Samstag, 20. Dezember 2014

Ohren – betäubende - Zeiten




Unser ganzes Leben dreht sich derzeit nur noch um den Überlebenskampf.
Anstatt in sich gehen zu können, Jul in Ruhe und Silvester mit der Familie zu feiern, wird sich um die Existenz gesorgt. Und im so gänzlich Alltäglichen, sind wir unzähligen Unannehmlichkeiten ausgeliefert. Ob Tag oder Nacht.
Sogar im Restaurant wird zumeist lautstark gezecht. Zu jeder Tageszeit.
Es widert mich an und verschlägt mir den Appetit.

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Hjalmar, Gunnars Bruder, wird Morgen, am 21. Dezember siebenunddreißig Jahre alt. Gunnar bat mich heute Abend mit ihm zu seiner Party zu gehen.
Was soll ich tun? Ich mag nicht.
Ruhe täte mir um Vieles besser als Partygetümmel.

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Ich verbringe im Augenblick die meiste Zeit mit meinem Notebook,....um mich zumindest ein wenig abzulenken........Mag niemanden sehen und schon gar nicht hören. Außer Gunnar natürlich und den meditativen Klängen, die ich mir aufs iPhone lud.



Freitag, 19. Dezember 2014

Überlebenskampf – Ausharren oder aufgeben?



„Warum hilft Eriks Zauber nicht? “, fragte ich Gunnar und vermochte meine Kummer und meine Traurigkeit nicht zu verbergen. 
„Gegen die Invasion der kriminellen Russen scheint kein Kraut gewachsen zu sein.“ Auch Gunnar ist in letztere Zeit nicht mehr so heiter und wohlgelaunt.
Er sucht mich zu beruhigen, was nun .......überhaupt NICHT gelingt.
Ich bin bereits JETZT am Ende meiner Kräfte. Physisch wie psychisch. Weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Bin nervlich bereits soweit am Boden, dass ich Beruhigungs- und Schlaftabletten nehme.
Was soll nur aus mir werden?......wenn ich mittellos bin?


Genau genommen gedachte ich eine Reise zu unternehmen oder in ein Hotel zu ziehen, um all diesem Wahnsinn, zumindest vorübergehend, zu entfliehen. Andererseits sollte und kann ich keinerlei Gelder verschwenden. Infolgedessen bin ich gezwungen „Strategien des Überlebens“ zu entwickeln:
1. Wenn ich mich schon selbst so derart bedauern muss, dann wäre es gut, sich ein einziges Mal so richtig auszuweinen. „Raus lassen“, was einen quält. Sich dann zusammen zu reißen und tunlichst zu fassen, um..... zu „handeln.“ Was auch Gunnars Rat entgegen käme. Denn alles andere, macht krank!!!
2. Zuvor muss ich jedoch gut und ausführlich darüber nachdenken, WAS zu tun ist!
3. Bis ich zu handeln vermag, oder eine Lösung gefunden wurde, ist es wichtig, mich an die notwenigen Überlebendstrategien zu halten. Die unter anderem auch darin bestehen, die Sicherheitsvorkehrungen, insbesondere für uns, zu erhöhen. Andererseits sind wir einem zunehmenden Geräuschpegel ausgesetzt, welcher oft nur noch mit Gehörschutz auszuhalten oder mit Musik zu übertönen ist.

Unser ruhiges, gleichwohl abgelegenes und spirituelles Zentrum wurde in kürzester Zeit von kriminellen Schurken mit Vorsatz zu einer Part-, Erlebnis- und Rotlichtmeile umgewandelt.

So schnell wendet sich das Blatt!
Obgleich.......uns unsere Anwälte rieten zu kämpfen und auszuharren.
Denn,.....wäre es nicht auch möglich, dass sich „das Blatt“ von Neuem „wendet“???

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- Natalja ist zurück. Sie ist noch immer kränklich und wird erst im Januar wieder mit ihrer Arbeit beginnen.
- Nichts von Kevin!? Ernüchternd. Warum? Was hat er vor? Wird er uns nun gänzlich verlassen und in Deutschland bleiben?
- Zum Glück nichts von Felicio und nichts von Wanja. Was nicht zur Gänze der Wahrheit entspricht. Man hört so Einiges von Wanja und seinem Bruder, was nicht koscher ist.
- Nichts mehr von Ian....außer Fotos. Nichts von Troels.
- Lisa Anekelea wird ein Mädchen von ihrem Mann bekommen. Das steht nunmehr fest und machte die Runde. Jason gibt sich als stolzer Vater.
- Gunnar telefoniert beinahe täglich mit seinen Kindern und Marie. Mit mir gedenkt sie sich nicht unbedingt zu unterhalten. Vermag eine Frauenfreundschaft in der Tat einen derartigen Bruch erleiden, dass es keinerlei Hoffung mehr gibt?

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Befindlichkeiten
Müde und Fatigue. Was gewiss an einem Mangel an Schlaf liegen wird. Dazu der Stress und die Ängste um die Existenz! Die beständige Lärmbelästigung......

In derlei Zeiten ist es von aller größter Wichtigkeit, dass wir, als Familie „Sølgård“ „zueinander stehen“!!!


Donnerstag, 18. Dezember 2014

Kampf oder Kapitulation?



Es wurden Weihnachtsgeschenke gekauft, in den letzten Tagen..... und.......überdies vermochte ich Gunnar zu überreden, nicht zu Lara zu gehen. Zumindest....im Augenblick. Und unser Sex war spontan, wohltuend und erfreulich.



Genau genommen wollte ich diesen Eintrag bereits mit der Überschrift „Verzweiflung“ versehen. Und um ehrlich zu sein, bin ich dies gleichwohl.....verzweifelt und.....im „Absturz“ begriffen.
Die Situation wird unerträglich.

Der Einzug der Russen.
Wir werden überflutet von diesen Leuten, und es sind nicht nur Russen. Sie bringen ihre Vasallen und ihre Dirnen mit. Ohne dass wir es wollen, oder beeinflussen könnten, verkommt unser spirituelles Zentrum so allmählich zu einem Rotlichtviertel.
Sie vertreiben die anderen Gäste, die eher Spirituellen, welche bisher zu uns kamen, um Ruhe und Erholung zu finden. Es sind die Gäste, welche genau genommen hier her gehören und für welche dieses Zentrum gleichwohl gedacht war, die nun ihre  Reservierungen stornieren und ausbleiben.
Es war uns bedauerlicher Weise nicht möglich die Russen und ihr Gefolge abzuweisen. Ganz und gar nicht allesamt. Sie drohten uns zu verklagen. Und wie viel Rechtsstreitigkeiten vertragen wir (noch)? Wie viel Anwälte müssen, können wir (noch) bezahlen? Das verschlingt eine Menge Geld.
Andererseits verwehre ich mich noch immer und immer wieder entschieden dagegen als Puffmutter zu fungieren und vor allem, in dergleichen Milieu zu leben (jetzt leben zu müssen).
Was soll ich tun?
Weiße ich alle Russen ab, bin ich innerhalb kürzester Zeit erneut in den roten Zahlen. Wo es ohnehin nicht rosig aussieht.
Sollte ich nun tatsächlich NICHT in der Lage sein nutzbringend und ergiebig zu wirtschaften, drohte mir mein Vater zu allem Überfluss Zuwendungen, Gelder und finanzielle Mittel jeglicher Art zu sperren. Er will, er zwingt mich  auf “eigenen Füßen“ zu stehen. Was meinen Untergang bedeuten kann (wird!). Denn, wenn wir in absehbarer Zeit keine wirkliche Lösung finden, werde ich in Konkurs gehen und alles verkaufen müssen.

Verzweiflung!!!!!


Sonntag, 14. Dezember 2014

Der Unterschied der Liebe und merkwürdigere Träume



Ein etwas ungewöhnlicher Post
Ich schlief zehn Stunden, heute Nacht. In Gunnars Armen. Jede Menge Zeit für reichlich närrische Träume.
Da war Gunnars Penis, der nur etwa so groß (klein!) wie ein Schweineschwänzchen war und den ich lutschte (wobei mir übel wurde? – Ja. Das ist nun wirklich weder komisch, noch lustig!). Später träumte ich von Troels und.......von einer riesigen Gurke. (Nicht lachen......) Es war tatsächlich eine „Gurke“. So etwa zwei Meter lang und einen Halben im Durchmesser. Ich hatte sie in einer Art großen Saal vergessen, indem eine Veranstaltung stattfinden sollte. Ich war gegangen, um mich dafür aufzuhübschen. Auf dem Rückweg, der über eine Tankstelle führte, wollte mich jemand mit einem Gewehr erschießen. Ein Mann selbstverständlich. Was sonst. Ich schrie und bettelte: „Nein. Bitte nicht.“ und hielt die Arme hoch.
Gut, ich erreichte den Saal. Im Traum hat man zumeist das Glück eben NICHT zu sterben (und manchmal sogar Superkräfte). Dort war Troels mit (seiner) dieser Anette und ich bemühte mich in ihrer Gegenwart so „harmlos“ wie nur möglich zu erscheinen. Setzte mich aber dennoch neben ihn und nach einer Weile legte er (unbemerkt) seinen Arm um meine Hüfte........

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Es war nicht zu vermuten, Derek heute Morgen im Restaurant zu treffen. Denn es war bereits nach zehn. Aber da war er. Nickte kurz zu uns herüber und setzte sich an einen Tisch ein Stück weit weg von dem Unseren.
Natürlich hatte ihn Gunnar bemerkt und als wir das Restaurant beinahe gemeinsam verließen, winkte er ihn zu uns. Ich ging noch ein paar Schritte. Blieb dann stehen. Drehte mich zu den beiden um und beobachtete, wie sie miteinander sprachen. (Und in solcherlei Momenten, wenn zwei Konkurrenten so nahe beieinander stehen, zieht Frau selbstredend „Vergleiche“.)
Ich musste lächeln, über meine Gedanken, in denen mir überaus rasch klar wurde, wie sehr ich Gunnar liebe und dass ich mich jeder Zeit wieder für ihn entscheiden würde.
Ich spazierte nun einige Schritte auf die beiden zu und noch im selben Augenblick schien Derek, aus unerfindlichen Gründen, etwas „beweisen“ zu müssen. Zumindest schien es im ersten Augenblick so.
„Es ist schön und ungewöhnlich zugleich euch beide so reden zu sehen.“, sagte ich lächeln und beinahe etwas Geistes abwesend.
„Dein Mann hat offensichtlich keinerlei Furcht, dass ich ihm seine Frau wegnehmen könnte.“ Derek sagte diese Worte jedoch eher als Neckerei. Da war keine Missgunst in seiner Stimme. Offenkundig doch nur ein Scherz. Womöglich aus Verlegenheit.
Gunnar antwortete darauf mit einer derart selbstsicheren Art, dass an seiner unumstößlichen Gewissheit keinerlei Zweifeln mehr aufzukommen vermochte. „Nein. Ich weiß, sie wird mich nie verlassen, weil sie mich liebt und ich sie.“ Er grinst. Jedoch weder überlegen noch arrogant.
Wir beide, Derek und ich, sahen uns an und wussten, dass er meinte, was er sagte und er hatte damit zur Gänze ins Schwarze getroffen. Es ist tatsächlich wahr. Ich liebe meinen Ehemann über alles und würde ihn nie verlassen. Würde ihn (aller Wahrscheinlichkeit nach) immer wieder „wählen“........denn im „Vergleich“ der beiden, wäre es für mich keine Frage und kaum einen zweiten Gedanken wert (außer, dass Derek in der Tat ein überaus netter und liebenswerter Mensch ist, welcher mich zu allem Überfluss auch noch zu liegen scheint), ........mein Herz schlägt in jedem Fall nur und ausschließlich (am Ende) immer für Gunnar, meinen Ehemann.

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„Wie kommt das nur? Nach über zwei Jahren sind wir noch immer so verliebt ineinander und mehr denn je.“, fragte ich zu Gunnar, der seinen Arm um meine Taille gelegt hatte, während wir weiter auf unser Haus zu gingen.
„Wir sind nun einmal füreinander bestimmt. Seelenpartner, wie du weißt. Und zum anderen mag es daran liegen, dass wir nicht jede einzelne Minute miteinander verbringen. Du mir meine kleinen Freiheiten lässt und ich dir deine.“ Bei diesen Worten zwinkerte mir Gunnar zu und lächelte wissend.  „Aber, das ich trotz alledem immer für dich da bin und dass wir uns, trotz der kleinen Abenteuer, noch immer und immer wieder aufs neue wissend vertrauen.“



Samstag, 13. Dezember 2014

Kleine Freiheiten



Gunnar hatte sich bei mir gemeldet, während ich mit Derek essen war.
„Ich wollte dich fragen.....“, begann er zögerlich und eher leise.
„Du willst noch bleiben. Nicht wahr?“
„Ja.“ Räusper. „Bei Hjalmar. Ein paar Bier trinken heute Abend. Taylor ist auch hier.“
Im selben Moment noch kippte meine Stimmung. Ärger breitete sich aus in meinem Bauch. „Mach doch was du willst.“, sagte ich und legte auf.

Ich mag Derek. Ohne Frage. Dennoch wäre es mir lieber gewesen mit meinem Ehemann zusammen zu sein!

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Nun, trotz alledem nutzte ich heute Morgen die verbleibenden Stunden mit Derek.
Am gestrigen Abend ging es mir nicht gut und aus diesem Grund wurde unser intimes, inniges Zusammensein auf den heutigen Morgen verlegt. Merkwürdiger Weise war da erneut nicht wirkliche Leidenschaft. Zumindest bemerkte ICH (an mir) keine. Oder ist es einfach nur Dereks sanfte Art?
Gegen zwölf bin ich allein zurück in mein Haus gegangen, um auf Gunnars Rückkehr zuwarten.
Er kam tatsächlich gegen halb eins. Wer hätte es gedacht. Ziemlich früh für seine Verhältnisse. Nun, das war okay.
Nach zwei Tagen der (Ehemann-)Abstinenz hatte ich einen Augenblick Mühe ihn zu küssen. Was nicht ausschließlich an der Zeit ohne in lag. Sondern gleichwohl an dem Gedanken, WEM und WAS diese Lippen in den letzten zwei Tagen berührt, geküsst und liebkost hatten.....
Gunnar hingegen......war wie immer. Als wäre nichts geschehen. Als hätte er mich erst vor einer Stunde verlassen und wäre....nur schwimmen gewesen......
Einerseits bewundere ich, wie er diese unterschiedlichen Welten abzugrenzen vermag.
Andererseits hasse ich ihn dafür.......
Dennoch und alles in allem war ich mehr als glücklich, dass er endlich wieder bei mir war!

(Rechtfertigung: Ich nehme mir diese kleinen Freiheiten mit Derek auch nur Not gedrungen, weil Gunnar sich die Seinen nimmt.)

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Befindlichkeiten
Überdies habe ich mich nun „aus-ge-powert“, nennt man das. Bin ein dreifaches Stück spazieren gegangen und absolvierte mit Gunnar einige Übungen. Wo ich doch eigentlich so müde gewesen war und am aller liebsten hätte schlafen wollen. (Aber da war dieses leckere Stück Torte mit viel zu vielen Kalorien.) Und nein, es war kein Sex. (Gunnar ist sicherlich noch vom Tag zuvor zufrieden gestellt.) DER, ist aller Wahrscheinlichkeit nach erst Morgen dran. Denn heute ist es genug. Ich habe Schmerzen und Krämpfe.
So viel zu DEM, was ich noch kann.........


Freitag, 12. Dezember 2014

Keine highlights – Eher downfalls




Gunnar ist gegangen, ohne dass ich viel davon bemerkte. Mir wähnte, als würde er sich auf irgendeine Art und Weise schuldig fühlen. Überdies wollte ich es nicht. Viel bemerken, von seinem Gehen. Von dem, wie er mich „verlässt“. Stattdessen surfte ich bis sieben im Internet und wartete auf Derek, der dann schließlich kam, um mich zum Dinner abzuholen. Gestriegelt, geputzt, fein hergerichtet, dass ich bereits annahm einen „offiziellen (Heirats-)Antrag“ von ihm zu bekommen. Jedoch nichts dergleichen. Er wollte schlicht und einfach mit mir essen gehen.

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Es war ein anstrengender Tag gewesen. Frisör, Probleme im Office besprechen und Gunnar gehen sehen. Daher war ich am Abend doch ziemlich erschöpft.
Kein Sex. Zumindest nicht am gestrigen Tage. Eher Entkräftung und mehr als nur simple Schläfrigkeit. Kaum dass mein Körper eine annehmbare Position im Bett gefunden hatte, übermannte mich der Schlaf.....und am Morgen dann Derek. Mit meinem Einverständnis. Obgleich unser Ineinander von wenig Leidenschaft geprägt war und doch viel mehr dem Zusammensein zweier lang Verheirateter glich. Diese Art von Sex, welchen man beinahe zwangsweise hat, wenn man vermutet, lange Zeit nicht mehr miteinander intim werden zu können.
Aber egal. Es ist nicht von belang. Was zählt, ist die Nähe. Das Zusammensein an sich. Das Kuscheln. Das Schmusen. Das genüssliche geborgen Sein.

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„Konzentriere dich auf mich.“, sagt Derek mit ruhiger Stimme zu mir und sah mir lächelnd in die Augen. Alldieweil ich nicht wirklich ruhig durch- und auszuschlafen vermochte. Unruhig war. Bereits halb sieben wach war und mich unruhig im Bett hin und her wälzte.
„Ich muss aufstehen.“, drängte ich ihn. „Mein Termin in der Physiotherapie bei Malika.“
Wir frühstückten noch in Dereks Hütte und gingen gemeinsam los. Kamen jedoch nicht weil, weil ich beinahe stürzte. Ich rutschte aus und mein Fuß knickte um. Gleichwohl ich mich an Derek fest hielt, war ich dem Boden näher als dem Himmel.
Wir waren nur etwa hundert Meter weit gegangen. Dort endete mein Weg und wir kehrten um.
Ausruhen ist angesagt. Im wahrsten Sinne des Wortes die „Beine nach oben legen“.
„Wann kommt eigentlich Gunnar zurück?“, fragte Derek.
„Ich weiß nicht. Vermag es nicht wirklich zu sagen. Womöglich bleibt er heute noch in Stockholm. Sucht Natalja im Hospital und seine Bruder am Abend auf.“



Donnerstag, 11. Dezember 2014

Klartext!



Rea redet (für einen Augenblick) politischen Klartext
(Nun spreche ich auch noch von mir in der dritten Person?! Tzzz, Tzzz. Tzzz...)
Wenn ich von den „Russen“ rede, dann bezieht sich dies nicht auf den Staatschef Putin persönlich, um genau zu sein. Denn er scheint mir doch ein ganz passabler Kerl. Stellt sich gegen Aggressoren sowie Kriegstreiber und ist in jedem Fall noch weiter entfernt vom „roten Knopf“ wie diese. Gleichwohl ich Männer an der Spitze von Ländern ohnehin nicht für gut befinde. Haben sie doch nicht die Weisheit, den Über- und Durchblick der Frauen. Andererseits vermögen einzelne Frauen in einer von Männern beherrschten Domäne/Welt nur wenig ausrichten. Sie werden nur all zu oft als Judas dargestellt und missbraucht. Als Verräter (-innen) am eigenen Volk, denen Mann den „schwarzen Peter“ zuschieben kann. Hat dies womöglich schon einmal jemand bemerkt??? Siehe dazu auch Lady Thatcher, die als einzige gegen einen Krieg stimmte. Nun geht sie, verleugnender Weise, als „eiserne Lady“ in die Geschichte ein. Und so „eisern“ scheint sie nicht gewesen zu sein. Denn sie vermochte  den Druck der Männer doch nicht standzuhalten.
Aber zurück zu den „Russen“. Es sind die zu Geld gekommenen, niedriger Geburt. Die Neureichen, die selbst ihr eigenes Land verraten. Es aus-verkaufen, was Putin schließlich selbst moniert.
Andererseits sind es die Kriminellen, die Zuhälter, Drogenbosse und Geldwäscher, die sich in skandinavischen Ländern etablieren. Die sogar die einheimischen Verbrecher an die Ränder drängen und so noch Konflikte in diesem Millieu auslösen. Sie sind respekt- und skrupellos. Gehen über Leichen, wenn es sein muss. DAS, wie ich finde, sind die wirklich Gefährlichen.
Nun ja, so wirklich genau kenne ich mich in deren Kreisen selbstredend nicht aus. Ich weiß nur, was Kurt so erzählt.....
Und nein, unsere Familie bezieht ihr Vermögen nicht aus Waffenverkäufen und wir sind gleichwohl keine Zulieferer.

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Viggo ist mit Henrik, Marie und den Kindern nach New Orleans gereist. Das wusste ich nicht. Gunnar erwähnte es gestern.
„Es braucht einen Kundigen. Auch wenn er noch lange nicht soweit ist. Erik wird ihn in einigen Tagen ablösen.“, sagte Gunnar zu mir. „Er wollte ohnehin Camille noch einmal sehen.“

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Gunnar war heute Morgen bei Natalja im Hospital. Seitdem ist er nicht wirklich gut drauf. „Es geht ihr den Umständen entsprechen.“, hat er nur gesagt.
Aus diesem Grund gedenkt er sich offensichtlich bereits heute schon „dominieren“ und den Hintern versohlen zu lassen. Was ihn nun offensichtlich „auszugleichen“ vermag.
Nun, einerlei. Das ist nicht wirklich bedenklich. Dann werde ich eben heute schon bei Derek sein.