Montag, 12. Oktober 2020

Ich wünsche mir ein freies Leben!

Nach kurzen Dialogen, kam Sasha zu mir hin und meinte: „Ich verspreche, ich werde es versuchen, dass wir hier in Schweden bleiben können. Nur meinen Vater muss ich überzeugen.“ 
Mir ging es im Grunde darum, frei von Konventionen, oder religiösen Regelwerk, sowie anderweitigen Traditionen zu sein und zu leben, ohne Vorgaben, und zwar für uns beide!. WIR sollten in der Lage sein, unser eigenes Leben zu gestalten, meine ich. 
Sasha führt dann noch die Familie an und dass es üblich sei……usw. ……
„Nein.“, erwiderte ich ruhig. „Wieso nicht völlig neu beginnen? Weißt du Sasha, ich möchte gern mit DIR zusammen sein“, und an dieser Stelle ließ ich ihn staunen, denn ich wusste ganz genau, es ist sein Wunsch, dass ICH bei ihm sein möchte, „jedoch nicht zu deines Vaters Regeln und ohne festgeschriebene Traditionen, oder ganz und gar religiös motivierte Regeln. Wenn wir etwas tun, dann aus uns heraus und ich würde es begrüßen, wenn wir hier im Groben einer Meinung sind UND in EINE Richtung gehen. Verstehst du mich?" 
 Sasha nickte. „Welchem Glauben möchtest du denn folgen?“, fragte er. 
„Meinem Eigenen. Keinen Festgeschriebenen. Und ich hoffe du bist in dieser Angelegenheit, sowie das unseres gemeinsamen Lebens voll bei mir.“ Erwartungsvoll und lächelnd sah ich Sasha in die Augen. Er entließ den Atem hörbar und…..nickte nur,…irgendwie,……kapitulierend. Und an dieser Stelle ist mir ausschließlich ein freies und gutes Leben wichtig. Ohne Zwänge‚ ohne Vorgaben, einfach frei zu sein und selbst zu entscheiden, was ich tun möchte.
„Sind wir jetzt…..eins?“ Sashas Augen funkelten in der Erwartung meiner Zustimmung.
Ich tat einen Schritt auf Sasha zu. Lehnte meinen Kopf an seine Brust, schlang meine Arme um seinen Körper und tat einen Seufzer, was ein JA bedeuten sollte und er verstand. Und um es noch einmal hörbar sein zu lassen, so als Sicherheit, dass er verstand, sprach ich es noch aus. „JA, das sind wir.“
„Nun, wenn das so ist, dann soll es auch so sein.“
 
Hatte ich es tatsächlich zustande gebracht? Ihn überzeugt, dass es eigens um uns beide ging. Denn ich möchte MIT DER ERDE leben, so natürlich es eben geht.......und Sasha weiß das auch........


Sonntag, 11. Oktober 2020

Ein wenig Aufklärung in Sachen "Kinder" und........Höflichkeiten

Wenn ich hier in Schweden bin, gibt es für mich wesentlich mehr zu tun als anderswo, weil es schließlich MEIN kleines Unternehmen ist und ich schaue schon, das alles in Ordnung geht, WENN ich einmal hier bin, obwohl Kevin, mein Geschäftsführer, seine Aufgaben hervorragend erfüllt. All die Arbeit ist jedoch nicht wirklich schlimm, trotz dieser, von den schulmedizinisch gelehrten (falsch programmierten, obrigkeitskonformen u. ver-blendeten) Ärzten einst gestellten Diagnose MS.
Tja nun erinnerte mich Kevin an seinen Urlaubswunsch, welchen ich versprach ihm zu erfüllen. Dezember und Januar gedenkt er mit seiner Familie nach Hawaii zu fliegen und in meinem Haus seine Ferien zu verbringen, so wie er es die letzten Jahre immer tat. Dies bedeutet allerdings, dass ICH, und somit genau genommen auch Sasha, hier vor Ort sein müssten. Sasha hatte mir schließlich zugesagt meinem Wunsch zu entsprechen und für eine Weile mit mir hier in Schweden zu bleiben. Seines Vaters Plänen sehen indes, für seinen Sohn und mich, etwas anders aus. So diskutierte Sasha bereits heute schon mit ihm und…….beugte sich beinahe seinem Wunsch, dass wir in Kanada leben. 
Ich merkte dann noch recht zögerlich an, dass ich womöglich während der Zeit von Kevins Urlaubszeit alleine hier im Zentrum bleiben könne. 
Sasha verneinte sofort. „Das kommt überhaupt nicht in Frage!“, sagte er barsch und bestimmt.  
Nun, wir werden sehen, was (demnächst) diesbezüglich geschieht und wie es/er sich entscheidet. ICH werde in jedem Fall Dezember und Januar hier sein, gleichwohl es Sasha ('s Vater) nicht zusagen mag. An dieser Stelle wird ER Abstiche machen müssen (denke und hoffe ich!). Gunnars wegen muss er sich nicht sorgen. ER wird Morgen nach New Orleans aufbrechen, um sich um das Verschwinden seiner Kinder zu kümmern. Erik, sein druidischer Onkel, wird ihn belgleiten, was mich ein wenig entspannen lässt, was Gunnars Sicherheit angeht, alldieweil er schließlich, und dies offenbar nicht nur meiner Meinung nach, nicht wirklich ein ganzer Mensch zu sein scheint. Ihm fehlt etwas. Okay, man sieht es ihm selbstredend nicht an. Wer ihn jedoch kennt bemerkt sofort, das er…..anders ist. Er selbst hat es bereits in meiner Gegenwart in Worte gefasst. 
„Mir ist schon aufgefallen, dass ich jetzt ernster bin. Früher war ich fröhlicher und meist gut gelaunt. Trank viel mehr Alkohol und zog mit meinen Brüdern um die Häuser, wozu mir JETZT, zugegebenermaßen, das Verlangen fehlt. Ebenso, was Frauen betrifft.“ Und an dieser Stelle musste ich innerlich ein wenig schmunzeln. Was DAS (die Frauen) beträfe, könnte er ruhig so bleiben wie er JETZT ist. 
Gunnar lächelte ebenfalls, denn er wusste ganz genau was ich denke und…….bestätigte, dass es ihm gleichwohl lieber wäre, wenn er mich nicht mehr (so oft?) betrügt, wie er es stets tat. 
An diesem Punkt des Gespräches viel mir Malika ein, die gegenwärtig noch immer seine Frau ist. Denn die Scheidung ist noch lange nicht durch. Was SIE und Gunnars Heirat mit ihr betrifft, ging es wohl um ihr Aufenthaltsrecht und dass ihrer Familie. Einen Sohn (Thor Norwin Ragnar) hat Gunnar schließlich ebenso mit ihr, der jetzt, im Dezember, zwei Jahre alt wird. Und so brannte mir eine Frage unter den Nägeln, denn Gunnar war zu Malika nach Gotland gegangen, als Sasha kam. 
 „Schliefst du mit ihr?“, fragte ich unverblümt.
Gunnar zögerte kurz und musste letztendlich gestehen, dass er es getan hatte, als ich gestern Abend mit ihm sprach. Das verwunderte mich ein wenig. Andererseits, sein Geständnis war reichlich unemotional. Gerade so, als wäre es ihm gleich gewesen. Als hätte er nichts dabei gefühlt, ähnlich einer automatischen Reaktion, oder Gewohnheit. 
Nun ja, ich legte, was Malika betraf, nicht nach und beließ es dabei, da ich bemerkte, dass es ihm unangenehm war.  
„Ich war vorher noch bei Margot in Stockholm, ehe ich nach Gotland flog und jetzt bin ich wieder bei Erik und packe meine Tasche für die morgige Reise.“, sagte er noch. 
Nun, wenn er bei Margot war, dann wohl wegen seiner eineinhalbjährigen Tochter Freya Avelina.
„Es freut mich, dass du dich um deine Kinder kümmerst.“, kam es ein wenig tonlos und nicht wirklich leicht aus mir heraus. Es schien mir fast eine Floskel zu sein, welche ich nicht gewohnt bin zu gebrauchen, alldieweil es NICHT meine Art ist………..Aber es war.....höflich......und vermittelte Gunnar ein gewisses Maß an Einfühlsamkeit und Anteilnahme.....meinerseits.

Samstag, 10. Oktober 2020

Von Banalem, Zögerlichem und…..überaus Besorgnis Erregendem

 Janina, Kevins Frau, zu mir im Restaurant: „Wie machst du das?“ 
„Was meinst du?“, fragte ich zurück.  
„Ich frage anders. WIE kannst du das? Heute Gunnar und Morgen Sasha?“ 
Ich musste schmunzeln. „Es ist einfach.“, und ich gab ihr eine Antwort, welche für SIE womöglich unbefriedigend war. 
„Diese, vor allem männlich geprägte Gesellschaft, die von Psychopathen gesteuert wird, in der wir leben, lässt dir keine Wahl als dich anzupassen und DAS ist ein minimales Ergebnis von dieser.“

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Sasha schwankt. Er benötigt Mitarbeiter und ein Büro, welches sich nach wie vor in Tel Aviv befindet. Daher scheint er den längeren Aufenthalt hier in Schweden doch zu überdenken, was mich besorgt. Denn ICH lehne es kategorisch ab dort (in Israel zu sein) zu wohnen. Vor allem, solange dieser unbegründete Corona-Wahnsinn tobt. Wir werden sehen, wie Sasha sich entscheidet. Sein Vater ist hier eines der treibenden Elemente. Daher auch der Vorschlag auf den Ausweich-Plan, doch wieder zurück nach Kanada zu gehen.  
Ich hingegen schlug ihm vor, doch Zimmer in unserem eigenen Bürogebäude zu beziehen/ zu nutzen, was durchaus möglich ist UND……er wäre stets vor Ort und mit mir zusammen. Nun liegt es an ihm.

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Gunnar schrieb mir gestern Nacht eine überaus Besorgnis erregende Nachricht die besagt, er müsse eiligst nach New Orleans fliegen. Marie hätte ihn angerufen, man hätte die (magischen) Zwillinge, seine Kinder, entführt.  
Marie, meine Halbschwester, ruft Gunnar an, nicht mich. (?) Ich wusste nichts davon. Auch meine Eltern nicht. Wieso tut sie das? Oder besser, wieso informiert sie die Familie nicht? Sasha und ich können sicher helfen.  
Noch umgehend hatte ich sie angerufen und ihr meine/unsere Hilfe angeboten. Sie reagierte zurückhaltend, was mir völlig unverständlich war/ist. Wich‘ aus mit Phrasen und beendete das Gespräch beinahe hysterisch aufgeregt, sie hätte keine Zeit, weil sie sich kümmern müsse. Was auch immer DAS bedeutet…….
Und als ich Sasha fragte, ob wir helfen könnten, war er gleichermaßen reserviert.  - WAS bedeutet DAS???  -  Stimmte jedoch auf mein Drängen letztendlich zu etwas zu tun, was helfen kann, bzw. könnte.  

 

Dienstag, 6. Oktober 2020

Alles ist gut.......

Gunnar ist gegangen und Sasha ist zurück. Und JA, Sasha und ich sprachen miteinander. Er meinte dann, dass ER doch eifersüchtiger sein müsse als ICH es bin, denn die schokoladenbraune Sharon hätte für ihn keinerlei weitere Bedeutung, im Gegensatz zu mir und Gunnar.  
Nun, Gunnar hatte gleich am Montagmorgen gehen wollen. Hatte jedoch am Abend zuvor vorgeschlagen, dass ich Sasha anrufen solle, um zu erfahren, WANN er denn komme. So schliefen wir zumindest gemeinsam aus und frühstückten noch zusammen. Der Abschied…..war (für beide) schwer……..und es dauerte gleichwohl nicht lange und Sasha stand in der Tür. Seine Ankunft hatte ich jedoch mehr oder weniger bewusst….verpasst. Ich war zum Friseure und dann ins Büro gegangen. Hatte für Sasha einen Zettel auf dem Tisch im Haus gelegt, auf dem etwas stand, was meine Eifersucht und sogar ein wenig Groll zum Ausdruck brachte, und es war von mir recht unüberlegt, impulsiv und sogar etwas flätig im Ausdruck, was mir im Nachhinein leidgetan hat. Denn auf dem Zettel stand: Bin beim Friseure, um mich für dich aufzuhübschen, damit du diese schwarze Fo*** rascher vergisst. 
Sasha hatte darüber eher schmunzeln müssen und mich beruhigt und in seinen Augen sah ich, dass es die Wahrheit war als er sagte, dass er mich liebt und glücklich sei, dass er wieder bei mir ist.
„Rea, wir hätte eine so schöne Zeit miteinander verbringen können,….mit meinen Eltern und JA, OHNE Sharon.“ 
Es grollte in mir! ER sprach ihren Namen aus, der MIR nicht über die Zunge wollte! „Du hättest sie nicht besucht, obwohl sie in Montreal gewesen ist?“, fragte ich zweifelnd, in einem etwas sarkastischen Ton. 
Sasha lächelte nur, aber antwortete nicht (wirklich) auf meine Frage. Stattdessen sagte er: „DU bist fortgegangen, nicht ICH. Es ist schade um die Zeit. Meinst du nicht?“
Auch ICH erwiderte nicht direkt, sondern kam erneut auf diese Sharon zu sprechen, die in der letzten Woche bei Sasha UND in unserem Haus gewesen war.   
„Ist sie wieder mit nach Schweden gekommen?“, mutmaßte ich, obwohl ich genaugenommen wusste, dass es nicht so ist. 
„Nein.“, beruhigte er mich und schüttelte den Kopf. „Sie ist zurück nach Portland geflogen.“
„Was bedeutet, dass du sie demnächst nicht wiedersiehst. Nicht wahr?“, fragte ich noch umgehend und fixierte ihn.
„Nein, ich werde sie demnächst NICHT wiedersehen UND es verlangt mich gleichwohl nicht danach, da ich froh bin bei DIR zu sein, Rea.“, war seine Antwort darauf und ich glaubte ihm.
(Ich erwähnte dann noch so nebenher, dass Asha noch immer mit Derek zusammen ist, was nun nicht wirklich relevant gewesen war.)
Und wenn ich ganz ehrlich bin, fühle ich mich nicht wirklich unwohl bei/mit ihm (Sasha)………was ich genau genommen, nach wie vor, kaum erklären kann.

 

Sonntag, 4. Oktober 2020

Normal, oder nicht? - Und, ICH kann es nicht entscheiden!

Heute ist mein letzter Tag mit Gunnar und…..meine letzte Nacht. Sasha hatte mir am Freitag Bescheid gegeben, dass er am Sonntag, spätestens Montag fliegt. 
Nun, trotz alledem fühlt sich Gunnar eigenartig an, insbesondere seit dieser, meiner Vision und es ist gerade so, als wäre Gunnar eben NICHT ganz. Nicht vollständig. 
 
Gunnar und ich waren zwei Tag bei Erik im Zauberwald gewesen, um genau diese Dinge zu klären. Erik war nicht da. Kam dann erst, als wir bereits im Aufbruch zurück zum Zentrum waren und…….bestätigte letztendlich in der Tat meine Wahrnehmung. DAS hatte ich allerdings nicht SO deutlich erwartet und Gunnar ebenso wenig. Das Dilemma ist nun, holt Erik Gunnars Seelenanteile zurück und er würde wieder der Alte, bestünde die Gefahr, dass er erneut zum Schürzenjäger wird, was er offenbar JETZT, so eben NICHT ganz, nicht ist.  
„Was soll ich tun?“, fragte er mich. 
Diese Entscheidung überlasse ich ihm!
Und nein, wir sind NICHT weggelaufen, obgleich es schon irgendwo unser Wunsch gewesen wäre. Gekommen wären wir sicherlich nicht weit. (Sasha hat mit großer Wahrscheinlichkeit überall seine Häscher. Untere Beobachtung stehe ich in seiner Abwesenheit ohnehin. Dessen bin ich mir zweifelsohne bewusst.)
 
Nun sehe ich doch eher Sashas Rückkehr entgegen, nach einer Woche mit Gunnar. 
WIE fühlt sich das an? 
Wer meint, ich hätte Gewissensbisse in Bezug auf Gunnar, der irrt. Schließlich hatte Sasha vorgelegt, mit Asha, der Frau in der Klinik in der Schweiz und ebenso mit der schokoladenbraunen Sharon. Ich habe mir mitnichten etwas vorzuwerfen, meine ICH. Und hier denke ich daran, wie Sasha einige Nächte mit Asha verbrachte, während ich im Hospital operiert worden bin, als wir in Tel Aviv gewesen sind. Nein, ich fühle mich NICHT schuldig des Ehebruchs. Ohnehin ist es mit mir und Sasha recht kompliziert, was diese Ehe betrifft. Und wie ER Verfehlungen dieser Art sieht, erörterte ich an dieser Stelle bereits einige Male. (In seinen Kreisen ist...das....eben.....so. Die Frau (und ebenso der Mann) hat zu akzeptieren, was das Regelwerk vorgibt und kommen an dieser Stelle noch Mitgliedschaften in Männerbünden hinzu, wie es in solch‘ Umgebung üblich ist, tja nun, was hat ein Mensch da noch zu sagen. Mann und vor allem Frau, toleriert und schweigt. Zumal Sasha mir zuweilen zweigeteilt er-scheint. Der Eine, der mich wahrlich liebt und der Andere, der mich betrügt. Der Betrug an sich jedoch nichts gilt, eine normale Sache ist, wie,….beispielsweise speisen. Ich vermochte solch' eine Art des Denkens nie zu verstehen. Jedoch angesichts meines mittlerweile erworbenen Wissens, könnte man sogar eine Abspaltung, oder Aufspaltung der Persönlichkeit vermuten. Wer weiß?)