Montag, 25. Juni 2018

Gute Freunde und ein super Team



Die Midsommer- Feierlichkeiten sind in diesem Jahr an mir vorübergezogen wie eine kühle Brise des Sommerwindes. Für Gunnar und mich gab es jede Menge zu tun und dann traten wir auf magischem Wege den satanischen Ritualen an diesem Tag entgegen, die in Genf vom Papst und irgendwelchen Elitären durchgeführt worden sind. Es war gewichtig und die ausgesandte Energie nur all zu deutlich spürbar. Sie war aggressiv, böse und dämonisch. Wir hatten einige (unerklärliche) Unfälle an diesem Tag und selbst unseren Wagen hatte es nicht verschont und mit gleich ZWEI platten Reifen betroffen. Eine Frau war gestürzt und eine andere recht unglücklich ins Wasser gefallen…...an diesem Tag. Alldem lag und liegt sicherlich die ausgesandte negative Energie des satanischen Rituals dieser Leute zu Grunde. Es war regelrecht spürbar! Lag in der Luft! Aber wir waren nicht allein. Russische Weise teilten unser Vorhaben Liebe und Harmonie in die Welt zu senden und diesem Affront gegen die göttliche Ordnung etwas entgegen zu setzen.
Gefühlt hatte die magische Schlacht einen unentschiedenen Ausgang genommen.

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Sasha sorgte sich offenbar immens um mich, vor allem wegen Gunnars Verbleiben (Fernbleiben). Schließlich hatte mein Mann am kommenden Tag vor den Kadi zu treten und er war am Sonntagabend noch nicht einmal zu Haus‘. Das war ungewöhnlich…….vermutete ich und durfte mir im Inneren keinerlei Bilder der Wahrheit erlauben. Denn Sasha war in der Lage sie zu sehen. (Später vielleicht.)
Sasha kam am Sonntag noch einige Male bei mir im Haus vorbei, um nach dem Rechten zu sehen. Claire hatte er nur das erste Mal dabei. Er wusste genau, dass ich es nicht mochte, wenn sie in meinen privaten Bereich eintrat.
„Soll ich sie weg schicken?“, fragte er.
„Nein. Ihr geht doch so wie so und außerdem……“
„……kommt Gunnar sicherlich bald zurück und ich bin für dich überflüssig.“, beendete er meinen Satz.
Ich räusperte mich nur und stimmte ihm jedoch nicht in allen Belangen zu. Überflüssig war Sasha für mich gewiss NICHT! Zudem wusste ich genau, dass Gunnar eben NICHT zurückkommen würde.

Auch Derek sorgte sich offenbar. Kam ebenfalls gelegentlich vorbei.
Ryan und auch Sarah meldeten sich per Telefon und fragten mich, wie es mir ging.
Erik durfte ich nicht anrufen. Gleich wie mein Gemütszustand auch war. Kurt ebenso wenig. Im Vorfeld durfte niemand davon erfahren, dass Gunnar sich (vorerst!) der Gerichtsbarkeit entzog. Außerdem wäre es schließlich möglich gewesen, sämtliche Anrufe abzuhören.

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Derek hatte seine derzeitig dritte Verehrerin nicht erwähnt. Sie begegnete mir mit ihm zusammen, als ich auf dem Weg vom Restaurant nach Hause war. Zu Beginn dachte ich, es sei einer der zwei von ihm erwähnten. Annabelle oder Vivian. Er stellte sie mir jedoch als Carmen Bent vor. Ich schluckte kurz und zog wohl eher unbeabsichtigt die linke Augenbraue nach oben, sowie es Gunnar stets zu tun pflegt, wenn ihm etwas eigenartig erscheint. Annabelle lernte ich heute Morgen (im Getümmel) kennen. Sie ist überaus attraktiv.
Späterzu am gestrigen Abend, kam Derek dann noch einmal alleine bei mir vorbei. Dieselbe Idee schien Sasha zu haben. Ich bat beide zu gehen, während ich die Lüge aufrecht erhielt und propagierte, dass es möglich sei, dass Gunnar jeden Augenblick erscheinen würde.

Um es abzukürzen, es wurde viel diskutiert und am Ende kam Claire noch hinzu, alldieweil sie ihren Mann wohl zurück zu sich ins Haus holen wollte. Ich bat Sasha wieder und wieder doch mit seiner Frau zu gehen. Letztendlich gab ich nach und ließ zumindest Derek bei mir bleiben. Er schlief in meinem Bett (nichts weiter!) und wenn ich ehrlich bin, ich war….froh darüber, nicht allein zu sein.

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Ich hatte es mir über die Maßen gewünscht, ja sogar bildlich vorgestellt, dass es Erik gelingen würde, Gunnar auf magische Weise den Weg zu ebnen, sodass er doch noch zur Verhandlung erscheinen kann (um all DEM aus dem Weg zu gehen, was dann folgte), nur……..war meine bildliche Vorstellungskraft wohl nicht stark genug gewesen und es kam, wie es kommen musste….für mich.
Bevor die Polizisten eintrafen, mit ihrem Durchsuchungsbefehl, hatte ich Erik und dann Kurt noch einmal angerufen. Der letztere machte sich noch umgehend auf den Weg ins Zentrum und auch meine, sowie Sashas Anwälte waren zugegen. Ryan hatte sich ins Zeug gelegt, um mich vor allen möglichen Angriffen zu schützen. Er hatte zahlreichen Leuten aus unserem Sicherheitsteam den Auftrag erteilt, sich im und um mein Haus zu postieren. (Ich liebte ihn dafür! Und es bestätigte mir, dass ich doch eine  ganz passable Chefin bin und wir alle eine große Familie sind….im Zentrum, die in Notsituationen zusammenhalten.)

Alles in allem war es Sasha, der mit seinem Einfluss, wie auch immer dieser geartet sein mag, das Ruder herum riß und die Wende einleitete, sodass MIR nicht das Geringste geschah. Meine Aussage wurde in meinem Haus aufgenommen und ich war glücklicherweise nicht einmal gezwungen nach Stockholm, zum Polizei-Revier zu fahren. Mit Sashas Hilfe war der Spuck dann doch noch recht zügig vorüber. In diesem Moment begriff ich, wieviel Einfluss er tatsächlich haben muss und es ist vorteilhaft für mich, ihn weiterhin zum Freund zu haben.
In meiner bildhaften Vorstellung heute Morgen, war auch er vorgekommen. Ins Geheim hatte ich mir ausgemalt, dass er hier in Schweden, also in meiner Nähe bleibt…..MIT seiner Frau selbstverständlich. Ich finde auch SIE ist wichtig für mich und ebenso für ihn. In jedem Fall machte ich beiden – in der Wirklichkeit (!) -, vor allem auch Claire verständlich, dass ich nur all zu gut ihre Gefühle nachvollziehen kann. Genau genommen stellte ich mich sogar auf ihre Seite. Erwartet hatte sie dies nicht. Verwunderung stellte sich bei ihr ein…..und dann ein Lächeln. Ich hatte ihren Mann schließlich zu IHR nach Hause geschickt,….obwohl er die Nacht über (erneut) bei mir bleiben wollte.
Derek mochte ich in diesem Augenblick ebenso wenig, weil er derzeit zu viele Verehrerinnen hat. Mag er sein Leben leben. Ich komme gegenwärtig so wie so nur am Rande darin vor…..was auch gut so ist, wie ich finde. In jedem Fall ist und bleibt er ein guter Freund.

Sonntag, 24. Juni 2018

Nur ein Traum? Oder die schonungslose Wirklichkeit?

In einer Woche kann so viel geschehen und genau genommen sollte ich hier über das für mich Wichtigste nicht wirklich berichten. Jedoch im Augenblick ist mein Blog ohnehin „privat“, sodass ihn außer mir so wie so niemand weiter lesen kann, bis auf DIE, welchen ich den Zugang dazu ermögliche.
Sodann, die eher unwesentlichen Dinge in stichpunktartiger Weise rasch erwähnt.
Kevin kommt alsbald hier her zurück. Es geht ihm offenbar ausgezeichnet, wie er sagt. Dennoch bat er sacht um noch mehr Zeit. Was wohl gleichermaßen auf die Bitte seiner Frau Janina zurückzuführen ist, die noch eine Weile in Deutschland bleiben möchte. Aus diesem Grund hatten wir Kevin gleichwohl nicht besucht. Wir hätten dazu nach Berlin fliegen müssen und da das Zentrum besser nicht ohne unsere Führung hatte sein sollen und Gunnar das Land nicht verlassen konnte, vermochten wir Kevin und seinen Heilungsprozess ausschließlich aus der Ferne mit unseren Gedanken zu unterstützen. Aber eventuell, so räumte er ein, wäre es ihm möglich Janina zu überreden, den weiteren Fortgang seiner Rekonvaleszenz in Schweden, hier im Zentrum, zu beenden. Sicher war er sich an diesem Punkt allerdings noch nicht. Was zur Folge haben könnte, dass ich diese unangenehme Frau, Margot Håkansson, noch weiterhin in unserem Büro, als zeitweilig Angestellte, ertragen muss. Und an dieser Stelle komme ich sogleich zum signifikantesten Punkt.
Kurt, Gunnars Onkel, war Ende dieser Woche bei uns gewesen und hat Gunnar ins Geheim offenbart, dass er nun doch des Mordes angeklagt würde, wie es scheint. Bislang und womöglich überhaupt, war man sich nicht wirklich sicher gewesen, alldieweil die Beweise unzureichend waren (und meiner Meinung nach es noch immer sind!). Für den kommenden Montag, also Morgen, hat man Gunnar die Vorladung für diese (Vor-?) Verhandlung zustellt. Gunnar hatte sich daher eingehend mit seinem Onkel Erik beraten, der ihm riet, sich für eine Weile der Gesetzbarkeit zu entziehen, bis sich möglicherweise doch noch alles klärt, oder zumindest zum Besseren wendet. Natürlich hatte es mein Mann in Betracht gezogen, jedoch dann auch wieder nicht. Er schwankte hin und her zwischen beiden Möglichkeiten. Selbstredend gab es für beide Perspektiven genügend Argumente. Also, welche wählen? Würde er fliehen? Nun ja, es lässt sich hier sicherlich denken, was dies nach sich ziehen würde, bestünde man am Ende weiterhin und kategorisch auf der Anklage gegen ihn. Erik räumte jedoch indes ein, dass die Obrigkeit und die zuständigen Behörden womöglich einsehen könnten, einen Fehler begangen zu haben, was durch einen kleinen magischen Eingriff gewährleistet werden kann. Ein bräuchte nur noch ein wenig Zeit. Offenbar hatte Erik es bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts be-wirkt und er meinte, es bestünde sogar die Möglichkeit, dass man gegen Gunnar (okkultiert) auf dieser magischen Ebene vorgeht. Er wäre sich jedoch nicht sicher. Wir sollten es daher vermeiden, wen auch immer in Anklage zu stellen und sei es auch nur in Gedanken. Denn, wäre es denn tatsächlich SO, würde man seine Gegenwehr entdecken UND zudem erwähnte er, wie gut die Operation verschleiert wäre, was schon eine gewisse Kunstfertigkeit und magisches Wissen bekunde. „Wir haben es hier nicht mit Stümpern zu tun.“
Selbstredend dachten Gunnar und ich sogleich an Sasha. Jedoch aus welchem Grund sollte er dies tun, wo er doch auf Gunnars vorsichtige und bedachte Anfrage hin versprochen hatte, ihm sogar noch zu helfen, indem er seine Beziehungen (welche auch immer das sind) spielen ließ. Wir hatten ihm ausschließlich darüber in Kenntnis gesetzt, dass Gunnar am Montag vor Gericht zu erscheinen hätte. Nicht mehr und nicht weniger. Es war nicht nötig die Angelegenheit vor ihm sonderlich aufzubauschen, als würde sie uns ernsthafte Sorge bereiten und so vermittelten wir Sasha, dass wir zuversichtlich sind, des Ausgangs wegen. Aber es könne schließlich nicht schaden, wenn ER, wo auch immer, ein gutes Wort für Gunnar einlegt. Auch ICH bat Sasha eher still und flehend mit den Augen und so stimmte er schlussendlich zu. Nun ja, man kann uns beiden, Gunnar und mir, Verschleierung und zudem Eigennutz sowie Beeinflussung des Verfahrens  unterstellen. Aber Sasha hätte so wie so irgendwann von alledem erfahren. Obgleich er doch nun in Kürze abreisen wird. Claire, seine Frau, hat schon längst die Koffer gepackt. Allerdings versprach er mir zumindest solange hier zu bleiben, bis Kevin zurückgekommen ist.
Nun stecke ich in mehreren Dilemmas fest. (Der Teufel steckt im Detail.) Kevin erbat sich noch mehr Zeit, die ich ihm fairerweise zugestehen müsste. Margot Håkansson wird aller Wahrscheinlichkeit nach spätestens in zwei Wochen gehen (worüber ich nicht unglücklich wäre!) UND nun, da sich Gunnar in einem urplötzlichen Anfall von Entscheidungskraft dazu entschlossen hat, sich vorläufig doch sämtlichen Maßnahmen und vor allem einer etwaigen Inhaftierung zu entziehen, wird auch ER nicht mehr verfügbar sein, um mir bei all der Arbeit hier im Zentrum beizustehen.
Und Sasha ist nun ebenfalls bereits mit seiner Claire schon beinahe auf dem Weg zurück in die Staaten. Sasha und ich hatten es in einem ruhigen Moment zu zweit so geplant, dass ER vorerst seinen Aufgaben, welche ihm von seinem Eltern zugewiesen wurden, genüge tut, als Mann von Claire UND zukünftiger Vater von Kindern, alldieweil sich seine Eltern Enkelkinder wünschen. Das hätte mir eine lange Zeit in Ruhe mit Gunnar verschafft, OHNE dass Sasha mir dazwischen kommt und meine Gefühle durcheinander bringt.
Ich denke noch darüber nach, Kevin zu bitten, doch alsbald hier her zurückzukehren. Denn so gänzlich allein vermag ich das Zentrum nun doch nicht zu leiten. Zumindest brauche ich Hilfe!
Aber JETZT doch zum WESENTLICHEN.
Von dem Zeitpunkt an, als wir wussten das Gunnar am Montag vorgeladen war, war jede Menge Unruhe in uns. Und als dann noch Kurt zu uns kam und Gunnar gegenüber sein vertrauliches Wissen offenbarte, welches er von einem seiner Kollegen erfahren hatte, waren wir beide in einem Zustand der aller höchsten Anspannung. Gunnar war über die Maßen nachdenklich geworden. Sagte kaum ein Wort und seine Mimik verriet mir Last und die Bürde, die er augenscheinlich zu tragen hatte, um für sich, und ebenso für mich eine Entscheidung zu treffen und gestern Abend, als wir bereits zu Bett gegangen waren, war es so weit. Mit einem Ruck stand er auf und verließ das Bett.
„Ich fahre jetzt und“, an dieser Stelle hob er den Zeigefingen und gebot mit Eindringlichkeit, “wir müssen vorsichtig sein.“
Mir fehlten in diesem Augenblick die Worte und ich stammelte: „Ich komme selbstverständlich mit.“
„Nein.“, sagte Gunnar in einem verhältnismäßig ruhigen Ton, welcher dieser Situation kaum angemessen war. Gunnar schien mit einem Mal extrem überlegt zu sein. Seine Handlungen schienen mechanisch. Er packte Sachen in seine Tasche und verabschiedete sich von mir. So rasch vermochte ich nicht einmal zu denken. Unwirklichkeit stellte sich ein, als würde ich alles nur…..träumen.
Ich begriff nicht so schnell, was da geschah und womöglich war es gut so gewesen. Denn hätte mein Hirn in diesem Augenblick die Tragweite des Geschehens tatsächlich erfasst, hätte ich interveniert. Erst nachdem Gunnar gegangen war, wurde mir klar, was dies nun vorerst für mich bedeutete. Ich würde ihn demnächst nicht wieder sehen. Nicht mit ihm telefonieren, nicht einmal wissen dürfen, wo er war und…..lügen müssen. Sasha war der erste, welchen ich mit Unwahrheiten gegenüber trat. Genau genommen war es Derek, welchen ich angerufen hatte. ER jedoch war an diesem Abend bei seinen Freunden in Stockholm. Er fragte mich mehrere Mal, nachdem ich ins Stocken geraten war, ob alles in Ordnung sei. Ich bejate nur und legte auf. Am Ende war es Ryan, der Chef unseres Sicherheitsteams und langjähriger Freund von uns beiden, der Gunnar half (zu fliehen). Er lieh ihm seinen Wagen, nachdem er mit Ryans Handy das Ziel der Reise klar ausgemacht hatte. Ich kann nur ahnen, auf welchem Weg sich Gunnar nun befindet. Wissen tue ich es nicht.
Nach Gunnars Gehen, mitten in der Nacht, hatte ich Sasha angerufen, der dann auch gleich zu mir kam. Ich tat dies, um mich abzulenken, damit ich nicht in Versuchung geriet, eine Dummheit zu begehen (und meinem Mann nachzureisen/zu folgen?, nachdem ich mir Gunnars vermeintliches Ziel ausgemalt hatte…..und so einigermaßen sicher war). Sasha selbst erzählte ich, dass Gunnar wieder einmal über Nacht bei seinen Brüder in Stockholm sei. Was ohnehin plausibel erschien, alldieweil dies bereits des Öfteren geschehen war. Wegen seiner Frau, Claire, war Sasha dann bereits gegen fünf Uhr wieder im Gehen, dann aber um acht Uhr zurückgekehrt.
„Ich bin joggen, habe ich Claire gesagt.“ Sasha hatte mich mit einem Kuss geweckt und ich benötigte einige Sekunden um zu begreifen, dass Gunnar nicht neben mir lag.
„Natürlich. Aber sie ahnt doch bestimmt….“ Ich beendete den Satz nicht und wir beide wussten, worum es geht.
Sasha schlüpfte noch einmal zu mir ins Bett UND…..ich ließ mich tatsächlich dazu überreden mit ihm intim zu werden…..worauf ich nicht unbedingt stolz sein will (angesichts der heiklen Lage). Aber egal, wäre es die Wahrheit gewesen, dass Gunnar bei seinen Brüdern oder sonst wo war, hätte ich aller Wahrscheinlichkeit nach so wie so mit Sasha….geschlafen. NOCH war er da. Denn auch ER würde mich in Kürze verlassen. Zumindest SO der Plan.
Als Sasha (zu Claire zurück) gegangen war, kam Ryan vorbei und kurze Zeit später Sarah (Sjögren), seine Lebensgefährtin. Sie sorgten sich offenbar, ob ihres Wissens und sahen nach mir.

Nun……fühle ich mich doch recht allein (und verlassen)…..gelassen. Und male ich mir aus, was Morgen geschehen wird, wenn Gunnar nicht vor Gericht erscheint, graust es mir über die Maßen. Womöglich wäre es doch besser gewesen, ich wäre mit ihm gereist. Denn ich vermag nicht zu sagen, ob man mir glaubt…..wenn ich denen das Selbe erzähle wie…..Sasha, was im Grunde doch recht plausibel erscheint (erscheine müsste!).
In jedem Fall muss ich nun aufgeregt sein, was ich ohnehin bin, also muss ich an dieser Stelle nicht flunkern, um einleuchtend und schlüssig Gunnars Abwesenheit zu beklagen, sodass meine Unwissenheit nicht in Frage gestellt werden kann. Wir werden sehen…….WIE oft ist es schon vorgekommen, dass Gunnar über Nacht, oder Tage lang fort geblieben ist und ich ihn gleichwohl telefonisch nicht erreichen konnte, OHNE, dass er mich vorher auch nur über seine Pläne aufgeklärt hätte.
Zweifellos rutscht mir das Herz in die Hose, denke ich an….Morgen. Ich kann nur hoffen, das neben meinen Anwälten (die ich natürlich JETZT noch nicht informieren kann, alldieweil ich offiziell schließlich nichts von seiner Flucht weiß und nur vermute, dass er bei seinen Brüdern ist, um eine Party zu feiern) zumindest Kurt bei mir ist, um mich zu unterstützen.

Derek hatte sich offensichtlich ebenso um mich gesorgt, denn er kam sofort nach seiner Rückkehr ins Zentrum und nachdem er bei seiner Mutter gewesen war, zu mir. Späterzu rief ich ihn an, nachdem ich Sasha, der sich im Restaurant zu mir an den Tisch zu setzen gedachte, aufgrund Claires Gegenwart weggeschickt und ihn dies gleichwohl deutlich gemacht hatte, und bat Derek zu mir ins Restaurant zu kommen, um mir beim Speisen Gesellschaft zu leisten. Ohnehin wollte ich mich mit Derek  unterhalten. Unser Gespräch mündete jedoch recht schnell in die Thematik seiner derzeitig näheren Bekanntschaft. Denn anders möchte ich sie beinahe nicht mehr nennen. Derek hat nun offenbar sein Talent für die Frauen wieder entdeckt und sich seiner unangefochtenen Attraktivität erinnert. Gleichwohl es auch ein Zufall sein kann, dass er dieser Tage doch ein äußert beliebter Mann bei so zahlreichen Frauen ist. Ich fragte ihn nach seiner derzeitigen Favoritin und er lächelte nur.
„Es sind zwei und ich kann nichts dafür.“, legte er noch umgehend eine Entschuldigung nach. „Es tut mir leid Rea, Es ist einfach so…gekommen.“ Ein Hauch des ehrlichen Bedauerns huschte über Dereks Gesicht.
„Wer sind sie?“, fragte ich mit ernster Miene.
„Anabelle Akeson und Vivian Lund. Ich stell sie dir vor.“
Ich wehrte ab. „Nicht nötig. Danke dir.“
„Du wirst sie womöglich so wie so hier sehen, wenn sie mich besuchen kommen.“
„Weiß deine Mutter davon.“
Derek lachte. „Natürlich. Sie weiß alles von mir.“
Einen Kuss zum Abschied ließ ich noch zu. Mehr….würde es dieser Tage ohnehin nicht werden……..und ich dachte nur, er ist sich mit jeder Faser seines traumhaften Körpers seiner Attraktivität durchaus bewusst (und spielt zuweilen gern mit ihr). Dem hingegen zweifle ich NICHT daran, auch wenn er es HEUTE nicht erwähnte, dass er mich – auf seine Weise – tatsächlich liebt. Zumindest ist er immer – wenn es ihm möglich ist – für mich da….was mich – in meiner momentanen Situation – beruhigt.

Inwieweit ich Kevin in alles einweihen werde, vermag ich noch nicht zu sagen, alldieweil zu vermuten ist, dass er mit seiner Frau Janina darüber spricht und SIE ist mir in der Tat nicht sonderlich gewogen. Wir werden sehen……
Malika war für Gunnar seit Kurts Besuch bei uns kein Thema mehr. Und nun ist er wer weiß wo…….


Montag, 18. Juni 2018

Der Plan für eine “echte zweite Chance”


Was für ein ereignisreicher Tagesbeginn das heute war….bis hier her.
Gestern war alles noch soweit in Ordnung. Gunnar schien recht nachdenklich zu sein, war jedoch bei mir geblieben. Aber heute Morgen lag erneut ein Zettel neben mir auf dem Bett, als ich die Augen öffnete und bemerkt, dass Gunnar nicht neben mir war, der besagte, er wäre joggen gegangen. Allerdings ließ seine Rückkehr auf sich warten. Infolgedessen vermutete ich, dass er bei Malika war, die zwar bestätigte, dass er bei ihr gewesen sei, aber dann gegangen wäre, weil es ihr (noch) nicht nach Intimitäten war.
WO war meine Mann denn nun? Bei einer anderen? Oder mit wem auch immer im Zimmer über den Büros, alldieweil es ihn erneut nach Ficken war? Bricht jetzt alles wieder durch? Vermag er sich nicht mehr zu beherrschen und kommt wieder in „altes Fahrwasser“ zurück? Oder ist es nur ein Zeit begrenzter „Run“, der sich legt, wenn seine Gelüste befriedigt sind?
Ihn selbst erreichte ich NICHT bis zu dieser Zeit.

Dann traf ich Sasha und wir entwarfen einen „Plan“.
Ich hatte Sasha angerufen und gefragt wo er wir. Er sagte im Büro, kam aber dann bei mir im Haus vorbei, nachdem er kurz nach Clair, seiner Frau, gesehen hatte und begleitete mich zum Restaurant, wo er mir bei Frühstücken Gesellschaft leistete.
Wir hatten uns bereits vorher im Haus recht offen miteinander unterhalten und einen Plan geschmiedet, so zu sagen, welcher nun noch einmal spezifiziert und verfeinert wurde. In jedem Fall hatte ich Sasha innerhalb unserer andauernden Unterhaltung mehrere Male überrascht, alldieweil ich……schlicht und einfach ehrlich war. Ich gab unter anderem offen zu, Gefühle für ihn zu haben, ja, sogar Liebe für ihn zu empfinden. Zudem gestand ich, dass ich oftmals daran denke, wie schön es genau genommen mit ihm zusammen in Portland war…..so ganz persönlich mit uns beiden, ohne all die anderen störenden Elemente, unter anderem auch die,  politischer Natur.
Auch ER war überaus ehrlich mit mir und sagte, dass der Zug für uns beide im Augenblick wohl abgefahren sei. Seine Eltern erwarteten Enkel, die er nun mit Claire zusammen…..nun ja….denn ICH bekäme schließlich keine Kinder. Nur Claire wäre nicht bereit ihm Kinder zu schenken, solange er noch an MIR festhielt. Und ICH wäre so wie so noch mit Gunnar beschäftigt, welchen ich schließlich über alle Maßen liebe, obwohl……er mich ständig betrüge. Aber darüber redete er nicht viel. Eher davon, doch allen ihre Wünsche zu erfüllen – ebenso, um Clair guten Willen zu zeigen -  und DANN…….hätten wir, wenn wir, vielleicht in zwei oder drei Jahren, es tatsächlich noch wollten, eine echte zweite Chance…..doch noch zusammen zu kommen. (Was mit Claire dann werden soll/wird, verriet er mir nicht und ich fragte auch nicht weiter nach, denn…..es bis dahin vergehen schließlich noch Jahre.) Daher beschloss er in diesem Augenblick, nicht mehr lange hier im Zentrum und überhaupt in Schweden zu bleiben. Nur so lange, bis Kevin zurückgekehrt ist. Aber,….er würde mich selbstverständlich so oft es ihm möglich wäre besuchen…..kommen.
Ich räumte ein, dass ich dann, nach Jahren (des Wartens?) wohl zu alt geworden sei und er mich möglicherweise nicht mehr haben wolle. Er lachte nur. „Ich werde schließlich ebenso nicht jünger.“, sagte er dann.
In jedem Fall hatten wir ein anderes Konzept verworfen, welches Sasha eher im Scherz ausgesprochen hatte, welches besagte, dass ich seine Zweitfrau, also, sprich Konkubine werde, was ich nur strikt ablehnen konnte. Nein, das war es mir sicherlich NIEMALS wert! Zudem sprachen wir offen über Intimitäten und die recht voluminöse Anatomie seines Penis, die ich sicherlich eben NICHT auf die Dauer vertrug, wo ich doch gerade in dieser Hinsicht körperlich so zart besaitet war, was gerade in den letzten Tagen zum Ausdruck kam. Ein echtes Problem für uns. Er meinte, dass ihm Sex einmal die Woche genügen würde.
„Und wenn nicht“, fragte ich sogleich und hatte seinen einmal ausgesprochenen und bei mir im Hirn hängen gebliebenen Satz im Hinterkopf, der besagt, dass er stets nähme was er kriegen kann). „Wäre es dann gleich wie mit Gunnar. Das möchte ich nicht.“, sagte ich zu ihm.
„Niemand kann sagen, was geschehen wird. Wir können es nur beeinflussen mit unserem Denken, Sprechen und Handeln.“ Und damit hatte er (wie so oft) Recht. Wir, also Sasha und ich, mussten uns einigen auf eine Version einer möglichen Zukunft für uns, sollten wir es tatsächlich beide wollen. Zumindest war und ist, nun gleichermaßen bei mir, die Absicht vorhanden, tatsächlich in diese Richtung zu denken. (Womöglich auch als „Versicherung“ für mich UND um mir seiner Gunst auch weiterhin zu erhalten.) Denn auch ICH scheine NICHT in der Lage zu sein…..(Sasha) loszulassen. Warum auch immer das so ist……(mag es ruhig daran liegen, dass wir beide in der Tat eine Vergangenheit durch mehrere Leben haben, sowie Sasha es mir offenbarte und mich somit daran zu erinnern gedachte. Wer weiß.).

Etwas später, also nach alledem, erreichte ich Gunnar dann doch noch.
„Ich bin bei Erik.“ Ich war erstaunt und vermochte mir im selben Augenblick noch vorzustellen, WARUM er so überraschend  und unerwartet dorthin gefahren war. Seine kurze Erklärung bestätigte mir meinen Verdacht. Seine wieder aufsteigenden Gelüste nervten ihn selbst und er erhoffte sich (eine magische) Linderung von seinem Onkel. Wenn nicht sogar den Versuch, das Problem erneut gänzlich zu lösen. Was bisher und bei allen Bemühungen offensichtlich noch immer nicht gelungen war. Sein Hunger in sexuellen Dingen….war anscheinend im Begriff erneut übergroß zu werden. Er wollte es nicht! Wolle mich nicht andauernd betrüge….Malika wurde ebenso in diesem Zusammenhang kurz erwähnt.
„Es ging nicht nur von ihr aus.“, sagte er beschämt.
Alles in allem bin ich überrascht……von beiden Männern…..an diesem Morgen.


Sonntag, 17. Juni 2018

Ein Denkanstoß und immer wieder……



Ich wollte vergessen………diese Session zu dritt (obwohl ich schon ein wenig stolz auf mich gewesen war, dass ich es überhaupt hatte zulassen können…meinem Mann zuliebe), denn aufgrund meiner Kränklichkeiten, käme es für mich ohnehin nicht mehr in Frage und so wie so hatten Gunnar und ich uns darauf geeinigt, dass ich es aus gesundheitlichen Gründen besser nie wieder tun sollte. Was er selbstredend bedauere, jedoch richtiger und angemessener fände, angesichts der für mich stets daraus folgenden Unannehmlichkeiten. Er würde schon damit leben können. Ja, natürlich, dessen bin ich mir sicher. Es gibt noch immer Malika, die freilich im Körperlichen ähnlich fein und grazil konstituiert ist wie ich selbst. Aber da wären noch immer die anderen (wie Waris, Ailin Zai  und Keshia), die ihm zumeist bereitwillig zu Willen sind, wenn er sich bei ihnen meldet. So…..wie heute Morgen……
Sasha hatte den nächtlichen Besuch von Malika offenbar ebenfalls bemerkt – was tut dieser Mann nachts gegen drei Uhr am Fenster? - und mir in einer für ihn günstigen Minute Fragen dazu gestellt, die darauf abzielten meine Kompetenz hinsichtlich Selbstachtung und evtl. Abhängigkeit (Hörigkeit) in Form des Stockholm-Syndroms in Frage zu stellen. Subtil jedoch und hinterlegt mit einem leichten Lächeln, welches nicht abwertend mir gegenüber sein sollte. Doch eher ein Hinweis darauf, ggf. darüber nachzudenken, was ich da tue. Natürlich hat er Recht damit und es ist nicht mit meiner Liebe zu Gunnar zu entschuldigen. – Aber wäre es mit IHM tatsächlich so anders, auf lange Sicht hin gesehen?
Mag sein, dass sich die intimen Aktivitäten zu dritt in Grenzen des Erträglichen hielten. Dennoch, welche Frau tut sich dergleichen überhaupt an? Und es hat nichts mit Eifersucht zu tun. Nein. Sondern doch eher mit dem Selbstwertgefühlt.
Gut, an dieser Stelle werfe ich ein, dass Gunnar nun einmal ist wie er ist mit all seinen Fehlern und ich dies, als seine Ehefrau, auf welche Weise auch immer respektieren und damit fertig werden muss. Sei es auch auf diese Art, welche nun aus gesundheitlichen Gründen so wie so – gleichwohl und vernünftigerweise beschlossenermaßen – nicht mehr möglich ist.

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Und sonst……Vorträge anhören, gesunden, so gut es eben geht. Gestern hatte ich meine aktive Genesung ein wenig vernachlässigt und so fühle ich mich heute erneut nicht mehr so fit.
Da es diese Woche einige Termine abzuarbeiten gilt und so wie so jede Menge Arbeit ansteht, hatte ich genau genommen heute die Absicht, mir meine Haar auffrischen zu lassen. Allerdings war mir nicht danach. Eher nach….Müßiggang.
Der Lunch war hervorragend. Backfisch mit Brokkoli, Kartoffeln und Soße.
Am Morgen nach dem Frühstück hatte ich mich bereits mit meinem Notebook auf die Couch gesetzt und Gunnar hatte sich (verzogen) davon gemacht. Auf seinem iPhone, welches er  nach dem Aufstehen auf dem Nacht-Schrank hatte liegen lassen, konnte ich seine letzten Anrufe zurückverfolgen. Malika und dann….Waris und in diesem Augenblick war mir klar, dass er es eben ohne Sex nicht aushalten konnte, wie er es hoffte zu tun. Infolgedessen traf er sich mit Waris und wie ich später erfuhr, ebenso mit Keshia, die offenbar durch Zufall dazu gekommen war, im Zimmer über den Büros und ich sah ihn dann erst wieder zum Lunch im Restaurant. Er hatte anscheinend noch nicht einmal geduscht, denn als wir nach Hause kamen, holte er dies nach. Es fiel mir nur auf, weil das Duschen so kurz nach dem Essen sehr ungewöhnlich war.
Wir sprachen nicht weiter darüber. Er wusste, dass ich es wusste und die Bilder in seinem Kopf gesehen hatte, die ihn verrieten. Zwei drei Sätze, mehr waren es nicht……ER, Gunnar würde es eh als belanglos erachten, viel Zeit damit zu verschwenden, um darüber zu reden. Also ließ ich es.
(Was für ein Leben ist das eigentlich? Dennoch mag ich nicht klagen. Es gibt bei Weitem….Schlimmere-s.)

Samstag, 16. Juni 2018

Sie wollte mir doch NUR eine Freude machen…..


Späterzu hatte ich Gunnar dann doch noch einmal zu Details der „Session“ zu dritt befragt. Alldieweil die von mir entdeckten Bilder in Gunnars Kopf nun mehr und mehr nach Antwort verlangten.
„Malika wollte mir doch nur eine Freude machen“, sagte Gunnar und ich wusste, sie hatte es wohl tatsächlich so gemeint, um meinen Mann zu zeigen wie sehr sie ihn (liebt) mag und DAS sagte sie mit gleichwohl, wenn auch ein wenig verstohlen, jedoch offen ins Gesicht. Selbstredend hatte Malika mit derartig intimen Spielchen Gunnars Geschmack getroffen. Obwohl SIE selbst derlei ebenso wenig mochte.
Ailin Zai hatte einen Umschnall-Penis mitgebracht und damit vergnügten sich die drei in Malikas Hütte. Genau genommen sollte das alles nur zu Gunnars Freude sein.
„Mein Penis war NUR in Malika.“, gedachte mich Gunnar zu beschwichtigen. „Ich bin sicherlich einige Male gekommen während dieser Zeit der Spielerein und am Ende war meine Faust, mit Ailins Zustimmung, in ihrer Vagina, ich kaute an ihren Brustwarzen und strich über ihren Körper, während Malika unter mir lag, mir den Penis lutschte, die Eier massierte und einen ihrer Finger in meinen After steckte. Da kam ich noch ein letztes Mal.“
Hüstel. Schnauf. Schluck. Okay. Das war’s.
„WAS?“, fragte Gunnar und war stehen geblieben. Breitete die Arme aus und hob die Schultern. „Das waren doch harmlose Spielereien. Du magst sie nicht und mich hat es in jedem Fall erfreut.“
„Und was war dann nun die optimalste Variante?“, hörte ich mich fragen und traute meinen Ohren kaum.
Gunnar stutze kurz, zog die linke Augenbraue nach oben, sah mich an und dann berichtete er. „Als ich Malika unter mir hatte und mein Schwanz in sie eindrang, während mir Ailin von hinten immer wieder den Umschnall-Penis in meinen After steckte und hin und her bewegte, während sie ihn umgeschnallt hatte. Und dann immer auf und ab. Ailin stieß mich von hinten an und ich stieß Malika. Dabei bin ich rasch gekommen.“
„Und WIE muss ich mir die andere Version vorstellen?“ Wieso ließ ich eigentlich nicht nach mit den Fragen? Ich konnte mich selbst nicht verstehen.
Gunnar lächelte nur milde. „Du scheinst es wirklich wissen zu wollen. Womöglich kann ich dich ja dazu überreden, das nächste Mal dabei zu sein. Es würde mir Freude machen und ….wir bräuchten Ailin Zai nicht. Müssten weniger vorsichtig sein. Dann wären es ja nur noch wir drei......und Malika schläft mit keinem anderen außer mir.“
Eine kleine Pause entstand und dann berichtete mir Gunnar den Rest. Das heißt, die dritte Spiel-Variante mit dem Umschnall-Penis, welche sie ausprobiert hatten und es schien wohl eher die am wenigsten stimulierende Variante für Gunnar gewesen zu sein. Es hätte reichlich lang gedauert, bis er überhaupt zu einem Höhepunkt gekommen wäre.
„Malika hatte sich den Penis umgeschnallt und die unter ihr liegende Ailin damit gefickt, während ich Malika von hinten mit meinem Penis stieß. Also wieder dieser Domino-Effekt. Einer stößt den anderen an. Und eigentlich tat ich das zum Ende hin sehr heftig, damit ich endlich kam. Ich kann nicht mehr genau sagen, ob ich wirklich viel ejakulierte. In jedem Fall in Malika hinein. Ich mag diese Rauszieher so kurz vor dem Höhepunkt nicht, nur damit man etwas sieht. Ich bin doch nicht in einem Porno. Will nur meinen Spaß.“ Gunnar grinste und ich wusste vor Scham nicht, wo ich hinsehen sollte. Sicher errötete ich.
All das und noch andere Spielereien hatte er zu Hauf in seinen Sekten-Jahren tagtäglich zelebriert und er erwähnte dann noch, dass es genau genommen nicht wirklich förderlich sei, dass er sich immer wieder daran erinnert-e. Er wäre lieber im Hier und Jetzt in Schweden, mit mir und seinen gelegentlichen Seitensprüngen. Das würde ihm schon genügen. Zuzüglich ein paar kleiner Spielereien…..natürlich, zwinkerte mir Gunnar zu.

Tja nun, die Vorstellung, mich bei solch‘ Sinnesfreuden dabei zu wissen, beflügelt Gunnars Phantasie offensichtlich so immens, dass er ab und an unmissverständliche Andeutungen macht, die mich dazu bewegen sollen, es Malika (und/oder Ailin Zai) gleichzutun und MIT IHM…..diese Spiel-Varianten auszuleben. „Vielleicht gelegentlich.“, pflegt er dann mit einem Augenzwinkern zu sagen.
Gleichwohl ich dies nun stets (mit Nachdruck) verneine, was Gunnar nicht wirklich ernst zu nehmen scheint, wächst seine Hoffnung derzeit wohl erneut, mich doch noch zu dergleichen überreden zu können. Wir werden sehen……

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…..und am Tag darauf, um es abzukürzen, ließ ich mich tatsächlich dazu hinreißen mit Gunnar und Malika dasselbe zu tun, alldieweil mein Mann offenbar doch immensen Appetit bekommen hatte und seine Anspielungen nicht lassen konnte, dass er solcherlei intime Spielereien doch am aller liebsten mit mir und….Malika täte. Ich und auch SIE dachten wohl ihm diesen Wunsch gleichwohl erfüllen zu müssen. Allerdings sind wir beide recht zart besaitet, vor allem auch was das körperliche betrifft und so bin ich recht schnell wund geworden. Malika war es noch vom Tag davor und ließ sich auf Gunnars Bitten trotz alledem noch einmal darauf ein. Obendrein hatte ich noch mit Hyperventilation zu kämpfen, wo der Körper mit Kohlenmonoxid angereichert wird. Obwohl ich zwischendurch einige Pausen einlegte, kam ich am Ende, wie schon einmal, nicht wieder runter und rang nach Luft. Dachte, ich ersticke. Zum Glück war es nicht ganz so schlimm wie vor Monaten. Am Tag danach bemerkte ich es noch immer….ein wenig.
Nun habe wir (Malika und ich) beide genug davon und Gunnar schwört ebenso innezuhalten, was den Sex betrifft. Ich hoffe, er hält sich daran. Zumindest hatten wir heute unseren „Spirituellen“, wo er sich von mir doch recht inspirieren ließ und wir befanden, dass wir ebenso bereits ein anderes Leben bei den Katharern miteinander teilten.
Zudem ließ ich noch einmal unmissverständlich anklingen, dass ich es nicht wünsche, das Malika nun des Öfteren bei uns weilt, oder sich überhaupt in meiner sichtbaren Nähe aufhält. Sie gehört nicht zu uns. Basta! Wenn er sie besuchen gehen möchte, mag er dies tun. Jedoch heiße ich sie nicht in meinem Haus willkommen, oder an meinem Tisch im Restaurant. Basta!