Sonntag, 30. August 2015

Okay



Gunnar war einige Male bei Alexa, während ich mit meinem Notebook saß und mich ein Anruf von Wanja erreichte. Er wollte plaudern. Einfach so.
Okay.

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”Wir müssen so allmählich unsere Vorbereitungen für die Reise nach South Dakota treffen.”, sagte Gunnar so beiläufig und zwischendurch.
”Okay”.

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Es ist spät geworden, gestern Abend, was das Ausschlafen am darauffolgenden Morgen nach sich zog. Geschehen ist nichts. Ich war müde und erschöpft.
Nach dem späten Frühstück war Gunnar für gut zwei Stunden verschwunden. Als er wieder kam, tat er beflissen und beschäftigt. ”Kann ich dir noch etwas helfen? Beim Packen vielleicht?”
Ich funkelte ihn mißbilligend an und fragte: ”Gefickt?”
Er räusperte sich ein wenig verlegen und in diesem Augenbick war mir klar, dass ich mit meiner Vermutung richtig lag, zog die linke Augenbraue nach oben und grinste. ”Ja.”
”Okay.”

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Kurze Zeit später stand ich am geöffneten Fenster. Hatte die Sonnenbrille auf meiner Nase und ließ mir ein wenig das Gesicht und die Arme bescheinen, um die Bildung von Vitamin D in meinem Körper zu fördern, als Gunnar von hinten seine Arme um mich legte und schmusend meinen Nacken küsste. Das ließ mich so ”schwach” werden und ich sank fast zusammen. Die Knie wurden mich weich.
Gunnar küsste und schmuste weiter. Ich stöhnte, ließ mich in seine Arme sinken.
”Lust?”, fragfte er schmunzelnd.
”Ja.”
”Okay.”
”Kannst du denn jetzt überhaupt schon wieder ficken?”
Er lachte. ”Aber ja. Was denkst du denn?”
Nein. Am Ende ist es NICHT dazu gekommen.

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Nun ist es wieder so spät geworden. Wenn auch nicht ganz so spät als gestern.
Gunnar war noch einmal bei Alexa. Kam dann jedoch wieder zu mir und wir sahen noch eine Weile fern. Bis jetzt. Und genau genommen sollte ich mich bereits im tiefen Schlaf befinden. Aber ich bin aufgeregt, wegen unserer Reise zu Mry und Tate’ ogna nita pehin. Dieses Mal, wird es keine Umwege geben. Keine schlechten Motels. Wir fahren direkt zu ihrem Haus in den Balck Hills.

  
  

Samstag, 29. August 2015

Charmeure ihres Gleichen



Das Disaster war buchstäblich vorprogrammiert.

Alexa tat sich hervor. Buhlte um die Gunnars gunst, profilierte sich an meines Ehemannes Seite, als wäre SIE seine Frau.
Wollte sie mir, Gunnar und allen anderen etwas beweisen? Das sie ”die Bessere” für ihn ist? Was hier und gestern die ideale Plattform dafür war.
Gleichgültig. ICH für meinen Teil stand vor der Wahl, das Szenario weiterhin zu verfolgen, dagegen zu kämfen, oder weg zu laufen.
Im Selben Moment errreichte mich eine Herz ergreifende Video-Song-Botschaft von Ian. Seine Stimme berührt noch immer mein Herz. Und am aller liebsten wäre ich, in diesem Moment.......
”Could we meet us?”, was my answer. Nur WANN ist die Frage, wenn wir doch nach South Dakota fliegen.
Alles in allem wartete ich nur noch darauf, etwas zum Anlass nehmen zu konnte, um (gekränkt) von Dannen zu ziehen. Genau genommen war beinahe alles nur nur ein Affront.
Gunnar trank und trank immer weiter. Alexa wsar bei ihm und ”kümmerte” sich rührend um ihn. Mir war das ganze Theater einfach nur widerlich, lästig und abstoßend.

Nach einer ganzen Weile, es war bereits halb eins und ich hatte aufgegeben, dass sich die Party auflöst, oder in eine andere Location verlegt, kam Ians Antwort. ”Yes. We can.”
”??? Like right now? When?”
”NOW! When you can.”
”??? And Where?”
”In the Hotel Rex . I just arrived.”
Okay. Was nun? Sollte ich gehen oder nicht? Gunnar war ohnehin betrunken. Er würde es aller Wahrscheinlichkeit nach nicht einmal bemerken und es als ”normal” empfinden, wenn er in Alexas Bett aufwacht. Infolgedessen entschied ich mich für Ian.
Ich war so gegen halb zwei bei ihm. Tod müde. Erschöpft und fiel nach einer kurzen und freurigen Begrüßungs einfach ins Bett, wo uns die ungezügelte Leidenschaft überkam. Einfach so....

Ich hörte ihn noch ein Liedchen für mich summen in einem tiefen Barriton. Fühlte, wie Ian sich neben mich legte und ich schlief, fest an seine Seite geschmiegt,....ein.

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Versprochen ist versprochen
Am späten Morgen noch einmal ein ruhigeres Inneinander. Wohltuend und sanft.
Kuscheln und kuscheln und kuscheln.
Brunch.....mit den Mitgliedern seiner Band. Was ich nicht wollte.
”Ich möchte nicht, dass du mich, wie womöglich bereits einige andere vor mir, bei deinen Kollegen als Throphäe der letzten Nacht präsentierst.”
Ian lachte und umarmte mich. ”DU bist doch niemals eine Trophäe für mich.” Er sah mir tief in die Augen und ins Gesicht. Schnaufte ein wenig. ”Wenn........aber es ist ja  nicht möglich. Dann würde ich so gerne.....mit dir zusammen sein.”
”Du hast deine Annika.”
Er tat erneut einen tiefen Atemzug. ”Ja. Aber trotz alldem liebe ich dich....immer noch.”
”Bist du sicher?”, erwiderte ich mit zweifelndem Blick.
”Deshalb will ich jetzt mit dir angeben. Weil ich stolz auf dich bin. Auf Deine ebenso fortwährende Liebe zu mir.”
”Es gibt doch so viele schöne Frauen.”
Seine Mimik zeigte ein pfiffiges Grinsen. ”Du scheinst dir nicht bewusst zu sein, wie schön du wirklich bist.”
”Du bist ein Charmeur Ian Mc Nomarah. Das weißt du aber schon?”
Er hielt meine Hand und küsste mich. ”Du glaubst mir nicht.”
”Warum sind wir dann nicht zusammen.”, wurde ich provokant und zwinkerte ihm zu.
Er lachte. ”Weil DU es nicht wolltest. Dich für deinen Gunnar entschieden hast.....der dich betrügt.”
Ich schlug ihm verspielt meine Faust auf die Brust. ”Ach komm! DU warst auch nicht viel besser. Ich erinnere nur an deine Gesangskollegin Aimee, mit der ich dich fand, mit herunter gelassener Hose.”
”Das ist vorbei. Ich bin nicht mehr SO.”
”Ach ja?! Und was ist das jetzt hier gerade mit uns? Du hast deine Annika heute Nacht mit mir betrogen.”
Er ließ mich los und wurde ernst. ”DAS, mit DIR, ist etwas ganz anderes. Das war es schon immer.” Nun kam er wieder wohlwollend auf mich zu und ergriff erneut meine Hand. Sah mir verlangend in die Augen und lächelte leicht. ”Ich liebe dich Rea. Ich liebe dich noch immer.”
Ich lächelte zurück. ”Ich dich auch Ian. Ich dich auch. ”Wir konnten uns beide nie vergessen. Da glomm stets eine Flamme für den anderen in unseren Herzen.”
”Ja.”

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Ich fuhr mit dem Taxi nach Hause. Wie vermutet, war unser Apartement leer. Also duschte ich und wartete ab. Gunnar kam verhältnismäßig früh (Natürlich von Alexas Apartement herüber). So zeitig hatte ich ihn nicht erwartet und war ganz froh, (zu seiner ”Begrüßung”) wieder hier zu sein.
Er sah verschlafen aus und die Spuren der letzten Nacht zeichneten sein Gesicht. Gunnar küsste mich lächelnd im Vorüber gehen. ”Ich gehe erst mal ins Bad.”
Ich stand am offenen Fenster und ließ mir Sonne entgegen scheinen, als Gunnar, so nackt, wie er gerade aus der Dusche kam, plötzlich hinter mir stand und sich an mich drückte, WAS......meine Lust auf ihn weckte. Was ich ihm gleichwohl mit meinem Verhalten zu verstehen gab. Dennoch fragte ich: ”Schon gefickt heute Morgen?”
Gunnar lachte. ”Nein. Ich hatte keinen Bock. Und auch nicht gestern Abend. Zumindest weiß ich nichts mehr davon.”
Gunnar drängte mich zum Bett. Ich ließ mich willig fallen und ere kam über mich. Drang rasch in mich ein.
”Ahhhh! Ficken am Morgen, ist doch schon was.”
”Ist es NUR ficken?”, hauchte ich noch und.....ließ mich fallen.
”Nein.”,erwiederte er keuchend.” Das ist es wahrlich nicht! Ich l-i-e-b-e dich!”


Freitag, 28. August 2015

Fragen



Muss es eigentlich immer etwas geben was mich sorgt?
Ist es nötig sich ständig zu echauffiere über etwas, was ich vermutlich doch nicht zu ändern vermag?
Warum tue ich es dann?
Habe ich etwa ein gewisses Vergnügen daran mich zu quälen?
Was bringt mir das Ärgern? Das darüber nach sinnieren?
Heißt es nicht immer: ”Mach das BESTE” aus deinem Leben!
Vielleicht hat man genau DAS gemeint.
Die Probleme vergehen nicht indem ich mich sorge.
Sie schlagen mir allenfalls auf den Magen!

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Gunnar hat begriffen. Zumindest scheint es so.
Er gibt sich Mühe, mich (im augenblick) nicht mehr mit Alexa in Berührung kommen zu lassen. Er besinnt sich offensichtlich auf irgendeiner, oder seine Weise, doch noch auf sein Eheversprechen. Bleibt aber dennoch ehrlich dabei. Was zu honorieren ist. Wie ich finde.
Dennoch, ist es noch nicht das Ende aller Tage.
......was sich beispielsweise bereits heute zeigt.
Gunnar arbeitete gestern Abend bis spät in die Nacht und heute Morgen. (Wir schliefen trotz alledem aus und es gab ein intimes Ineinander.) Aber JETZT, schließt er bis Montag mit seinem Job ab. Denn die große Geburtstags-Party wird heute steigen. Sammelpunkt soll unser Apartment sein. Was selbestredend nicht wirklich meinen Vorstellungen entspricht. Überdies hat er (selbstverständlich!) Alexa eingeladen. Und andere Gespielinnen werden sicherlich ebenso zugegen sein.
Alles in allem, ist es mir schlicht und einfach zuwider zuzusehen, wie man sich betrinkt und dann zumeist aus der Rolle fällt. Gleich WEN es betreffen mag. Ich habe ohnehin festgestellt, dass die Schweden in Punkto Feierlichkeiten überaus unkonvenzionell sind. Da kann es schon einmal vorkommen, dass sich zwei auf der Toilette paaren oder sich in unserem Ehebett wieder finden. So betrunken, wie sie sind.
Gunnar bat mich aus ganzem Herzen, doch gleiwohl eine Teilnehmerin seiner Fete zu sein......und zu bleiben. Nicht weg zu gehen. Aller Wahrscheinlichkeit nach, würden sie alle so wie so früher oder später noch um die Häuser ziehen, sodass ich, wenn es nötig wäre, zu Bett gehen könne.
Ich bin in der Tat unsicher, was ich nun tun soll. Es ist schließlich meines Ehemanns Geburtstagsfeier. 


Donnerstag, 27. August 2015

Rückwärts.....



Natürlich traf ich im Zentrum beinahe erwarteter Weise auf Derek. Wie hätte es auch anders sein können. (Also nichts mit ”flirten”.) Er kam mir entgegen, als ich auf dem Weg zum Restaurant gewesen war. Thomas traf ich ebenfalls dort. Wir redeten kurz. Er hat es sich tatsächlich zur Aufgabe gemacht, aus dem Zentrum wieder DAS zu machen, was es einmal war und was es hätte sein sollen. Überaus lobenswert und zustimmungsbedürftig!
Jason sah ich jedoch nicht.
Während des Lunches rief mich lediglich Troels an und fragte, ob wir uns am Abend treffen könnten.
”Aller Wahrscheinlichkeit nach nicht.”, erwiderte ich in weiser Voraussicht. ”Wie geht es deiner Anette? Hast Du sie besucht?”

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Eine Zeit lang war ich spazieren mit Derek im Park. Dann rief ihn Gunnar an. Denn MEIN iPhone war abgeschaltet.
Gunnar hatte mich gesucht. Und da meine Möglichkeiten und der Radius meiner Aktionen sich mehr und mehr reduziert, ist mein Aufenthaltsort gleichwohl zügig ermittelt. Gunnar ist dies durchaus bewusst und der sucht dort, wo er mich am ehesten vermutet.  
Derek hiel mir das Handy mit ausgestreckter Hand entgegen. ”Ich will nicht mit ihm sprechen.”, sagte ich.
Gunnar ließ nicht locker. ”Sei doch nicht albern. Ich liebe dich doch!” Und am Ende überredete er mich schließlich, umgehned zu ihm zurück zu kommen.
Ich kann nicht sagen, als WAS ich diese Entscheidung nun werten soll? 
Beim Gang zurück schalten und rückwärts fahren, war ich schon immer ein wenig unsicher, ob ich nicht doch (ausversehen) in einen Abgrund stürtze.

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Befindlichkeiten:
Ärger, Sorgen und Eifersucht, schlagen mir buchstäblich auf den ”Magen”.




Mittwoch, 26. August 2015

Erneuter Sieg über die Gehorsamkeit



3. Sieg - Meine Erfolgsbilanz geht weiter
Die gemeinsame Frage des Speisens löste ich mit klaren Worte.
”Nein! Das will ich nicht mehr!” und Gunnar wusste ganz genau, dass es mir ernst damit war. Infolgedessen entschied er sich, zumindest zum Lunch, mit mir an einem Tisch zu sitzen.
Am Abend sah dies jedoch anders aus. Er dachte offensichtlich, dass ich nachgeben würde. Tat ich jedoch nicht!
Nun setzte er sich dieses Mal allerding, unverständlich mit dem Kopf schüttelnd, mit Alexa an einen anderen Tisch. Denn genau DAS hatte ich ihm vorgeschlagen. Und ich....blieb allein. Aß zu Ende und fuhr, nach Absprache mit dem Selben zu Troels. Die Gelegenheit nun doch noch nutzend, dass seine Anette im Krankenhaus lag.
Wir diskutierten politisch und sahen uns Videos von Reden seiner neuen Partei an. Welche ihn noch nicht als offiziellen Mitarbeiter aufgenommen hat.
”Man wartet ab, um meine Loyalität zu testen.”, erklärte er mir.
Wozu braucht man das? Frage ich mich da.

Wir beide gingen spät zu Bett. Es muss so gegen eins gewesen sein. Ich war mehr als erschöpft und legte meinen Kopf auf Troels Brust.
”Weißt du was? Ich werde dich die ganze Nacht nur ansehen.”
Ich lächelte sanft, sah vor meinem inneren Auge die Worte von Troels vorüberziehen und schlief ein. 

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Nach dem Ausschlafen bis halb neun, Troels hätte schon längst in der Parteizentrale sein müssen, erlaubt ich ihm/uns noch ein wohltuendes Ineinander. Es war so überaus angenehm und ich empfand es als Geschenk des neuen Morgens. 
Für ein gemeinsames Frühstück blieb keine Zeit. Er ging und ich etwas später. Zog die Tür leise und lächelnd hinter mir zu. Gedachte noch einmal wohlwollend der letzten Stunden und genoß den Anfang des neuen Tages. Was würde nun geschehen? Was würde er mir bringen?

Ich fuhr nicht nach Hause, sondern frühstückte im Kaffee nebenan. Allein......und dachte über meine nächsten Schritte nach.
Um ehrlich zu sein, verlangt es mich im Augenblick in keinster Weise nach Hause oder zu Grunnar zurück zu kehren. Nur, und da ich mich kenne, sollte ich mich hüten vor übereilten Entscheidungen. Wie beispielsweise Wanja anzurufen und mich von ihm abholen zu lassen. Was ich durchaus tun könnte.
Ich denke, zunächst werde ich ins Zentrum fahren und Jason meine Frage stellen.
Allendhalben kann ich Ausschau halten, nach anderen , interessanten, reizvollen Optionen. Die ich, genau genommen, überhaupt nicht will.
Immerhin könnte es bezaubernd werden,.....einfach nur....ein wenig zu flirten................



Dienstag, 25. August 2015

Nicht SO, wie mein Ehemann



Ich gedachte Gunnar seinen Ehrentag nicht zu verderben. Beruhigte mich weitestgehend und ließ Ruhe zwischen uns einkehren. Ich würde mit meinem Verhalten ohnehin nicht verändern. Außschließlich schadede ich mir selbst.
Trotz alledem bin ich Gunnar dankbar. Denn er hatte am Sonntagabend imense Geduld mit mir bewiesen. Nun, das sollte er auch. Kam er doch zufrieden und glücklich von Siv und ihren Schwestern. Und von Alexa, mit der er beinahe das gesamte Wochenende verbrachte.


Alles in allem habe ich mich entschlossen, mir ebenso meine Freiheiten heraus zu nehmen. Die mir SCHON wichtig sind. Welche ich jedoch, in dieser Form....nicht nötig habe.....so wie mein Ehemann.
An Derek denke ich dabei natürlich. Er ist so ein lieber Mann. Mit ihm bin ich gleichwohl ausschließlich dann zusammen, wenn Gunna(mich nicht haben will) andere Interessen verfolgt, die NICHT die meinen sind.
Mich gelegentlich doch mit Wanja zu trefen, wäre eine Option, die er selbst bereits erwähte. Und....wer weiß...... Möglicherweise ist es auch ganz gut, wenn er, bis auf Weiteres, vergeben ist.
Mit Troels einen Kaffee zu trinken und gegebenenfalls.....an manchen Tagen eine Spritztour zu unternehmen ist etwas, was ich mir sicherlich zukünftig genauso vorbehalten werde. Und ich weiß genau, dass er will.
Reizen würde mich nach wie vor....Jason. Er ist ein überaus attraktiver Mann. Aber von Diesen...gibt es im Zentrum genug. Woran ich jedoch Null Interresse aufweise. Nicht SO, wie mein Ehemann.

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Der Lunch selbstredent mit Alexa zusammen. Genauso wie das Dinner.
Was bleibt mir da noch zu sagen?
In jedem Fall werde ich mir Derek als Bodyguard an meine Seite holen. Was für mich, so ganz persönlich, zwar irgendwie beschlossen ist. Ich dennoch ein wenig wankelmütig bin. Alldieweil ich mir sicher sein kann, dass ich unter seiner Aufsicht kaum einen anderen Mann treffen kann. Was in diesem Fall gründlich zu überdenken ist. An Jason hatte ich gleichermaßen gedacht. Nur, ist es mit jedem dieser Männer das Selbe.
All meinen diesbezüglichen Überlegungen zum Trotz, sollte es demnächst eine Gelegenheit geben, werde ich ihn fragen. Gunnar habe ich bereits von meinem Vorhaben informiert. Zumindest, was Derek betrifft.

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2. Sieg errungen
Gunnars ”Geburtstagswunsch” war es, mit mir und Alexa die letzte Nacht gemeinsam in unserem Bett zu verbringen. Und im Laufe der Woche mit uns beiden (gleichzeitig?) zu ficken. Offensichtlich sind seine Begierden noch vom Wochenende gedeckt und er plant gut im voraus, was ihm demnächst so schmeckt.
Ich zögerte und ließ mich beinahe dazu überreden. Doch dann setzte ich mich energisch zur Wehr. War entschlossen und mutig. Sagte ”NEIN! Ich will das nicht!”
Letztendlich kam er nicht umhin meine Antwort zu akzeptieren. Er fickt doch so wie so wen er will. Aber bitte....zukünftig.....nicht gemeinsam mit mir!

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Sex heute Morgen und ein kläredes, besonnenes, fast harmonisches Gespräch, in welchem ich meinen Ehmemann zur Wahrheit animierte, mir ehrlich zu sagen, mit wem er alles schlief. Das Thema Zentrum sprach ich offen an.
OHO! Varis,  Ailin, Malika und Malika. Gelegentlich Casandra Fish. Chiyo Okumura, Snezana He und Keshia Berggreen. So wie Cara Holm. Er kenne nicht all ihre Namen. Es seien oft nur Gelegenheits-Ficks. Siv und ihre Schwestern wäre für ihn ein MUSS. Er hätte versucht es zu lassen. DAS wüsste ich doch. Nur könne er nicht gänzlich darauf verzichten. „Ich bleibe doch immer bei diesem Trio. Kenne sie gut. Da kann doch nichts passieren. Suche diesbezüglich niemals andere auf.“ Und Alexa stelstverständlich, nicht zu vergessen. Selbstredend würde er Vorsicht walten lassen, was Krankheiten betrifft. Das wäre zweifelsohne unerlässlich. Von Lara hätte er schon lange nichts mehr gefhört. Man müsste jedoch all diese Namen im Vergleich zu einem langem Zeitraum von gut einem Jahr verstehen. Da wären es doch nicht viele.
Offensichtlich fickt er sich noch immer durch die Reihen der Angestellten im Zentrum. Ich frage mich nur, WANN er das alles tut?
Nicht destotrotz ließ er wiederholt keinerlei Zwiefel an der Lauterkeit seiner Liebe zu mir. Er wäre eben ”Schwanz gesteuert”. Wie fast jeder Mann. Was andererseits nicht bedeute, dass er sich nicht nach einer beständigen Partnerin sehnt, die, nach Möglichkeit, alles mit ihm teilt. Aber nicht zwangsweise seine Affären. Mit Alexa wäre es jedoch etwas anderes. ”Ich erklärte es dir bereits und wünschte, ihr würdet euch vertragen.”
”Nein.”, sagte ich ganz ruhig. Obgleich ich angesichts seiner Vernünfitgkeit und offen  Haltung und seiner sichtbaren Liebe zu mir, bereits wieder ins Wanken geriet (mich (zu allen Möglichen) überreden zu lassen). ”Niemals.”, sagte ich trotz alledem. Wenn auch ein wenig unsicherer als voher. Was Gunnar aller Wahrscheinlichkeit nach bemerkte. Dennoch bleib ich hart. ”Kommt nicht in Frage. Es ist mir völlig ausreichend zu wissen, dass du mit ihr fickst. Ja, sie sogar liebt. DAS ist mir genug. Selbst das gemeinsame Speisen mit mit deiner Konkubine, will ich nicht mehr.”
”Ich werde sehen, was sich machen lässt.”, sprach Gunnar nach einer Weile, in welcher er mich durchdringend angesehen hatte. ”Was ist mit Derek? Wirst du ihn zu dir holen als Bodyguard?”
”Ich habe es noch nicht entschieden. Denke noch darüber nach. In jedem Fall erachte ich einen Bodyguard für mich als nötig. Damit es mir nicht geht wie Troels Lebenpartnerin. DAS hat mir Angst gemacht. Weil es JEDE von uns Frauen betreffen kann.”

Alles in allem habe ich mich seinem Wunsch NICHT gebeut. Vor allem,  ausgesprochen, was ICH will! Und klar gemacht, dass es genau SO in Zukunft weiter laufen wird!
Ich denke, er hat begriffen.

Montag, 24. August 2015

Das Maß war (ist) voll!



Heute ist Gunnars Geburtstag.......und er scheint nicht daran zu denken nach South Dakota zu fliegen.
Gefeiert würde am kommenden Wochenende. Er hätte vorher noch seinen Job zu erledigen. Es stünde Arbeit an, die nicht verschoben werden könnte. Die Reise schon.

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Zwei schöne Tage waren das mit Derek gewesen.
Zugegeben, die meiste Zeit saß ich mit meinem Notebook und war im Netzt. Dennoch, Derek saß neben mir und wir sprachen über so vieles miteinander. Gleichwohl über JENES, was er bei Erik lernte. Wir diskutierten, scherzten, lachten und hatten an-einander Spaß. Gleich, ob Tag oder Nacht. Und gemeinsam spazieren waren wir ebenso für eine Weile.
Nur, als dann die Zeit des „nach Hause“ Fahrens kam, begann ein emotionaler Krieg in mir zu toben, den ich nicht begriff. Ausschließlich seine Auswirkungen spürte, in Form von Panik-Attacken.
Derek rief Gunnar ohne meine Einverständnis (!) an. Alldieweil er wusste, dass ich vorhatte, noch an diesem Abend zurück zu meinen Ehemann zu fahren. Dies jedoch meines  Zustand wegen, nicht zulassen wollte.
„Ich lasse Rea auf keinen Fall allein zurück nach Stockholm fahren.“, hörte ich ihn zu Gunnar sagen. Ich ahnte mir, was mein Ehemann darauf antworten würde und wehrte vehement ab.
„Nein! Nein! Ich will nicht, dass er mich (ab-) holen kommt. Er soll bleiben, wo er ist. Bei seiner Schlampe! Ich schaff das schon allein.“, schrie ich unvermittelt und voller Zorn. Derek kräuselte die Stirn. Suchte mich zu beruhigen. 
Ich konnte mir genau genommen selbst nicht wirklich erklären, was da in mir vor sich ging. Womöglich brach nach einer langen Zeit des Schweigens, alles wieder einmal aus mir heraus, was sich angestaut hatte. Ich erlitt offenkundig einen Eifersuchts- und Tobsuchtsanfall. Was ich auf das von Sarah gehört zurückführte. Aber nicht ausschließlich auf DAS. Da war die Tatsache und das Wissen, was mein Ehemann am Wochenende getrieben hatte. Und vor allen Dingen diese verfluchte Alexa, die er in ähnlichem Maße zu lieben scheint als mich.
Es hatte schon lange gegärt in meinem Inneren. Nur hatte ich es tunlichst und beständig wieder und wieder zurück gedrängt und jegliche Schmähung geschluckt. Aber irgendwann, kommt der Kanal zum überlaufen! Ist das Maß voll.

Wir stritten. Ich tobte. Es wurde halb zwei. Ich wollte NICHT mit ihm fahren.
Am Ende......überredete er mich.....selbstverständlich.
Am Abend, im Bett, hatte wir trotz der Späte, noch eine Weile diskutiert. Ich fragte ihn nach seinen Aktivitäten. Er antwortete mir, wenn auch ein wenig widerwillig, aber dennoch wahrheitsgetreu...wie ich denke. Fasste sich aber kurz. Die meiste Zeit wäre er mit Alexa zusammen gewesen. Am Sonntagnachmittag bis am Abend, kurz bevor er kam, um mich zu holen, weilte er bei seiner Domina Siv und ihren Schwestern.
„Was sagt Alexa zu dem Ganzen.“, fragte ich noch.
„Wenn auch unwillig, nimmt sie es hin wie du.“
So viel „Souveränität“ raubte mir glatt den Atem, sodass ich schwieg und versuchte  einzuschlafen.

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Heute Morgen eine laue Gratulation.
Nach wie vor Unwilligkeit meinerseits. Was Gunnar offensichtlich nicht wirklich versteht, oder verstehen will.
Es sei doch nichts weiter. Es wäre doch alles „normal“.
„NORMAL? Deine Schlampe ist NORMAL?! Und all die anderen, mit denen du so fickst?!“, begann ich mich erneut zu ereifern. „Was soll ich davon halten, wenn Du, außer mir, noch eine andere liebst?“
„Ist es denn nicht möglich zwei Menschen gleichzeitig zu lieben? Du weißt doch selbst wie das ist!“, verteidigte er sich.
Was sollte ich darauf erwidern. Ich konnte mich gut an Ian, Kevin und Wanja erinnern. Infolgedessen ließ ich es sein und mäßigte meinen Ton. „Was war mit Kate, Elena und Lara?“, legte ich trotz alledem noch einmal nach.
„Ich habe dir stets versichert, dass ich keine von ihnen liebte.“ Sagte er in nachdrücklichem Ton. Des Weiteren wies er dezent auf Derek hin.
„DU weißt ganz genau, dass ICH IHN NICHT liebe. Denn ich liebe DICH. Aber am aller liebsten würde ich jetzt wieder zu ihm fahren.“
„Du kannst dir ein Leben mit ihm doch überhaupt nicht vorstellen. Oder irre ich mich? Er ist schwarz.“
Ich warf Gunnar einen boshaften Blick entgegen und.......schwieg. Denn ich fühlte, in irgendeiner Weise hatte er Recht.

„Wann wirst du feiern?“, fragte ich nach einer Weile noch einmal nach, um unsere Kommunikation so allmählich wieder in normale Bahnen zu lenken. Gleichwohl ich keineswegs bereit dazu war! Der Zorn wütete nach wie vor in mir.
„Am Wochenende. Vorher bleibt keine Zeit.“
„Bedeutet das, wir fliegen nicht?“
„Wir verschieben es auf nächste Woche.“ Er sah mich mitfühlend an. Streckte seine Arme nach mir aus und kam auf mich zu. Drückte mich an sich und gab mir einen Kuss. Ich ließ es geschehen und blieb steif.....für einen Augenblick. Ließ dann aber intensiveres und leidenschaftlicheres Küssen zu. Legte sogar nach eine langen Weile meine Arme um seine Hüfte und schlussendlich kapitulierend meinen Kopf an seine Schulter und.....gab nach.