wäre ich tagtäglich mit ihr konfrontiert und ich wäre die gesamte Zeit über übellaunig, was meiner Gesundheit im höchsten Maße unzuträglich wäre. Jedoch die zweite Option, welche Gunnar mir bietet, würde bedeuten, dass ich hier gute vier Wochen ohne ihn bin. Genauso beschissen wie ich finde!
Also, WAS TUN?
„Du erwartest doch nicht, dass ich mich noch im Augenblick entscheide?“, fragte ich ihn, obwohl genau DIES sicher ein Grund zum Jubeln für Alexa war. Sie hatte mich kalt erwischt! Wenn es denn ihre Idee war, was ich vermute. Ich war ratlos für den Augenblick. Bat um Bedenkzeit wie eine Bittstellerin. Erniedrigte mich!!!
Kevin sah es mir an. Janina wartete gespannt. Und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Es war unmöglich für mich, sofort zu entscheiden!
„Nein. Natürlich nicht. Aber vielleicht wäre es möglich, dass ich es heute noch erfahre, damit wir wissen, wie es weiter geht.“
Was für eine Farce, das Ganze!!!! Ich kam mir überrumpelt und ausgetrickst vor!
„Ja, bis später.“, sagte ich nur noch in missmutigem Ton und legte auf, um mir Luft zu machen. Meiner Verzweiflung Ausdruck zu verleihen. Jedoch war das in Gegenwart Janinas ebenfalls nicht wirklich möglich. Es wäre sicherlich auch für SIE eine Genugtuung gewesen, mich leiden zu sehen, wo sie doch so eifersüchtig auf mich ist. Und die Bemerkung von ihr, dass mir das doch die Gelegenheit böte, bei meinem neuen Lover zu sein, bestätigte mich noch.
Kevin warf seiner Frau einen missbilligenden Blick zu und räusperte sich laut. Was wohl bedeuten sollte, das war jetzt aber nicht nett von dir.
In meiner Verwirrung rief ich Gunnar noch zweimal hintereinander an, um ihm jeweils eine Frage zu stellen. Und ich konnte mir gut vorstellen, dass dies für Alexa und anscheinend auch Janina, eine weitere Genugtuung war. Wieso tat ich das? Ich hätte allen Grund den Spieß umzudrehen und Gunnar zu sagen, wenn DU DAS durchziehst, ist es aus mit uns. Dann lasse ich mich scheiden. Punkt!
Nur WIE könnte ich das tun? Ich liebe Gunnar doch!!!!!!!!!
Es war schier zum Verzweifeln. Die Demütigung würde immer größer, umso länge ich für meine Entscheidung brauchte. Aber WOFÜR sollte ich mich bitteschön entscheiden? Beide Optionen sind inakzeptabel!
Aber womöglich hat Janina ja Recht. Denn genau DAS, war MEIN erster Gedanke. Sasha wäre sicherlich glücklich darüber, WENN…….Aber will ich das???
Im Grunde lässt mir Gunnar keine Wahl. Es gibt nur noch ein MIT oder OHNE ihn….offenbar.
Andererseits will ich ihn jedoch auch nicht verlieren! Ich liebe ihn!!! (Und vielleicht ist Alexa bald Geschichte, wenn der Zauber greift!) Möglicherweise wäre es vorteilhaft, geduldig zu sein. Aber selbst meine Geduld ist eine Niederlage!
Vielleicht vermag ich mich gleichwohl auf den Spruch zu berufen, wer am letzten lacht, lacht am besten. DENN, ICH intrigiere nicht. (Ich zaubere nur!)
Beim Lunch diskutierte ich das alles noch mit Kevin. Daher auch seine widerholte Offerte, als Janina kurz auf der Toilette war.
„Du willst doch nicht wirklich diese Liaison mit dem Juden ausleben?“, fragte er dann. Denn ich wusste, dass auch er auf Sasha eifersüchtig war und sich bereits mehrmals gegen ihn ausgesprochen hatte.
„Tja, WAS soll ich denn tun?“ Und dann fragte er nach Derek.
Ich winkte ein wenig herablassend ab. „Er schoss sich selbst ins Aus.“
„Dann halte aus und warte auf mich. Ich bin bald soweit. Dank DIR.“
Ich stutzte. Nun war ich aber doch verwundert. Dachte Kevin etwa, ich hätte, in dem Voodoo-Ritual, dieses Opfer für ihn gebracht, weil ich mir dringlichst wünschte mit IHM zusammen zu sein?
Ich MUSSTE etwas sagen, mein Erstaunen  übermalen und stotterte. Schließlich war Kevin noch immer (!) meine letzte Option. (Und ich wollte/musste ihn infolgedessen bei der Stange halten.)
Er lachte. Schien meine Perplexität offenbar als Zustimmung zu sehen. Gut. Ich war erleichtert.

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Ich bin noch immer im Büro. Schreibe zum Abschluss des Tages hier meinen heutigen Post.
Sasha hat angerufen. Gedachte mich hier abzuholen. Ich wehrte ab. Wollte nicht, dass er mit Kevin zusammen traf. Denn wir hatten jetzt noch zusammen einen Kaffee getrunken.
„Ich komme bei dir vorbei, wenn ich fertig bin und dann gehen wir hinüber ins Haus, wenn du magst.“
„Okay.“
„Wie war dein Tag?“, fragte ich ihn noch?“
„Frei.“ Sasha lachte. „Und sportlich. Ich war Schwimmen und vorher im Fitnesscenter. Habe ein paar Gewichte gestemmt, damit du mich auch weiterhin attraktiv finden kannst.“ Und wieder ein Lachen von ihm. Sasha weiß schon, dass mir sein Körper gut gefällt.

Trotz alledem steht noch immer eine Antwort, meine Entscheidung aus. Soll ich dies gleichwohl mit Sasha diskutieren? Oder doch lieber mit mir selbst abstimmen?
Wir werden sehen……….


Sonntag, 9. Juli 2017

Die zweischneidigen Schwerter



Sasha rief nicht an. Er kam.
Alles Weitere lässt sich denken……
Dennoch, saß ich noch lang mit meinem Notebook  und surfte im Internet.
Aber dann…….smile…..


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Sasha und ich lesen beide des anderen Gedanken, was ein zweischneidiges Schwert darstellt. Denn wer ist ständig gewillt, seine Gedanken Preis zu geben? Sasha sieht öfter in MEINEN Kopf als ich in den Seinen. Womöglich bin ich nur nicht so geübt/trainiert. Ich vergesse es genau genommen ständig, dass ich das überhaupt kann. Mag sein, dass mich einige prägnante Gedanken überrumpeln. Direkt anspringen so zu sagen. Jedoch im Allgemeinen achte ich nicht darauf.

Sasha und ich sprachen über Derek, alldieweil unsere Gedanken zusammen liefen, was diese Entführungs-Gerüchte, bzw. –Wahrheiten betraf. Denn Derek macht mündliche Stimmung gegen ihn. Speist die Verschleppungs-Gerüchte. Was ich durchaus zu verstehen vermag. Derek ist eifersüchtig auf Sasha. Er diskriminiert ihn. Wertet ihn offen ab. Darunter hat Sasha selbstredend zu leiden. Aber egal. Noch nimmt er es hin. Jedoch vermute ich, wenn sich dies weiter fortsetzen wird, kommt es noch irgendwann zum offenen Eklat. Im Augenblick hält sich Sasha noch bedeckt. Denn die meisten wissen schon, was wirklich geschehen ist. Aber auch, dass ich ihm vergab und ihn hier toleriere und dass er mir sogar nahe sein darf. Was impliziert, dass keinerlei Gefahr mehr von ihm ausgehen mag. Was selbst ICH ins Geheim noch ein wenig bezweifle. Denn wer sagt mir denn, dass er nicht doch noch nebenher, vielleicht sogar, oder sicherlich aus Pflichtgefühl und Loyalität heraus, seinem Glauben und seinem „Staate“  gegenüber, diesen/einen Auftrag verfolgt. Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt, so zu sagen.
Der Anlass war ein Anruf von Derek, der mich zum einen noch einmal daran erinnerte, mich zu seiner Party eingeladen zu haben und zum anderen gedachte, mich zu kontrollieren, ob jemand bei mir war. Denn er vermutete, dass es Sasha war und als ich ihm dies bestätigte, war er übellaunig und legte auf. Nun, WAS hat er erwartet, wenn er seine Freunde mir vorzieht? Das ich alleine bleibe und auf ihn warte? Sicher nicht. Zum anderen, bin ich eben NICHT mit seinen Freunden kompatibel. Und es tut mir auch tatsächlich schrecklich leid…………(man bemerke hier ein wenig den Schmerz in meinen Herzen, der tatsächlich fühlbar ist).
Am nächsten Morgen im Restaurant, wo man zumeist auf alle mögliche Leute trifft, sah ich ihn mit seiner Mutter und diesem  Kindchen Janin an einem Tisch. Er schmollte. Strafte mich mit stechenden und vorwurfsvollen Blicken. Seine Mutter schaute eher bedauernd.

Zu uns an den Tisch kam dann noch Henning. Ich hatte ihn zu uns gewunken, als er das Restaurant betrat und bat ihn Platz zu nehmen.
Er verbrachte seine erste Nacht im Zentrum. Es gefiele ihm hier, sagte er. Gleich gestern Abend noch, hätte er sich ein Häuschen gemietet. Wir redeten noch einmal über die Konditionen seiner Arbeit bei mir und wie wir nun zukünftig alles handeln.

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Sasha ist für mich noch immer wie ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist die Entführung eine Tatsache gewesen. Und ich vermag nicht zu sagen, in wie weit er noch immer diesen Auftrag verfolgt. Andererseits ist er tatsächlich in mich verliebt. Und wie! Aber ICH jedoch auch irgendwie in ihn. Und an dieser Stelle komme ich ins Grübeln, ob es nicht doch eine Art Stockholm-Syndrom ist, was mir die meisten anderen beständig unterstellen wollen. Man selbst bemerkt dies schließlich nicht.
Aber da ist die körperliche Anziehungskraft zwischen uns beiden. Und das Verlangen nach ihm. Ich mag seinen muskulösen Körper. Seine Größe von 1.93 m. Wenn ich ihn anschaue, klopft zumeist mein Herz einen Takt schneller und ich bemerke die Emotion des starken Verlangens nach ihm. Ihn zu berühren, zu küssen. Sasha in mir zu fühlen. Er füllt mich, mit seinem großen Penis völlig aus. Was nach den anfänglichen Schmerzen des Eindringens einfach himmlisch ist. Aber genug von diesen Intimitäten.
Mag sein, dass er eben NICHT zu 100 % mein Gesicht ist, aber dennoch hat er etwas Edles. Ein Königssohn eben. So scheint es fast tatsächlich. Die Züge seines Gesichts sind fein und symmetrisch. Er ist ein attraktiver Mann. Daran besteht kein Zweifel.
Erst heute Morgen stellten wir zum zigsten Male fest, dass wir gut zusammen passen. Und in diesem Zusammenhang merkt er stets das gewünschte Leben mit mir in Israel an, über das wir uns erneut unterhielten. Ich mimte die Eifersüchtige und fragte nach anderen Frauen. Stellte in Frage, dass er dort stets allein gewesen war. Und er gab zu, nach so vielen Jahren nach Freunden und Freundinnen gesucht zu haben, als er vor kurzem dort gewesen war.
Und noch etwas ganz Erstaunliches kam zur Sprache. Er vermutet, dass er möglichweise sogar eine Tochter dort hat. Denn damals, vor gut zwanzig Jahren, als er mit seinen Eltern das Land verlies, gen Russland zog (später dann nach Kanada), und lange Zeit eben NICHT wieder zurückgekehrt ist, war da selbstverständlich eine Frau, die er zurückgelassen hat. Er hätte sie jedoch nicht wieder gefunden, sagte er mir. Ein Freund hätte ihm erzählt, dass sie schon lange verheiratet ist und eine Tochter im Alter von etwa  fünfzehn Jahren hat. Nun denkt Sasha natürlich, es wäre seine.


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Sasha liebt mich. Das ist fakt! (.....und auch das Fellatio mit mir. (Und sicher auch mit den anderen Frauen vor mir.) Auch ICH finde es nicht abstoßend, das mit ihm zu tun, wo ich doch im Allgemeinen dieser Praktik eben NICHT zuträglich bin!)
Er ist stets so gut gelaunt. Natürlich ist er das, wenn er bei mir ist. Er bringt mich erstaunlicher Weise so oft zum Lachen, wie keiner derzeit. DAS mag ich an ihm! Es macht Freude mit ihm zusammen zu sein.
Natürlich denke ich auch an Derek dabei. Heute Morgen, als ich die Nachrichten auf meinen iPhone checkte, ich hatte es des Nachts ausgeschaltet, fand ich gleich vier von ihm. Und eine von Gunnar, der mir offeriert, ihm doch noch nachzureisen. Und genau darüber sprach ich gleichwohl mit Henning, als es darum ging, was zwischen Gunnar und Alexa über mich gesprochen wurde.
„Was soll ich nur tun?“, hatte ich ihm gegenüber so beiläufig bemerkt und genau genommen war es eine Frage an Henning, als unbeteiligte Person. Einen Rat erwartete ich selbstverständlich nicht. Aber dennoch, er war ein Mann. Es wäre schon gut zu wissen, wie sich die Problematik darstellt, aus männlicher Sicht. Und eigentlich riet er mir, der anderen das Feld nicht zu überlassen.
„Aber ich tue mir emotional und gesundheitlich nichts Gutes damit, wenn ich diese Frau ständig ertragen muss, wie sie meinen Mann umschwärmt.“, hatte ich mich verteidigt und war, wie das stets bei dieser Thematik so ist, ein wenig verzweifelt.
Auch an dieser Stelle, treffe ich auf ein zweischneidiges Schwert.
Warum kann nicht schlicht und einfach alles ein wenig leichter sein?



Samstag, 8. Juli 2017

Nicht „direkt“ meine Feinde



Es scheint mir (im Augenblick) tatsächlich so zu sein, dass mir Gunnar mehr Freiräume lässt, um bei Alexa zu sein. Nur wozu soll das nun dienen? Um sich von mir zu entfernen? Den Bund mit ihr zu festigen? Jedoch entschuldigte ich Gunnar selbst in meinen Gedanken mit der Anwesenheit von Alexas Eltern. Zudem vermochte ich mir wirklich eben NICHT vorzustellen, vor allem ob Gunnars zig-fachen Liebeschwüre und seiner (allgemeinen) Sorge um mich, dass er mich, Alexas wegen, etwa doch noch verlassen wird……nach fast sechs Jahren.
Nun, am gestrigen Abend saß ich bis nach acht und schrieb, während Gunnar mit Alexa und ihren Eltern im Restaurant zu Abend aßen. Er hatte mich nicht einmal angerufen und gefragt. Hätte angenommen, mich dort zu treffen, damit wir gemeinsam speisen können. Ich ging dann schließlich allein zum Restaurant und ließ ihn stehen. Dort traf ich kurz auf Sasha und Troels, die sich noch einen Kaffee holten, bevor ihre Schicht begann. Ich rief sie kurz an meinen Tisch und wechselte einige Worte mit ihnen. Jedoch in angemessener und sachlicher Manier (als wäre ich noch nie mit den beiden intim gewesen), wie es sich für eine Chefin gehört.
„Wo ist dein Mann?“, fragte Sasha noch und ich zuckte mit den Schultern.
„Ich müsste raten. Tut mir leid.“

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Gunnar und Derek verstehen sich augenscheinlich (noch immer) recht gut. Er denke sicherlich, Derek sei keine Bedrohung für ihn. Hingegen Sasha meinem Mann doch suspekt vorkommt. Gunnar weiß nicht was er  von Sasha zu halten hat, außer, dass er ihm meinetwegen den Kampf angesagt hat. Hörte ich ihn sagen, als er mit Derek über Sasha sprach. Und vorsichtig müsse man sein, er könne mich schließlich erneut entführen.
„Warum entlässt du ihn nicht?“, fragte Derek.
„Weil ihn Rea aus unerfindlichen Gründen schützt.“
Derek hatte in diesem Augenblick mit den Schultern gezuckt, um Gunnar zu verstehen zu geben, dass es auch ihm unverständlich war. Und mit Abstand betrachtet muss ich gestehen, dass es für die meisten Leute, die darum wissen, schon eigenartig aussehen muss, wie ich mich meinem Entführer gegenüber verhalte. Stockholm-Syndrom? Nein. Sicher nicht. Ich weiß nicht, WAS ich für ihn empfinden soll? Oder darf, ohne mich noch unbegreiflicher/unmöglicher zu fühlen/zu machen, wie ich es ohnehin bereits tat. Gerade nach meiner Entführung komme ich zurück und nach kurzer Zeit sieht man mich hier im Zentrum mit meinen vermeintlichen Entführer flanieren. Das ist schon ein wenig ominös. Zugegeben.
Nun, man könnte aber auch daraus schließen, dass es überhaupt keine Entführung gab. Derek allerdings wird nicht müde, genau dies immer wieder zu verkünden und ich weiß sehr wohl aus welchem Grund er das tut. Um Sasha, seinen Konkurrenten, zu denunzieren, auszuschalten, was ihm gleichwohl fabelhaft gelingt. Und auch Gunnar ist nicht böse darum.

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Ich hatte lange Zeit auf Gunnar gewartet, gestern Abend. Blieb lange auf und schrieb. Am Ende, es war so gegen drei, entschloss ich mich allein zu Bett zu gehen. Gunnar hatte es nicht einmal für nötig gehalten, mir zusagen, dass er nicht kommt. Ich hätte Derek anrufen können. Wollte es jedoch nicht (wer weiß, wo er war und was er tat?) und Sasha hatte ohnehin den Dienst in der Nacht.
Gut, ich hätte Gunnar anrufen können. Womöglich nahm er an, er hätte es mir gesagt, oder ich wüsste es schon. Wer weiß. In jedem Fall gedachte ich mich eben NICHT zu erniedrigen und ihn anzurufen. Tat es aber dann doch, kurz bevor ich zu Bett gegangen bin.
Es hat ewig geläutet, aber dann nahm er ab. Klang verschlafen.
„Was ist?“, fragte er.
„Du hast mir verschwiegen, dass du nicht kommst. Ich bin noch immer wach und warte auf dich.“
Er war perplex. Wusste nichts zu sagen. Murmelte eine Entschuldigung.
„Ich komme. Ziehe mich nur schnell an. Bin gleich bei dir. Ist ja nicht weit.“, sprach es und kam tatsächlich.
So war der Rest meiner Nacht gerettet. Jedoch ICH hatte mich beschämt, wie ich fand. Gunnar schien all diese gefühlten Feinheiten nicht zu bemerken. Für ihn war dies alles offenbar normal, dass er aus dem Bett der Konkubine in das Bett der Ehefrau stieg. Zuweilen tue ich dies ebenso mit meinem Liebhaber. Allerdings nur, weil Gunnar mich dazu zwingt (gleich zu ziehen) und damit auch ich nicht alleine bin. Hätte ER mich nie betrogen, hätte auch ich es nie getan.
Gunnar umarmte mich und sah mir dann tief in die Augen mit diesem Hundeblick. „Es tut mir leid. Ich bin eingeschlafen. Verzeih. Eigentlich wollte ich nicht bei Alexa bleiben, sondern schon längst wieder bei DIR sein. Es war wirklich nicht meine Absicht.“, beteuerte er wieder und wieder und ich glaubte ihm.

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Wir schliefen aus heute Morgen. Kein Wunder bei der Späte des zu Bett Gehens in der Nacht. Nach dem Aufwachen der Sex, jedoch erst nachdem Gunnar in der Dusche war. Denn am Abend war er zu müde gewesen, noch einmal duschen zu gehen. Und er hatte mit Alexa geschlafen, bevor er zu mir kam. Ich konnte sie noch immer an ihm riechen und sagte ihm das.
Dann begann Gunnar erneut die Diskussion wegen der Reise. Versuchte mich zu überreden, ihn, Alexa und deren Eltern zu begleiten.
„Komm‘ doch mit.“, bettelte er. „Ich wünsche es mir so sehr.“
Ich verneinte. Blieb hart. Und bis dahin wusste ich noch nicht, dass sie noch heute fliegen. Denn ich dachte, dass dies kaum möglich sei, wegen Alexas Bein. Aber offenbar war das kein Hindernis.

Es gab noch einiges im Zentrum zu tun und dann ging Gunnar fort. Hatte in Windeseile die Koffer gepackt.
Zum Lunch war ich allein, sowie auf dem Weg zurück zum Haus und dann später auch am Nachmittag, wo ich mir eine Serie ansah.
Womöglich war JETZT ein guter Zeitpunkt für mich allein zu sein. Zu resümieren etc…..Wer weiß.
Troels und Sasha kamen kurz vorbei, um nach dem Rechten zu sehen, weil sie gerade auf Streife waren.
Sasha war sichtlich müde.
„Setzt dich doch.“, hatte ich ihm einen Platz angeboten.
„Aber nur kurz.“, hatte Troels angemerkt. Sasha nahm mein Angebot jedoch dankend an und setzte sich neben mich auf die Couch.
Sie blieben dann aber in der Tat nicht lang. Sasha hatte nur zögerlich nach  Gunnar gefragt und ich ihm wahrheitsgemäß geantwortet. In Troels Gegenwart hatte er allerdings verständlicher Weise nicht danach gefragt, ob er am Abend zu mir kommen kann.
Als die beiden gegangen waren, rief Gunnar an, der offensichtlich ein schlechtes Gewissen hatte.
Da mir nun bewusst wurde, dass ich am Abend allein sein würde, wenn ich niemanden nach seiner Gesellschaft frage, rief ich Derek an, der gerade Gewichte stemmte. Er druckste ein wenig herum und ich dachte schon, er sei mit einer Frau verabredet.
„Nein, nein!“, wehrte er ganz energisch ab. „Es sind nur Freunde, Rea. Wir wollten ein wenig plaudern. Nichts weiter. Vielleicht auch ein wenig grillen. Du kannst doch zu uns kommen.“
Ich musste lachen. „Das meinst du jetzt nicht ernst?“, fragte ich ihn.
Im Anschluss daran dachte ich an Henning. WENN er Zeit für mich hätte, könnte ich vielleicht JETZT erfahren, was Gunnar und Alexa so ins geheim miteinander sprachen. Ich erreichte ihn und er kam kurze Zeit später zu mir ins Haus. Alldieweil er ohnehin im Zentrum war, um sein neues Büro einräumte. Also am Umziehen war.

Ich finde es überaus angenehm mit Henning zu reden. Er ist ein unkomplizierter, offener Typ, der nichts verheimlicht und stets zu einer herben Posse neigt. Im Grunde bestätigte er mir meine Ahnung, was Gunnar betraf. Oder gleichwohl meine Hoffnung. Mein Mann liebt mich, verteidigt mich und hat nicht vor, mich aufzugeben. Aber auch Alexa hätte kein wirklich schlechtes Wort über mich verloren. Und so lange ihre Eltern noch nicht zugegen waren, war sie mir sogar recht freundschaftlich gesinnt. Aber auch Alexas Eltern wären NICHT DIREKT meine Feinde. Sie sähen ihre Tochter nur gern unter der Haube und in geordneten Verhältnissen, wo sie doch ein Kind mit Gunnar hat. Es würde nicht speziell GEGEN mich agiert. Nein. So wär das nicht. Sie hätten ausschließlich das Wohl ihrer Tochter im Sinn.
„Seitdem ihre Eltern hier sind, setzt sie Gunnar unter Druck. Diese Reise war ihre Idee. Es geht wohl darum, ihm zu zeigen, wie gut sie sich einfügen kann…mit dem Kind, in Gunnars Familie, der sie nahe sein will.“, sagte Henning zu mir und spekulierte dabei auch ein wenig. Was jedoch nicht bedeuten muss, dass er Unrecht damit hat. „Aber sie verliert kein schlechtes Wort über dich. Ich denke, sie weiß, dass dein Mann das auch nicht gerne hört.“
Ich schnaufte. Henning munterte mich auf. Und dann: „Aber das Beste, habe ich dir noch nicht erzählt.“
Ich stutzte und war neugierig geworden. Sah ihn zweifeln und fragend an.
Henning grinste. „Alexas Bein ist völlig in Ordnung. Sie ist nicht krank. Es ging offenbar nur darum, dass sich dein Mann mehr um sie kümmert und öfter bei ihr ist. So konnte sie auch die Rückreise von Kalifornien verzögern.“
Ich hatte geahnt, dass da etwas nicht stimmt.

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Das Dinner nahm ich mit Derek und seiner Mutter Magdalena ein, die gerade ins Restaurant gekommen waren, als ich mit dem Essen begann. Ich war sehr nachdenklich an diesem Abend. Sagte kaum ein Wort.
Derek lud mich noch einmal zu seiner Party ein und ich verneinte. „Tut mir leid.“
In jedem Fall sah ich Derek an, dass er lieber bei mir wäre,…..heute Abend, als bei seinen Freunden.
Aber egal. Es bleibt schließlich noch Sasha, der seinen Dienst jetzt gleich beendet. Und ich weiß, dass mein iPhone alsbald läuten und er mich fragen wird, ob wir uns heute noch sehen.(Zumindest hoffe/erwarte ich das.)