Montag, 24. Dezember 2018

Schürzenjäger


Ist Gunai‘s Charakter tatsächlich so edel und sie so selbstlos, wie ihr äußeres Erscheinungsbild es suggeriert? Oder liegt es an den Männern? Oder beides? In jedem Fall sprach Gunai mit Gunnar, meinem Mann und dem Vater ihres Kindes, dass sie indes nicht NUR eben DIESE seien will. Verlangt sie mehr? Oder mehr Freiheiten? Hat mein Zusammensein mit Derek in den letzten Tagen, welches Gunai nun unmittelbar zu sehen bekam, dies ausgelöst? Denn verstanden hat sie wohl sicherlich, dass sie Gunnar, als ihren Ehemann nicht haben kann. Das er MICH doch um dieses Quäntchen – und aller Wahrscheinlichkeit nach so wie so noch viel(?) reichlicher) mehr liebt als sie und mich nie verlässt. Indes sei gesagt, dass es unübersehbar war, wie Adam und Derek begannen um sie zu werben und zu kämpfen. In diesem Zusammenhang gab es womöglich gestern Abend einen Vorentscheid, alldieweil Adam ein wenig zornig das Haus verließ. Hat sich Gunai etwa für Derek entschieden? Genau DAS versuchte ich ihr heute auszureden. Denn Adam passt in jedem Fall tausend Mal besser zu ihr. Sind sie doch beide First Nations. Zudem ist noch längst nicht klar, ob Dereks Annabelle nicht doch demnächst zurückkehrt zu ihm. Schürzenjäger, wie man so schön sagt, sind sie beide. Oder sollte ich sagen……alle drei.
Schauen wir, WIE es weiter geht. In jedem Fall ist hier im Zentrum viel Betrieb. Und ebenso im Privaten.

Dann wünsche ich allen ein „Frohes Fest“!!!


Freitag, 21. Dezember 2018

Re-aktiviert und/oder ausgemustert


Tja nun, ein Teil der Überschrift hat mit Derek zu tun. Er wurde „Re-aktiviert“, so zu sagen.
Er kam gestern hier im Haus vorbei und ich bat ihn zu bleiben, alldieweil mich Gunnar angerufen hatte, das er über Nacht bei Malika bliebe.
„Ich möchte dabei sein, wenn mein Kind geboren wird.“, sagte er zu mir. Schließlich hatte er dies bereits schon einmal mit Alexa durchgestanden.
Ich war mir allerdings nicht wirklich sicher, ob ich Derek bei mir haben wollte. Viele Monate über hatte ich jetzt kaum Kontakt zu ihm. Schließlich war er (so la, la) mit Annabelle liiert und ich gedachte daher die beiden besser in Ruhe zu lassen. Derek erzählte mir, ich müsse mir deshalb keine Sorgen machen, sie hätte ihren Sachen gepackt und ihn vor einigen Stunden verlassen (Sollte dies nun tatsächlich so sein?). Allerdings schien er sich für Gunai, Gunnars indianische Frau, die derzeit mit Gunnars kleinen Sohn Ragnar zu Besuch ist und in unserem Wohnzimmer nächtigt, zu interessieren und ich war doch ein wenig eifersüchtig ihretwegen. Adam bekundete ebenso sein Interesse an ihr. So scheine ich nun doch ausgemustert zu werden. Nicht mehr „die Schönste“ zu sein. (Zumindest im Augenblick, solange sie hier im Zentrum ist.) Allenfalls kann man sagen: Neue Besen kehren gut. Also, wozu beunruhigt sein? Ich bin "attraktiv" genug, wie ich meine.

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So, nun bleibt mir nur noch die frohe, oder für mich doch eher unangenehme Nachricht auszusprechen, Malika hat meinem Mann Gunnar heute (wie geplant?!), zur Wintersonnenwende, einen Sohn geboren. Thor Normin Ragnar. Gunnar ist noch immer bei ihr im Hospital.


Dienstag, 18. Dezember 2018

Wieder "online"



So, nun ist es wohl doch soweit, mein Blog ist erneut öffentlich.
Im Augenblick fühlt sich das, nach der recht langen Abstinenz, recht eigenartig an und ich kann nicht sagen, ob es mir tatsächlich gut damit geht. Korrekt wird sicherlich alles eingestellt sein.
Andererseits behalte ich mir vor, es mir womöglich doch wieder anders zu überlegen und meinen Blog ggf. abermals auf „privat“ zu stellen, was mir im Grunde beinahe sogar angenehmer war/wäre. Da mir die Lust am Schreiben jedoch ein wenig abhandengekommen und ich nur recht sporadisch am Posten gewesen war, brannte es mir allerdings doch letztendlich unter den Fingernägeln, mit meinem Blog wieder in die Öffentlichkeit zu gehen.
Ob dies nun SO bleibt, wird man sehen………………..


Samstag, 15. Dezember 2018

Ich wusste nicht, dass ich altruistisch bin.....


Sasha ist nun vorerst endgültig weggeflogen, was mich im Grunde doch recht traurig stimmt. Gunnar hatte eine Szene gemacht und mich „heim geholt“….ins Haus, wo nun Gunai mit klein Ragnar im Wohnzimmer nächtigt und ich mit Gunnar im Ehebett.
Malika war gestern den gesamten Nachmittag und am Abend hier gewesen. Sie hat Angst alleine zu sein, sollte das Kind nun doch alsbald kommen. Was hätte ich tun sollen, als es Zähne knirschend hinzunehmen. Und es schien in diesem Augenblick tatsächlich beinahe so, als gehöre sie zur Familie. Ich bemerkte wie sie das freut und ebenso meine Freundlichkeit, die ich ihr nun wohl oder übel entgegenbrachte. Sie leidet. Das sehe ich…..ein. Ein wenig Mitgefühl kann an dieser Stelle sicherlich nicht schaden. Und Gunai scheint ihre offensichtlich bisher zur Schau getragene Abneigung gegen mich gleichermaßen so la, la überwunden zu haben. Oder  müssen. Was wäre das für ein Miteinander, wären wir ständig allesamt (angepisst) gereizt.
Margot ist ein wenig außen vor, wo sie doch ebenfalls dazu gehören möchte. Nur Gunnar ist derzeit beschäftigt genug. Er muss/sollte mit mir das Zentrum leiten, da Kevin im Urlaub ist. Nebenher noch der Besuch von Gunai mit klein Ragnar und Marie mit Gunnars Kindern. Viel Zeit für mich bleibt da nicht und für Margot so wie so nicht. Die Geburt IHRES Kindes ist erst im Frühjahr. Daher erscheint es auch mir vernünftig, sie nicht ständig mit hier im Haus zu wissen. 
Ende nächster Woche kommt der Rest von Gunnars Familie hier her zu Besuch.........

Sonst so…….
Meine Gefühle sind und bleiben trotz alledem bei meinem Mann. Ich liebe ihn mehr als (er verdient) er sich vorstellen kann und hoffe, dass auch nur ein Teil DER Liebe, welche ich für IHN empfinde, er für mich übrig hat. Nun ja, Beweise dafür gibt es schon. Gleichwohl man das Gegenteil vermuten könnte, hat er doch gleich mehrere Frauen, die Kinder von ihm haben oder bekommen, was ihm anscheinend und wie er sagt, NICHT so viel bedeutet, wie seine Liebe zu mir. Allerdings teile ich mir Gunnar Liebe mit seinen Kindern, was für mich durchaus verständlich ist. Nur die „Mütter“ dazu sind mir ein Dorn im Auge…….gleichwohl es KEINE Alexa mehr gibt, die mir wahrlich hätte gefährlich werden können. Welch‘ Glück!
„Glück ist kein Geschenk der Götter; es ist die Frucht einer inneren Einstellung“
(Erich Fromm)

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Auf Probe


Ich berichte nur noch sporadisch, nicht mehr jeden Tag, da meine Zeilen ohnehin niemand mehr liest außer mir und denen, die hier…..spionieren. WER hätte sonst noch Zugriff zu diesem Blog….derzeit. Und NEIN, die Datenschutzerklärung vergaß ich selbstverständlich nicht. Schaute bereits danach………..

Also, WAS gibt es zu postulieren? Ich denke,….allerhand.
Trotz alledem gestalte ich den Text so kurz wie möglich.

Vermutlich verbrachte ich, bis auf weiteres, die letzte Nacht mit meinem Mann. Und sie war schön gewesen. Liebevoll.
Jedoch bereits am frühen Morgen ist Gunai hier angekommen. Gunnars indianische Frau mit seinem Sohn. Ihr Bruder Jacy hat sie begleitet. Sie hatten gegen vier Uhr eingecheckt und sich schlafen gelegt. Wollen Gunnar (uns?) wohl nicht wecken.
Gestern hatte es zwischen Gunnar und mir beinahe Schreit gegeben. Eine junge, blonde, attraktive Frau begegnete uns auf dem Weg vom Haus zum Büro. Sie kannte Gunnar und tat überaus vertraut. Als ich Gunnar späterzu nach ihr fragte, erfuhr ich, dass er sie letzte Woche, während seiner Reise mit seinem Vater, seinem Onkel und seinen Brüdern in den Norden, kennengelernt und eine kurze, wohl recht heftige Affäre mit ihr hatte.
„Es war ausgemacht, dass es nur für ein paar Tage sei. Wir wollten uns nie wieder sehen. Es war NUR ein Fick. Nichts weiter.“, erklärte sich Gunnar mir und ich kannte derlei Rechtfertigungen bereits zur Genüge. Beließ es letztendlich dabei und stritt nicht weiter.
Da ich um Gunais Ankunft wusste, hatte ich mich mit Sasha besprochen. Wollte mit ihm, der auf dem Rückweg von den Russen war, nach Montreal. Allerdings gestand ich meinem Mann, dass es  mir doch lieber wäre, gleichwohl, oder vor allem auch aus gesundheitlichen Gründen, hier zu bleiben.
„Ich werde mit Sasha reden und dann sehen wir weiter.“, schlug ich vor. Er monierte nicht. Nur ein schaler (fast (nicht gerechtfertigter) vorwurfsvoller) Blick traf meine Augen. Gunnar war nie wirklich eifersüchtig gewesen. Auf keinen meiner Verehrer. Nur bei Sasha ist es anders. ER erscheint ihm durchaus gefährlich.
Auch Marie, ihr Mann Henrik, dessen Eltern und Gunnars Kinder kommen in den nächsten Tagen hier im Zentrum an. Genau wie Gunnars gesamte Familie. Ebenso aus DIESEM Grund gedachte ich zu entfliehen. Nur kann ich das? Vermutlich nicht. Denn da gibt es jede Menge Arbeit. Kevin ist abgereist. Feiert sein Weihnachtsfest und Sylvester mit seiner Familie in Deutschland. Kommt erst Ende Januar wieder. Gut, mag sein, Margot erledigt so la, la (mit ihrem doch schon recht korpulenten Bauch) dessen Job. Gunnar ist nicht wirklich bei der Arbeit. Kümmert sich um seine Frauen, wo die Asiatische doch alsbald ein Kind von ihm erwartet, wo er gedenkt live dabei zu sein, wie er es bereits bei Gunai und klein Ragnar II gewesen war. Zudem sind die Mehrzahl der Angestellten so wie so im Urlaub. Infolgedessen….WER soll denn nun die Arbeit tun? Sich um die Belange des Zentrums kümmern?

Okay, um es abzukürzen, zum Mittag holte uns Gunnar alle an einem Tisch im Restaurant zusammen. Sasha, welcher am späten gestrigen Abend angekommen war, inbegriffen. – Und, ich war froh ihn zu sehen! Da ist etwas in meinem Herz, was für ihn spricht. Allerdings gedenke ich Gunnar keinesfalls zu verlassen. Denn in einem Punkt sind wir uns alle klar, und beide Männer wissen es (!) sogar, ich liebe Gunnar (tausend Mal) mehr als Sasha. Zudem ist Gunnar (tausend Mal) schöner………
Alles in allem sind wir überein gekommen, dass Sasha vorerst, auf Probe so zu sagen, hier im Zentrum bleibt. Ich musste ihn allerding erst davon überzeugen, dass er es tut. Denn genau genommen dachte er, und er hatte selbstverständlich Recht damit, es sei abgesprochen, dass ich mit ihm fliegen werde. Aber gut. Er sah es, insbesondere wegen meiner bedenklichen gesundheitlichen Lage ein, dass es doch aller Wahrscheinlichkeit nach vorerst besser sei, noch hier zu bleiben und er…..so-mit mit mir….mit uns allen. So wird er eine Zeit lang Teil von Gunnars großer Familie sein, wie Gunnar sie immer gerne mochte. Nur diesen einen Teil (Sasha), sieht Gunnar offenbar nicht wirklich gerne. Egal. In diesem Fall hat Gunnar mir absolut NICHTS entgegen zu argumentieren. Denn ER ist es schließlich, der inmitten seiner Frauen und Kinder hier, direkt vor meinen Augen….lebt. Und selbst Gestern Nachmittag hatte er ein erneutes Stelldichein mit dieser jungen blonden Frau aus dem Norden. Ihr Name ist – wie treffend! – Izabella. Auch dies war mir letztendlich gleich und ich schlief sogar noch mit meinem Mann zwei Mal am Abend und einmal heute Morgen,…als wäre nichts geschehen und als hätten wir es gewusst, dass es anscheinend für den Augenblick das letzte intime Zusammensein gewesen war.
Nun, Sasha hat sich erboten mich zu unterstützen und ich kann in der Tat jede helfende Hand gebrauchen. Auch Gunnar sieht dies schlussendlich ein und …..akzeptieret so la, la, dass er Sasha in den nächsten Tagen mit mir (nicht nur) sehen wird.
Eine Diskussion gab es um unser Haus. WER wird nun dort wohnen? Gunnar mit seiner indianischen Frau? Oder ich mit Sasha?
By the way, ich habe Gunnar, Gunai und seinem Sohn das Haus großzügiger Weise überlassen und bleibe nun mit in Sashas Hütte. Gunais Bruder bleibt separat. Genau wie Margot und Malika in ihren Hütten. Ohnehin empfahl ich Margot, sich doch besser auszuruhen, anstatt sich noch weiter ins Büro zu quälen (mit dem dicken Bauch), wenn Sasha doch nun zugegen ist….und (womöglich sogar) für eine Weile bleibt.
Die schöne Izabella wird uns hoffentlich alsbald verlassen. Gunnar bat sie sogar darum. Denn Zeit für sie wird er nicht haben.

Nun bleibt allenfalls abzuwarten, wie sich das Zusammenleben von uns allen hier gestaltet…………………….