Montag, 23. November 2015

Schnelle Entscheidungen



Tagsüber streiten und nachts aneinander gekuschelt im Bett liegen,....samt einer anderen Frau. WAS ist DAS für eine Art Ehe? Oder selbst bei einem anderen schlafen. Den ich nicht wirklich übermäßig zu lieben vermag. Obgleich er doch ein überaus attraktiver Mann ist. Kreisten analysierend meine Gedanken um Gunnar und Derek. Und irgendwie war ich wütend auf mich selbst. Aller Wahrscheinlichkeit nach deshalb, weil ich mit nichts wirklich zufrieden war. Weder mit meiner übergroßen Liebe zu Gunnar. Noch der Dürftigen zu Derek. Und ebenso wenig, was meine Entschlossenheit und Entscheidungsfähigkeit betraf. Ich hatte Angst. Angst davor, dass ich keinen Mann mehr finden würde, den ich SO liebe, wie Gunnar.
So formte sich (m)eine (zeitweilige?) Erkenntnis daraus: Womöglich sollte ich, anstatt unsere Ehe gänzlich aufzugeben, nur souveräner werden!
Nein, ich überlasse das Feld (also meinen Ehemann!) nicht Alexa allein! Intonierte ich im Laufe des Tages immer wieder. Denn Gunnar selbst startete mehrere Versuche der Annäherung, wo ich doch recht unerbittlich, eifersüchtig und abweisend war.
Letztendlich siegte meine Liebe zu Gunnar. Denn es steht außer Zweifel, dass ich ihn nach wie vor über alles liebe! Ich wurde versöhnlicher und ging offenherzig lächelnd auf ihn zu. Küsste ihn. Umarmte ihn. Ließ mich von ihm halten und umsorgen. Rief IHN (anstatt Derek), wenn ich Hilfe benötigte.
Allerdings schwor ich mir, Derek zukünftig ebenso wenig zu vernachlässigen. Zumindest, so weit es mir möglich ist und vor allem, solange mein Ehemann nicht von anderen Frauen ablassen kann. Was ich, für mich ganz persönlich, als unumstößlichen Vorsatz in meinem Hirn verankerte.
So zumindest „der Plan“ für die Zukunft.

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Es war mir seit Tagen schon klar gewesen, dass wir New Orleans bald verlassen würden. Gunnar offensichtlich ebenso. Denn er ließ am gestrigen Abend so gänzlich offiziell verlauten (ohne es mit mir vorher abzustimmen!), dass wir in der kommenden Woche zurück nach Schweden fliegen würden.
Alle waren erstaunt. Am meisten offensichtlich Marie, was ich nun nicht wirklich verstand. Gerade SIE hätte doch am ehester erfreut darüber sein müssen. Denn ich konnte mir durchaus vorstellen, gleichwohl sie nie darüber sprach, dass es auch für SIE eine eigenartige Situation darstellen musste, einerseits Henrik an ihrer Seite zu wissen, als stellvertretenden Vater für die Zwillinge und andererseits Gunnar hier zu haben, als wirklicher Vater, der obendrein seine Rolle noch überaus ernst zu nehmen schien. Von Henriks Gefühlen ganz und gar zu schweigen, der sich selbstverständlich nichts anmerken ließ. Und Alexa, woraus ich schloss, dass er auch mit IHR bisher noch nicht darüber geredet hatte. Genau genommen war es ausschließlich MIR intuitiv klar gewesen, dass wir uns bald auf die Heimreise begeben würden. Ich war nicht verdutzt oder erstaunt. Sondern hatte den Kopf wissend zu Gunnar gedreht und ihm sogar nickend zugelächelt. Was allen anderen impliziert haben musste, dass wir beide uns bereits darüber unterhalten hatten. Was jedoch nicht der Wahrheit entsprach.
Nun, gleichgültig! Allemal folgte daraus, dass ich meine Pläne für diese Nacht änderte. Denn ich hatte mich an diesem Abend zu Alexa und meinem Ehemann auf die Couch gesetzt und Derek allein auf der Anderen zurück gelassen. Alldieweil ich gedachte, die Nacht bei Gunnar zu verbringen. Nur im selben Augenblick, als Gunnar unsere (?) Pläne offenbarte, meldete sich Derek zu Wort: „Ich werde Morgen zurück nach Schweden fliegen.“ (Womöglich konnte er es nicht mehr ertragen, mich so verliebt mit Gunnar zu sehen.)
Nun baute sich ein imaginäres Band von mir zu Derek auf und ich nickte IHM entgegenkommend, verlangend und mit offenem Herzen zu. Er wusste genau, was ich damit sagen wollte. Die letzte Nacht hier, was SEIN.
„Dann werde ich wohl meine beiden Kumpels zurück beordern und ebenfalls die Heimreise planen.“, sagte Kevin in die Runde und zog fast ungläubig die Brauen nach oben.
„So schnell habt ihr euch entschieden?“, fragte nun auch Henrik.
„Okay.“, sagte Marie und ich sah ihr an, dass sie es viel lieber gesehen hätte, wenn wir noch eine Weile hier geblieben wären. Wegen mir, oder wegen Gunnar, DAS vermag ich in der Tat nicht zu sagen. In jedem Fall war es für uns beide, Marie und mich,  eine konstruktive Zeit der Annäherung gewesen und ich bin zuversichtlich, dass wir zukünftig diesen Kurs weiter verfolgen werden. Worüber ich doch überaus glücklich bin!
Schließlich ist SIE meine Schwester!

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Meine vorerst letzte Nacht mit Derek
Ich bat Derek, doch noch zu bleiben und mit uns zurück zu reisen.
Er lies sich jedoch nicht überreden. Blieb bei seiner Entscheidung noch heute zu fliegen. Hat bereits den Flug für heute Abend gebucht.
Ich sah ihn mit traurigen Augen an und er strich mich liebevoll über Wangen, Lippen und Hals. „Wir sehen uns doch in ein paar Tagen wieder.“, sagte er zu mir und küsste mich.
Ja. Selbstverständlich hatte er Recht. Nur, ich hatte mich bereits SO an ihn gewöhnt.
Und gleichwohl aller Wehmut, überwand ich jedweder Gefühle der Eifersucht und lenkte  heute Morgen meine Schritte Gunnar entgegen, als er verhältnismäßig spät zu uns in die Küche kam.
Trotz allen guten Willens, vermochte ich mir allerdings eine scheele und etwas unflätige Bemerkung nicht zu verkneifen. „Gut gefickt heute Morgen?“ Der Blick meiner Augen verrieten Gunnar Unsicherheit, Reue und Seelenschmerz. Denn er wusste genau, dass ich am aller liebsten ausschließlich mit ihm zusammen sein wollte und genau genommen auf Alexa eifersüchtig war. Dennoch gab er mir meine Frage, wenn auch lächelnd, zurück. „Und Du? Gut gefickt heute Morgen?“
Weder er noch ich hatten diese Frage beantwortet. Dafür tat es nun jedoch Derek. „Ja.“, sagte er laut und deutlich. Aber beinahe beiläufig. Gerade so, als wäre dies völlig normal, nahm er einen Schluck aus seiner Kaffeetasse und setzte sich an den Frühstückstisch.
Ich war ein wenig zusammen gezuckt und sah zu Gunnar hinüber, der weiterhin lächelte, ohne seine Stimmung zu verändern. Was mich doch einigermaßen beruhigte. Denn ich wusste......und noch im selben Augenblick bestätigte mir Gunnar meine Vermutung und antwortete etwas verspätet auf meine Frage.
„Ja. Natürlich haben wir gefickt.“ Er grinste. Sah zu Alexa, die gerade herein geschneit kam, und dann zu Derek hinüber. Es war dieser immer währende Wettkampf zwischen Männern. Insbesondere, wenn es um Frauen ging. Einer gedachte den anderen zu übertrumpfen. „Platzhirschgetue“ eben! Eine schreckliche Eigenschaft der Männer! Die mich mitnichten beeindruckt! Im Gegenteil! Sie widert mich an.

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Alles in allem verbrachte ich Dereks letzte Stunden hier in meinem Haus in New Orleans mit ihm. Gepackt,....hatte er recht zügig.
Vor etwa einer halben Stunde ist er zum Flughafen aufgebrochen und ich werde ihn erst, in einigen Tagen, im Zentrum wieder sehen.
Jetzt gilt es alle verbitterten und unzufriedenen Gedanken und Gefühle beiseite zu schieben, Alexa weitestgehend zu ignorieren und mich mit all meiner Liebe erneut meinem Ehemann zuzuwenden. Schließlich ist es meine Absicht, ihn für mich zurück zu gewinnen. Oder besser noch, ihn auf meine Seite zu ziehen. Ihn bei MIR zu halten. Verloren, hatte ich ihn ohnehin nie. Allemal weiß ich genau, dass er mich nach wie vor liebt. So wie er sich sicher sein kann, dass ich ihn über alles liebe.

  

Sonntag, 22. November 2015

Vaterglück und schlechte Mantren



Voller Erstaunen stelle ich jetzt gerade eben fest, dass ich gestern vollends vergaß, meinen „fertigen“ Beitrag in den Blog einzufügen.
Was für ein Versäumnis!
Es lag offenkundig daran, dass ich abgelenkt wurde. Eine weitläufige Bekannte hatte mich angeschrieben und mir einen Link zugesandt, den ich mir unbedingt ansehen sollte. Es ging dabei um Sprachforschung und Fahnenkunde. Nun, ich sah ihn mir an. Brach allerdings zwischendurch einmal ab, alldieweil ich dachte es sei nichts für mich. Kam dann jedoch sogleich wieder darauf zurück, da ich irgendwie doch interessiert war und schaute mir, nicht nur diesen Vortrag zu Ende an. Sondern noch einen anderen von diesem Mann und merkte mir zudem einen Weiteren vor.
Gleich anschließend ging ich auf Grigories G. Seite. Und dann,.......war es auch schon Abend. Ich schaltete aus und vergaß......
Nun eben hernach, heute und jetzt den überarbeiteten „überfälligen“ Beitrag.

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Vaterglück und schlechte Mantren

Mag sein, dass ich die meiste Zeit mit Derek zusammen war und am Abend neben ihm saß. Doch zu Bett wurde ich am Freitagabend von Gunnar gebracht. Er wartete wie stets, bis ich eingeschlafen war und ging dann zurück zu den anderen. Nur der nächste Morgen, war erwartungsgemäß weniger angenehm. Wir teilten uns meinen Ehemann. Alexa und ich. Mit MIR gab es keinen Sex. Ich mochte nicht. Aber sie fragte ihn beflissen, ob er Sex haben wolle.
„Du kannst mir einen blasen.“, sagte er grinsend und sie tat, wie ihr gehießen, während mein Kopf auf seiner Brust lag und er mich küsste.
Es ist nach wie vor ein eigenartiges Gefühl.....dergleichen, an welches ich mich mitnichten zu gewöhnen vermag!

Die Frühstücksunterhaltung führte ich überwiegend mit Derek und Kevin.
Derek hatte sich um Kevin gekümmert. Ihm mit dem Aus- und Ankleiden geholfen und ebenso, sich ins Bett zu legen und wieder aufzustehen.
Derek war gestern Morgen der erste, den ich sah. Er kam vom Joggen.
Kevin der Zweite. Die beiden waren recht früh auf. Derek begrüßte mich sogleich und zerstreute mit seiner liebevollen, freundlichen Art jegliche Bedenken, die ich hatte,  bezüglich der vergangenen Nacht, die ich eben NICHT an seiner Seite verbrachte. Sondern bei meinem Ehemann. Er war nicht böse. Schien es zu tolerieren. Nur Kevin ließ eine bedenkliche Anmerkung fallen, wegen meiner Wahl des nächtlichen Schlafens.
Von Kate und David noch keine Spur. Vermutlich schliefen sie noch.
Der vorhergehende Tag war offensichtlich für uns alle anstrengend gewesen. Aus diesem Grund war auch ich so erschöpft, sodass ich bereits um Mitternacht zu Bett gegangen war.
Marie, Henrik und die Zwillinge – das übliche Bild am Morgen. Gunnar spielte ein wenig mit seinen Kindern. Ging mit ihnen nach draußen auf die Veranda und verhielt sich wie ein richtiger Vater.  Inula Castanea und Óðinn Aron quietschten vor Vergnügen, dass sie ihren Daddy bei sich hatten. Alexa war ihnen gefolgt und beobachtete wohlwollend das Ganze.

Manchmal fühle ich mich wie das sprichwörtliche „fünfte Rad“ am Wagen. Ich werde keine Kinder bekommen und will es auch nicht. Nur Gunnar scheint seine Vaterrolle so allmählich ernst zu nehmen. Was mich zweifeln lässt, wie lange das mit uns beiden noch gut gehen wird. Vor allem, wenn Alexa Gunnars Kind zur Welt gebracht hat. (Was es noch immer zu verhindern gilt!) Mittlerweile sieht man es. Ihr Bauch beginnt zu wachsen. Oder irre ich mich da? In jedem Fall scheint sich Gunnar sogar noch darauf zu freuen. „Im Mai, werde ich Vater.“, sagte er jüngst, mit einem glücklichen Grinsen im Gesicht.

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- Oh! Vergaß ich zu erwähnen, dass Adam diesen Monat Geburtstag hatte?
- Mit Ian skypte ich natürlich. Er hat derzeit viel zu tun. Sprach jedoch erneut sein Projekt betreffs der Musikaufnahmen an.
- Wanja ließ mir eine kurze Nachricht zukommen, dass er demnächst einmal wieder in Europa sein wird und dass er mich bei dieser Gelegenheit gern treffen würde. Des Weiteren erwähnte er mit verzückenden Worten sein (?) Kind. Männer sind genauso unübertrefflich wie Frauen, in ihrer Ignoranz Tatsachen gegenüber. Was mich doch einigermaßen erstaunt. Oder weiß er es doch genau, dass es SEIN Kind ist und sagt es mir bloß nicht?
- Troels geht in seiner politischen Arbeit auf. Und erstaunlicher Weise im Kümmern um seine Anette. Die offenbar inzwischen wieder Arbeiten geht, aber dennoch nicht wirklich genesen ist. Hier frage ich mich gerade: Welche Rolle würde ICH in diesem Theater spielen? Wohl eher KEINE.

Liegt es daran, dass ich mich nicht entscheiden kann?
Andererseits, habe ich mich doch bereits entschieden!
Ist es womöglich doch der „falsche Mann“?
Nur minimieren sich mit den Jahren meine Wahlmöglichkeiten.  Allemal werde ich nächstes Jahr bereits fünfunddreißig. Oder ist dergleichen Denken einfach nur ein schlechtes Matra?
Was ist das schon? „35“. Nur eine Zahl. Nichts weiter.


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Abschließend sei noch erwähnt, dass ich mich gestern Abend, heute Nacht, sowie heute Morgen ausschließlich Derek zugewandt habe. Ich fand, er hat es sich....verdient.


Freitag, 20. November 2015

Ernsthafte Konkurrenz?



Ich vermag mir nicht wirklich zu erklären, woher meine Abneigung Dereks Namen gegenüber kommt. (Derek ist natürlich nicht sein richtiger Name. Selbstredend wurden die Namen von mir vertauscht.) Sein richtiger Name bedeutet: Wächter  Gottes und kommt, dem Klang nach, aus dem arabischen Raum. Derek ist im Sternzeichen Stier geboren und 45 Jahre alt. Infolgedessen elf Jahre älter als ich. Was ihm allerdings mitnichten anzusehen ist. Freilich wurde ihm noch ein Zweitname mitgegeben und ich könnte ihn Frank nennen. Sagte er. Was mir bei weitem lieber wäre. Hier jedoch, werde ich ihn weiterhin Derek nennen.
Nun, es war eine eigenartige Diskussion um seinen Namen am späten gestrigen Abend, als wir so im Bett, Seite an Seite, nebeneinander lagen. Ich war so erschöpft, dass mir die Augen zu fielen. WIE konnte ich da überhaupt noch debattieren? Dennoch versuchte ich es.
„Was ist los Rea? Magst du mich nicht mehr?“, fragte er und in seiner ruhigen Stimme lag ein wenig Traurigkeit.
„Natürlich mag ich dich! Was denkst du nur?“, beruhigte ich ihn. „Aber darum geht es nicht Derek. Es ist nur.....ich weiß selbst nicht, wie ich es erklären soll.“
„Okay.“ Derek versuchte anscheinend, zumindest nahm ICH es so wahr, trotz Betrübtheit sachlich zu bleiben, sich in mich einzufühlen und analysierte mich, samt meiner Abneigung gegen seinen Namen. „Ich habe den Verdacht, dass du den main stream folgst.“
„Ich? Wie kommst du denn darauf. Ich sehe kaum fern.“
„Ja. Aber über fb informierst du dich ständig. Es ist die augenblicklich allgemeine Antipathie gegen den Islam. Gegen alles Muslimische und Arabische. Und mein Name klingt für dich wohl so.“
Ich dachte kurz nach. Jedoch ließ er mich darauf nicht antworten. Sprach stattdessen weiter. „Nein Rea.“ Begann er mit einem Mal versöhnlich. „Ich unterstelle dir selbstverständlich nicht, dass du deshalb aufgehört hast mich zu lieben.“
„So ist es auch nicht!“, unterbrach ich ihm beschwörend.
„Ich glaube dir. Und ich weiß auch, dass du eine Art Hass gegen alle bestehenden, männlich geprägten Religionen entwickelt hast. Was ich durchaus verstehen kann.  Speziell in diesem gefährlichen Zeiten. Mir ist bewusst, dass mein Name ein wenig arabisch klingt. Ich weiß jedoch nicht, wo sein wirklicher Ursprung liegt. Nur, dass er Wächter Gottes bedeutet. Das sagte mir mein Vater. Aber wenn du magst, wenn es einfacher für dich ist, nenn’ mich einfach nur Frank.“
Ich schnaufte ein wenig. „Okay. Ich werde es mir überlegen.“
„Ich würde dir sogar erlauben, mich tatsächlich Derek zu nennen, wenn es dir damit besser geht.“ Ich hörte, wie er leise lachte. Und ich war glücklich, dass er deshalb nicht böse mit mir war. Irgendetwas säuselte ich noch und schlief fast sorglos in seinen muskulösen Armen ein.

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Am Morgen dann sanfter Sex. Derek ist immer überaus behutsam und liebevoll  mit mir. Nicht hektisch oder angespannt. Ebenso wenig grob in seinen Stößen. Stets beherrscht und rücksichtsvoll. Nie fordernd oder rüde. Was ich gebe, ist ihm genug und er ist glücklich damit. Ganz anders,....wie andere Leute.
Wir blieben noch eine Weile schweigend aneinander geschmiegt liegen. Entstiegen erst spät dem Bett und kamen so gegen zehn, nach dem gemeinsamen Duschen, in der Küche an.
Ich bemerkte bereits zu diesem Zeitpunkt, dass es mir nicht so gut wie sonst zu gehen schien. Ich fühle mich kraftlos und matt. Trotz alledem werde ich nicht kneifen und, wie versprochen, bei den anstehenden Arbeiten am Haus helfen. Alle anderen sind ebenfalls dabei. Haben zugesagt. Sogar Kate und David werden sich beteiligen. (Was irgendwie an ein Wunder grenzt. Die gleiche Verwunderung bringe ich Alexas Hilfsbereitschaft entgegen. Warum hasst sie mich nicht, wie ich sie? Oder ist ihre Freundlichkeit nur aufgesetzt? Was ich vermute!)
Gunnar und Alexa waren offenkundig ebenso erst aus dem Bett geschlüpft und kamen in die Küche, um zu frühstücken. Mein Ehemann kam strahlend auf mich zu und küsste mich auf die Lippen. Legte seine Arme und um meine Hüfte und drückte mich fest an sich. Ein lang gezogenes „Aahhhhhh.“, kam aus seinem Mund. „Ich liebe dich Rea. Aber das weißte du ja schon.“
Welch’ eine Farce. Dachte ich und aus dem Augenwinkel sah ich Dereks missbilligenden Gesichtausdruck. Kevin kam gerade herein gerollt und grinste.
Oh mein Gott. Dachte ich. Wir hatten ihn vollends vergessen!
Ich löste mich aus Gunnars Armen und wendete mich Kevin zu. Beugte mich zu ihm hinunter und gab ihm einen Kuss. „Es tut mir leid“ hörst du. Wir haben.....“
Kevin packte mich im Genick, zog mich noch einmal zu sich hinunter und küsste mich erneut. „ Ist schon okay. Ich habe es doch allein geschafft. So unselbstständig wie du denkst, bin ich nicht.“ Ein strahlendes Lächeln zeigte sich auf seinem Gesicht. Ich war einigermaßen (!!!) beruhigt. Sah ihn dennoch zweifelnd an, sodass er sich genötigt sah, mir erneut zu bekunden, dass alles in Ordnung sein.
Derek schien es nun ebenso peinlich zu sein. Er war auch zu Kevin hingekommen. Hatte seinen Arm um ihn gelegt. „Hey Mann, es tut mir leid. Du musst mir sagen, wenn du mich brauchst. Notfalls klingelst du mich übers iPhone an.“
Kevin legte die Stirn in Falten und setzte schon zum Reden an. Derek kam ihm jedoch zuvor. „Versprich es mir.“ Die beiden nickten sich lächelnd zu.
Wenigstens zwei, die sich verstanden! (Was zukünftig auch nötig sein würde. Wenn wir im Zentrum waren.)

Heute Morgen hatte Derek angemerkt, ob wir beide nicht nach Hause fliegen wollten, um uns im Zentrum einzurichten. „Oder wir beide, ganz allein, gehen gemeinsam, für ein paar Wochen, auf eine Reise? Was meist Du dazu?“ Er grinste.
„Ich denke, wir fliegen besser zurück nach Schweden. Thomas wird dich einarbeiten wollen. Es gibt im Zentrum jede Menge zu tun.“
Derek wurde ernst. „Ja. Du hast selbstverständlich Recht.“
„Oder dachtest du Zeit weilen obskurer Weise daran, allein zurück zu fliegen?“
Derek zog die Brauen hoch und macht große Augen. „Wie kommst du darauf.“
„Nun, ich dachte, du seiest ein wenig zornig auf mich gewesen.“ Ein verschämter Blick von mir und ein Augenaufschlag......und schon hatte ich Derek wieder für mich gewonnen und sogar zum Lachen gebracht.
„N-e-i-n. Natürlich dachte ich nicht daran.“
„Du lügst.“, gab ich den Ball verspielt zurück und sah ihn mit freudig funkelnden Augen an.
Er schnaufte. „Ja. Ich dachte nur......“
„Nein. So ist das nicht.“ Ich schmeichelte mich ein. Griff vertrauensvoll nach seiner Hand und legte meinen Kopf an seine Schulter.
„Ohhhh! Ist man verliebt? Was für ein Drama.“ Gunnar schien eifersüchtig zu sein. Sonst würde er über derlei Kleinigkeiten keinerlei Bemerkung verlieren.
Ich zischte ihn an. „Sein still! Kümmere dich um deine Kurtisane.“
„Hör’ auf sie SO zu nennen! Das ist sie nicht.“
„Was ist sie dann?“ Ich löste mich aus Dereks Armen und tat einen Schritt auf Gunnar zu. „Schließlich bin ICH deine Frau!“
„Ach was?“ Ich sah Gunnar die Verärgerung förmlich an. „Und was hast du dann in den Armen eines anderen zu suchen?“
Wut stieg in mir auf. „DU! Was erlaubst DU DIR eigentlich?!! DU bist es, der MICH andauernd betrügt. WAS, in Gottes Namen, erwartest DU denn?!!“
Ich wusste genau, Derek stand vor mir. Demzufolge war, trotz aller Zornigkeit, Vorsicht geboten. Schließlich gedachte ich ihn mit meinen Worten nicht zu verletzen. ER hatte nun nach meiner Hand gegriffen. Hielt mich zurück.
„Das du mich liebt und bei mir bleibst.“, antwortete Gunnar auf meine Frage. „Aber das wirst du auch.“ Er grinste mir Sieges bewusst entgegen.
Nun schaltete sich Derek ein. „Denkst du das wirklich?“, richtete er sein Wort an meinen Ehemann. Sachlich, besonnen und souverän.
Ich sah in Gunnars Augen, dass er mitnichten bereit dazu war, sich mit Derek zu unterhalten. Er wendete sich ihm nicht einmal zu. Reagierte nicht. Sondernd setzte sich mit Alexa, ohne Derek eines Wortes zu würdigen, an den Frühstückstisch.
OHO! Dachte ich so bei mir. JETZT nimmt er ihn tatsächlich ernst, als seinen Konkurrenten.
Nun kamen auch Kate und David zu uns in die Küche. Kevin, Marie, Henrik und Veronica Turner hatten das Szenario, um uns drei, aufmerksam verfolgt. Die Kinder tobten, krabbelten und liefen, so weit wie möglich, beide auf dem Boden lang. Klammerten sich an Papas Bein. Ha, ha! Bald hatte er noch so einen Balg. Und wieder formten sich in mir Gedanken, wie ich SIE, diese Störenfriedin, samt ihren Balg, zum Teufel jagen konnte! Ich war zuversichtlich, dass ich noch eine Lösung fand. Und in diesem Rahmen, erinnerte ich mich doch gerne der „Telepathie“. Bei klarer Konzentration, vermag ich doch sicherlich Alexas Gedanken zu lesen. Was mir nicht wirklich schwer fallen dürfte. Dachte ich so und drang, mehr dilettantisch, in ihren Kopf ein. Was ich da fand, erstaunte mich. Sie war mir anscheinend tatsächlich nicht feindselig gesonnen. Natürlich fing ich ein paar hämische und spöttische Gedanken von ihr auf, die mich betrafen. Was nun gleichwohl kein Wunder war. So, wie ich sie stets behandelte. Und da war Liebe, viel Liebe für MEINEN Ehemann. Zeitweilig dachte sie an ihr Kind. Auch hier war ausschließlich Liebe im Übermaß zu finden.
DAS konnte ich nicht glauben! Wieso hasste sie mich nicht? Hier liegt sicherlich ein Irrtum vor! Ich werde es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal versuchen.
Und dann.....ging ich schreiben. Derek begleitet mich und sieht mir zu.




Donnerstag, 19. November 2015

Es ist mir durchaus bewusst,.....



Derek hat sich von seinem Aufenthalt hier in New Orleans mit mir mehr erwartet.
Ich will nicht behaupten, dass er ärgerlich auf mich ist. Dennoch bemerke ich eine gewisse Missmutigkeit, die er offensichtlich doch nicht zur Gänze zu verbergen vermag. Was vermutlich darin begründet liegt, dass ich mich nach wie vor nicht von meines Ehemannes Seite völlig verdrängen lasse und diese Nacht mit ihm UND Alexa in einem Bett verbrachte. Allerdings ging ICH früh zu Bett. Gunnar legte sich mit mir hin und wartete, bis ich in seinen Armen eingeschlafen war, bevor er zurück zu Alexa und den anderen in den Salon ging.
Heute Morgen allerdings, wachte ich relativ früh MIT den beiden, IN einem Bett auf.
Gunnar konnte es nicht lassen. Selbstredend verspürte er Hunger nach Sex. Alexa schien mir demonstrieren zu wollen, dass SIE in der Lage war, Gunnar zufrieden zu stellen und zelebrierte ein verhältnismäßig lang anhaltendes Fellatio.
Nun, Gunnar war IHRE Präsentation offensichtlich NICHT genug. Nach einer kurzen Weile hob er meinen Körper mit beiden Armen ein wenig an und ich half ihm dabei, sodass ich schlussendlich rittlings auf ihm lag. Im nächsten Moment hatte er seinen erregierten Penis bereits in mich hinein geschoben. Unser intimes Ineinander dauerte jedoch erneut längere Zeit. Er wechselte die Stellungen rasch einige Male, was mir, ganz offen gesagt, zu anstrengend war und kam mit einem erlösenden, geräuschvollen Stöhnen in mir zu Ende. Gunnar wartete ein, zwei Minuten, rollte sich dann von mir herunter und grinste zufrieden. Äußerte sich dahingehend, dass doch alles genau so wie es war in Ordnung für ihn und für uns alle sei. Alexa hatte sich in der Zwischenzeit ins Bad begeben.

Der erste, der mir nach dem Duschen in der Küche begegnete war Kevin.
„Oh!“ Ich war überrascht. „Du bist schon auf?“
Er grinste und rollte auf mich zu. Ich küsste ihn.
Derek sah ich erst eine ganze Weile später. Er kam durchgeschwitzt vom Joggen herein. Offensichtlich widmete er sich nun lieber wieder vermehrt dem Training, solange ich nicht unmittelbar bei ihm war. Ich fand, dass es lohnend für ihn war und ihn von trüben Gedanken ablenkte.
Marie, die gerade die Kinder mit Veronicas Hilfe fütterte, fragte mich nach Kate und David. Ich zuckte mit den Schultern. „Ich habe sie auch nicht gesehen. Sind sie überhaupt noch hier?“, war eher eine rhetorische Frage von mir war.
„Wo sind Max und Matthias?“, fragte ich Kevin, alldieweil ich die beiden nirgendwo sah.
„Ich habe ihnen frei gegeben.“ Kevin grinste und ich sah ihn fragend, mit zusammen gekniffenen Augen an. „Die beiden sind auf eigene Faust losgegangen, um Louisiana zu erkunden.“
„Wie bitte?“ Ich war verblüfft. „Ganz Louisiana? Wann gedenken sie denn wieder zu kommen?“
Kevin zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Sie wollten einfach diese Gelegenheit nicht verstreichen lassen und sich hier ein wenig umsehen. Warum denn nicht.“, schien er sich zu rechtfertigen.
Ich beruhigte ihn sogleich. „Du hast selbstverständlich Recht. Warum auch nicht? Aber kommst du denn zurecht?“
Er nickte. Doch seine Augen verrieten mir etwas anderes. „Soll ich dir jemanden....“
Kevin wischte meine Bedenken mit einer forschen Handbewegung beiseite. „Nicht nötig. Es geht schon.“
Seine Antwort war für mich überaus unbefriedigend. Denn ich vermochte mir nicht wirklich vorzustellen, wie er diese Herausforderung allein meisterte. Infolgedessen setzte ich noch einmal mit besorgter Miene zum reden an.
„Schschschsch...Es ist okay.“
„Bist du deshalb so früh auf?“
„Weshalb?“ Kevin grinste ein wenig unbeholfen.
„Willst du mich auf den Arm nehmen, Oder was?!“ Ich schüttelte schnaufend mit dem Kopf.
„Aber gern doch.“
„Kevin! Kannst du wohl eine Minute ernst sein?“
„Nein.“
In der Zwischenzeit hatte sich Alexa zu uns gesellt. Gunnar schien noch in der Dusche zu sein. Derek kam ebenfalls gerade die Treppe herunter. Er duftete nach einem Aftershave eines bekannten Herstellers. Ich sog die Luft genüsslich ein, als er an mir vorüber ging und genoss schmunzelnd. Derek legte überaus viel Wert auf sein Äußeres. War stets gepflegt und sportlich gekleidet. Was er sich allemal leisten konnte. Mit seiner ansprechenden Figur.

Wir frühstückten alle gemeinsam.
Und heute, wende ich mich in jedem Fall Derek mehr zu als sonst. Er soll nicht denken, dass seine Reise zu mir umsonst gewesen ist. Es wäre schade, wenn er uns vorzeitig verließe. Dennoch könnte ich seine Motivation verstehen. Wir sprachen kurz darüber. Denn ich konnte nicht umhin mich aus einem Schuldgefühl heraus, ihm gegenüber, bedauernd zu äußern.
„Es ist okay. Ich wusste, auf WAS ich mich einließ.“, kam seine fast stereotype Antwort auf derlei Situationen.
„Es tut mir leid Derek.“, wiederholte ich noch einmal mit einem Blick, der Reue ahnen ließ und Nachsicht erbat.
Es gelang. Er nickte. Griff nach meiner Hand und küsste mich.
Aus dem Augenwinkel sah ich Marie grinsen. Ich vermute, es wäre ihr lieber, wenn ich ganz und gar zu Derek wechselte. Sie scheint es gern zu sehen, wenn wir beide schmusen. Merkt sie doch immer wieder an, dass ER der bessere für mich sei. Genau wie Camille.
Ich weiß es. Ich weiß es doch. Signalisiere ich ihr mit den Augen. Es ist mir durchaus bewusst!



Mittwoch, 18. November 2015

Nur mit ihm!



Vor zwei Tagen wurde fast ausschließlich über Politik diskutiert.
Gunnar und Alexa sah ich an diesem Abend nicht. Ich hatte mich Kevin zugewandt und wir schauten so nebenher einen Film, gemeinsam mit den anderen an.
Die Nacht verbrachte ich mit Kevin (wie versprochen). Er war bereits zu Bett gegangen, als ich mich dazu entschied. Auf dem Flur sah ich Max, seinen Pfleger, und trug ihm an, Kevin zu wecken. Ich gedachte Kevin vorab zu fragen, ob ich zu ihm kommen kann.
Am Morgen schliefen wir bis zehn. Zumindest ich. Kevin war zwar wach gewesen, jedoch mit  mir im Bett geblieben und schaute mich einfach nur.....an.

Nach dem Frühstück ein Streit mit Gunnar, der ebenso gerade erst aus dem Bett gekrochen war. Das erste Mal, während unseres Zusammenseins, vergaß ich mich und rutschte ab in die Sprach des Proletariats. Gunnar war (gespielt!!!) entsetzt.
Ich ereiferte mich, dass es für uns beide kaum noch etwas Gemeinsames gab.
„Derzeit.“, sagte er nur und unterbrach mich mit diesem einen Wort in meinem Redefluss.
Ich schlug ihm vor, dass wir uns scheiden ließen. Denn ich sähe so allmählich keinen Sinn in unserer Beziehung mehr. Wo er doch ständig eine neue Fotze bräuchte, welche nun sogar in absehbarer Zeit ein Kind von ihm bekäme. Und es wäre nicht die ERSTE.
„Welche Rolle spiele ICH in diesem Theater? Die Närrin? Oder was?“, fragte ich Gunnar wütend.  „Und auf Seelenpartnerschaft brauchst du nicht zu plädieren. Wer sagt, dass man mit seinem Seelenpartner zusammen leben muss. Oder wie lange. Wenn man ihn denn gefunden hat.“

Erschwerend kam hinzu, dass ich an diesem Tag einen Termin beim Kardiologen hatte und ohnehin bereits nervös genug war.
Derek kam mir zu Hilfe. Legte sich noch mit Gunnar an.
Kevin bekundete ebenfalls, dass er zu mir stünde.

Alles in allem fand das „Echo des Herzens“ nicht statt. Irgendetwas mit meinen Papieren schien nicht in Ordnung zu sein. Infolgedessen brach ich nach einigem Gezeter das Unternehmen ab und fuhr mit Derek, welcher mich begleitet hatte, schlicht und einfach zurück nach Hause.
Nun schien Gunnar doch ein wenig Verantwortung mir gegenüber zu zeigen. Und WIE hätte es gleichwohl anders sein können, nach einigen Streicheleinheiten und Schmeicheleien, mag es ebenso tatsächliche Besorgnis gewesen sein, versöhnte ich mich wieder mit meinem Ehemann und schlief mit ihm heute Nacht. Alldieweil er mich darum gebeten hatte. Sex gab es keinen. Ich war zu erschöpft.

Nichtsdestotrotz bin ich gewillt, Gunnars bisherigen Lebensstiel weiterhin zu tolerieren. Ich kann und will SO nicht leben. Wäre ER nur bereit mir treu zu sein, würde es ebenso für mich keine anderen Männer geben. Denn ich liebe meinen Ehemann. Wünsche mir ein Leben NUR MIT IHM allein!

Wir schliefen aus, heute Morgen. Gunnar und ich. Gleichwohl in diesen Stunden war keinerlei Gelegenheit für Intimitäten. Ich habe mich mit den Turners verabredet, um Bestellungen zu tätigen und über Mängel am Haus zu sprechen, die demnächst behoben werden müssen.

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Ich fühle mich derzeit nicht wirklich wohl in meiner Haut.
DER, den ich liebe, verletzt mich andauernd.
Und DIE, welche mich umschwärmen, liebe ich nicht.
Bis auf einen,.......
Nur DIESER, hat nun ebenfalls.....ein Kind.....mit einer anderen.
Schönheit,.....ist nicht immer ein Segen, wie man sieht.



Montag, 16. November 2015

Vergangenheit und Gegenwart




- Mit Marie in Erinnerungen und alten Fotoalben geschwelgt. Gunnar war nicht zugegen. Er war stattdessen mit Alexa unterwegs. Was er nun offensichtlich wieder des Öfteren ist.

- Derek fühlte sich offenbar überflüssig. Ging joggen und trainieren.

- Kevin war mit M&M ebenfalls draußen im Garten und am Fluss unterwegs. Er genießt das Wetter hier.

- Von David und Kate ist weit und breit nicht viel zu sehen. Sie scheinen sich überwiegend in der Stadt aufzuhalten. Aus welchem Grund, ist mir nicht bekannt. Allenfalls ist es mir recht!
Infolgedessen war ICH zumeist mit Derek zusammen. (Wenn ich nicht gerade am Notebook war. Denn ich verfolge derzeit mit großer Aufmerksamkeit die neusten Ereignisse in dieser Welt. Was in der Tat ziemlich zeitaufwendig sein kann!) Gleichwohl in der Nacht. Gunnar sah ich kaum. Ein Kuss. Ein Hallo. Und weiter nichts.

Kevin war ein wenig traurig, dass ich nicht noch eine zweite Nacht mit ihm verbrachte. Nun, ich werde mich „bessern“. Versprochen.....sobald „Gelegenheit“ dazu ist.


  

Sonntag, 15. November 2015

Beinahe zu viel, für einen Tag



Mit Gunnar gestritten und so la, la wieder versöhnt.
Nach dem Streit war er mit seiner Mätresse über Nacht in der Stadt.

Mit Derek geschlafen. Nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes. Es war ein wenig mehr. Und Pläne gemacht, wie wir in Schweden zusammen leben werden, wenn ich im Zentrum bin.

Mit Kevin gelacht und erinnert, an eine Reise, die für uns beide wie ein Märchen war. Ich schlug vor, sie zu wiederholen. Kevin meldete Zweifel an, die ich zerstreute.
„Wir schaffen das! Stell’ dir vor, wir beide werden noch einmal in Irrland sein.“
Er strahlte vor Glück bei diesem Gedanken.

Mit Ian gesprochen. Er ist begeistert von seiner neuen Show. Oder vielleicht gar nicht mehr so sehr. Nach einigen Jahren, kehrt Eintönigkeit ein. Er fragte nach, ob es möglich wäre, in meinem Studio noch eine Platte aufzunehmen. Selbstverständlich sagte ich zu.

Mit Marie, Henrik und den Turners über mein Haus und das Anwesen gesprochen. Wie es weiterhin am besten zu bewirtschaften ist. Beinahe zu viel, für einen Tag.
Zuvor noch mit Marie gelacht und gekichert während unserer Verschönerung.

Über Wanja nachgedacht. Womöglich ist es wahr und ich habe ihn tatsächlich für immer verloren. Vielleicht war das Zentrum wirklich sein letztes Geschenk. Wer weiß. 
Was ist schon sicher? Alles kann sich täglich ändern............