Donnerstag, 20. Februar 2020

Es ist nicht mein Wunsch, dieses Land zu verlassen


Nun, die Weichen, bezüglich meiner weiterführenden Behandlung sind gestellt und schon drängt Sasha darauf Schweden zu verlassen. Was womöglich zum Teil an Gunnars Nähe liegen mag. Trotz alledem hat Sasha offenbar nie nachgelassen, mit dem Vorhaben, den Hauptsitz des Familienunternehmens nach Tel Aviv zu verlagern UND MIT MIR dort (vorübergehend?) hin zu ziehen/ansässig zu werden. Jedoch ist DIES eben NICHT MEIN Wunsch. Andererseits, WAS habe ICH schon als (seine) „Frau“ zu sagen, die genau genommen ihren Mann zu unterstützen hat. Und wo Sasha doch so ein aufmerksamer, liebe- und verständnisvoller Ehemann ist, sollte ich…..“folgen“. Oder etwa……nicht?
Aber WAS wird mit Gunnar (und mir), verlasse ich dieses Land?
Zudem gedachte ich meine Natur-Therapeutin aufzusuchen.
„Das kannst du in Tel Aviv ebenfalls tun.“, war Sashas (doch recht sichtbar herzliche und entgegenkommende) Antwort, auf meinen Einwand hin. - Er meinte es tatsächlich nicht irgendwie böse. So zumindest meine Einschätzung.
Tja nun….wird die Abreise wohl unvermeidlich sein.

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Diese „prostitutionale Angelegenheit“ in unserer Massage-Abteilung hier im Zentrum verfolgte ich bisher nicht. Kevin wusste nichts davon, wie er sagt (??). Es erscheint mir ohnehin nicht weiter von Belang. Wenn diese Frau-en der Meinung sind,….nun ja,….was immer sie auch tun wollen oder müssen. Ich werde so wie so nur noch einige Tage anwesend sein. Möglicherweise kümmert sich Kevin nun darum.


Mittwoch, 19. Februar 2020

So viel zur……Schulmedizin…….


Nun, der Montag mit seinem Termin, betreffs meiner weiterführenden Behandlung, ist vorüber. Nur vermochte ich bisher nicht wirklich einen klaren Gedanken zu formulieren oder in Worte zu fassen. Ich….sortierte.
Um es kurz zu halten, kann ich vermelden, dass ich standgehalten habe. Ich verweigerte beharrlich die Bestrahlung! Es ist mir tatsächlich gelungen sie abzuschmettern! Und selbst das Medikament der Anti-Hormon-Therapie war eine Verhandlungssache. Denn, das mir zugedachte, lag nicht in einen für mich akzeptablen Rahmen. Die Nebenwirkungen waren mir zu….skurril. Schließlich gedenke ich nicht noch mein Augenlicht zu verlieren!
Allerdings sind die Nebenwirkungen des jetzigen Medikamentes ebenso nicht zu verachten. Aber zumindest zeigte es keine Wechselwirkungen mit Nahrungsergänzungen, oder anderen natürlichen Präparaten. Ich hatte interveniert bei dem Ersten. Viele homöopathische Mittel hätte ich dann nicht nehmen können. Und ebenso DIESES Präparat, welchem ich letztendlich zustimmte es einzunehmen, ist so derart perfide konstruiert, dass man mit natürlichen Mitteln kaum gegen dessen Nebenwirkungen angehen kann. So viel……zur Schulmedizin……

Um ehrlich zu sein hatte ich Skrupel mit der Einnahme des Medikamentes zu beginnen. Am gestrigen Abend nahm ich nun die erste Pille. Widererwarten bin ich nicht vom Stuhl gefallen. Vorher hatte ich noch mit Sasha gestritten deswegen. Ich hatte arge Bedenken und war noch immer stock sauer gewesen.
In jedem Fall bemerkte ich nach der Einnahme der ersten Tablette keine akuten Beschwerden. Was nicht bedeutet, dass ich nun unbesorgter bin/wäre. Schließlich wurde befunden, ich solle nun fünf Jahre lang damit leben. Allerdings sehe ICH das noch lange nicht so! Es ist eben doch nicht einfach nur ein „Pillchen“!
Und schließlich läuft nun gleichwohl nebenher ebenso meine „natürliche Anti-Krebs-Therapie“.


Sonntag, 16. Februar 2020

Zuweilen muss ich „ein anderer“ sein


Meine Gespräche mit Sasha werden stetig konstruktiver und ehrlicher, was schon erstaunlich ist, bedenkt man die ewigen Lügen in diesen Kreisen.
Nachts im Bett, bevor wir schliefen, griffen wir das Thema vom vorherigen Tag noch einmal auf. Sasha hatte mich neugierig werden lassen. Ich fragte ihn, denn ich wusste was bei dergleichen Veranstaltungen alles Befremdliches und Sonderbares geschehen kann, WIE man solcherlei überhaupt tun und damit leben kann.
Eine recht lange Pause entstand, in welcher Sasha zu überlegen schien was er mir antworten kann und dann folgte eine Belehrung, bevor er begann. Daher werde ich zu dieser Thematik hier nur wenig schreiben können. Denn genau DAS war seine Bedingung gewesen, dass ich an dieser Stelle hier bitte nichts weiter dazu äußern soll.
Nur so viel…….Gehirn manipuliert sei er nicht. Daher auch seine permanente Ver-Weigerung diesen Einladungen gegenüber. Er wäre und müsse nur zuweilen, würde er Folge leisten, ein anderer sein. Wisse aber trotz alledem was er tut und erinnere sich daran. – Man hat ihn offenbar während der Erziehungsphase nicht gut genug darauf eingeschworen/-gestimmt. Und selbst die Zeit in den Universitäten und ihren Verbänden scheinen bei Sasha nicht erreicht zu haben, was bei anderen für gewöhnlich bravourös gelingt. Er ist anscheinend für wahr ein ganz besonderer Mann. (Was für ein Glück für mich!)
Auf meine Frage hin, ob sein Vater anders wäre, redet er sich stets heraus. In jedem Fall scheint er jedoch nicht wie Sasha zu sein. Obgleich Sasha sich doch ein wenig an seinem Vater orientiert.
Auf seinen Bruder Elan könne sein Vater und er sich als Partner in der Geschäftsführung nicht verlassen, wenn er, Sasha, beispielsweise mit mir Privates zu regeln hätte. Elan wäre nicht geschaffen für dieserart von Job. Er wäre wie ich. Ein Oppositionist und spräche, wie ich schließlich wissen, eher dem Orthodoxen zu. Sein jüngerer Bruder Misha würde schon in Frage kommen. Er hätte die richtigen Anlagen dafür, wäre jedoch noch ein wenig ungestüm. Das ist eben DIESER Misha, mit welchem ich stetige aneinandergerate, sobald wir in einem Zimmer sind.

P.S.: Ein recht schwieriger Post für mich…..
Auch in meinen Kreisen war ich einst die Rebellin. Widersetzte mich beharrlich sämtlichen Vorgaben und Konventionen. Zog mich zurück oder schlug Haken, und kämpfte bereits damals schon gegen all die Herkömmlichkeiten, welchen man sich unterzuordnen hatte an. Immer war da das Problem mit der Rangordnung. Eine schwierige Situation für meine Eltern. Und auch in meinem Fall gelang der Uni nicht DAS, was vorgesehen war. Ich blieb mir treu und behielt meinen Verstand, sowie die gesamte Palette meiner Gefühle. An dieser Stelle scheinen Sasha und ich uns doch recht ähnlich zu sein, was ich auch innigst hoffe. Nur SO wäre es möglich, das wir tatsächlich zusammen sein und bleiben können.